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Gesamtüberblick und Wochenbericht für KW 40: Rendite, Risiko, Reaktion

FUCHS Performance-Projekte: Wochenvergleich KW 40 – Benchmarks, Gewinner, Verlierer und Risikotrends in Fonds- und Private-Banking-Depots

Erstellt mit Canva
In Kalenderwoche 40 zeigen die FUCHS Performance-Projekte erneut deutliche Unterschiede. Während die Benchmarks in den Projekten 5 und 8 das Feld dominieren, sorgt das aktive Management in Projekt 7 für Bewegung und neue Spitzenwerte. Die Woche bringt frische Gewinner, Verlierer und Einblicke ins Risikomanagement – je nach Projekt mit oder ohne Handelsaktivität. Insgesamt sind 49 Vermögensverwalter in einem Projekt, 53 in zwei Projekten und 22 in allen drei Projekten aktiv.

Projekt 5: Vermögensverwaltende Fonds – Benchmark bleibt ungeschlagen

Im 5. FUCHS Performance-Projekt behauptet das Benchmarkdepot (ID 488) mit einem Wochenzuwachs von +1.959 Euro seine Referenzrolle. Anders als ursprünglich angenommen, wurde das Benchmarkdepot von der Mehrheit der Teilnehmer übertroffen: 67 von 73 Depots lagen über dieser Marke, nur 6 darunter. Die größten Wochengewinner sind Depots mit Zuwächsen von über +18.000 Euro, während die schwächsten Teilnehmer leichte Rückgänge verzeichneten.

Risikoentwicklung und Handelsaktivität

Viele Institute senkten ihr Risiko, etwa die Hamburger Sparkasse AG reduzierte ihren maximalen Drawdown um -0,93 Prozentpunkte bei gleichzeitigem Wertzuwachs. In KW 40 wurden keine Transaktionen durchgeführt – alle Veränderungen resultieren aus Marktbewegungen.

Hier geht’s direkt zu Projekt 5 (vermögensverwaltende Fonds)

Projekt 7: Private-Banking-Depot – Aktives Management setzt Maßstäbe

Im Private Banking Portfolio des Projekts 7 prägt aktives Management das Bild: Nur hier fanden in KW 40 Wertpapiertransaktionen statt. Zu den aktivsten Häusern zählen MAIESTAS Vermögensmanagement AG (ID 587), Berliner Sparkasse (ID 594) sowie Weberbank Actiengesellschaft (ID 606) mit mehreren An- und Verkäufen (u.a. Arista Networks Inc., Gaztransport Technigaz, Novartis AG, S&P500-Puts, Xtrackers MSCI Europe). Das Gesamtvolumen der gehandelten Werte lag bei rund 180.000 Euro.

Der Benchmark (ID 605) schließt die Woche mit einem Wochenzuwachs von -1.068 Euro. 24 von 43 Teilnehmern übertreffen diese Marke, 19 liegen darunter. Die größte Wertsteigerung der Woche erzielt die DRH Vermögensverwaltung GmbH mit +51.614 Euro. Am unteren Ende steht die Neue Bank AG mit einem Rückgang von -19.444 Euro.

Risikokontrolle und Handelsaktivität

Das Benchmarkdepot verbesserte seinen maximalen Drawdown auf unter 1 Prozent, doch einige Wettbewerber agieren noch defensiver – so liegt der Drawdown der DRH Vermögensverwaltung GmbH bei nur rund 0,8 Prozent. Die Handelsaktivität führte nicht zwangsläufig zu erhöhtem Risiko, sondern wurde gezielt zur Steuerung genutzt.

Hier geht’s direkt zu Projekt 7 (Private-Banking-Depot)

Projekt 8: Vermögensverwaltende Fonds – Benchmark als Referenzpunkt

Im achten Performance-Projekt setzt das Benchmarkdepot „StifterVergleich“ (ID 609) mit einem Wochenzuwachs von +11.839 Euro eine hohe Hürde. Nur 22 von 98 Teilnehmern übertreffen diese Marke, 76 bleiben darunter. Die größten Wochengewinner sind Depots mit Zuwächsen von +20.000 Euro bis +25.000 Euro, während die schwächsten Teilnehmer Verluste von bis zu -12.000 Euro hinnehmen mussten.

Risikoentwicklung ohne Handelsaktivität

Auch hier gab es keinerlei Transaktionen, sämtliche Veränderungen resultieren aus Marktbewegungen. Viele Depots konnten ihren maximalen Drawdown deutlich senken, einzelne mussten aber einen Anstieg verkraften.

Hier geht’s direkt zu Projekt 8 (vermögensverwaltende Fonds)

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Quelle: Infront









In Projekten ohne Handelsaktivität (5 und 8, beide vermögensverwaltende Fonds) bleibt das Benchmarkdepot meist eine wichtige Referenz, doch in Projekt 5 wurde es von fast allen Teilnehmern übertroffen. In Projekt 8 hingegen gelingt dies nur einer Minderheit. In Projekt 7 (Private Banking Depot) sorgt aktives Management für größere Ausschläge nach oben wie unten – mehrere Häuser schlagen deutlich das Benchmarkdepot. In Projekt 5 und 8 ist der maximale Drawdown dagegen meist stabil oder sinkend. 

In Projekt 7 schwankt der Drawdown stärker, manche Manager steuern ihn aktiv herunter, andere nehmen bewusst höhere Risiken in Kauf. Und: Nur in Projekt 7 wird aktiv gehandelt, dies eröffnet Chancen auf Outperformance, birgt aber auch mehr Risiko. Projekte 5 und 8 sind hingegen Buy-and-Hold-orientiert – Veränderungen entstehen rein durch Marktbewegungen. 

Summa summarum: Aktives Management kann sich lohnen – aber nur mit konsequentem Risikocontrolling. Benchmarks sind dort schwer zu schlagen, wo keine Umschichtungen erlaubt oder umgesetzt werden. Für Anleger lohnt sich weiterhin ein differenzierter Blick auf Rendite und Sicherheit – und auf die Frage, ob aktives Management zur eigenen Strategie passt.
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