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Gesamtschau und Wochenbericht in KW 7 für PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

FUCHS Performance‑Projekte: Benchmarks, Gewinner, Verlierer und Risikotrends in Fonds‑ und Private‑Banking‑Depots

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In Kalenderwoche 7 zeigen die FUCHS Performance‑Projekte ein klares Bild: In Projekten 5 und 8 treibt ein freundliches Marktumfeld die Ergebnisse ohne jede Handelsaktivität, während in Projekt 7 selektiv viel gehandelt wurde und Projekt 9 von wenigen sehr aktiven Häusern geprägt ist. Über alle Projekte hinweg verbessern die Benchmarks ihr Risikoprofil, werden in der Wochenleistung aber teils deutlich von einzelnen Teilnehmern übertroffen. Das und mehr zeigen die aktuellen Daten von Infront.

Projekt 5 – Vermögensverwaltende Fonds

Das Benchmarkdepot mit der ID 488 steigert sein Vermögen um 6.273,10 Euro und senkt gleichzeitig den maximalen Drawdown von 1,2492 Prozent auf 0,6219 Prozent. Die deutliche Outperformance leisten mehrere Häuser, unter denen Deutsche Oppenheim Family Office AG mit 32.820,80 Euro den stärksten Wochenzuwachs erzielt, gefolgt von Bremer Landesbank Kreditanstalt Oldenburg‑Girozentrale mit 31.244,10 Euro, Geneon Vermögensmanagement AG mit 28.763,07 Euro und Spiekermann & Co AG mit 23.529,24 Euro. Da alle Depots in KW 7 vollständig passiv bleiben, resultieren sämtliche Veränderungen ausschließlich aus dem Markt. Risikoseitig setzt Deutsche Oppenheim mit einer Drawdown‑Verbesserung von 3,2821 Prozentpunkten den stärksten Impuls, während auch Geneon und die Zürcher Kantonalbank Österreich AG deutliche Verbesserungen erzielen.

Projekt 7 – Private Banking

Im Projekt 7 herrscht ein Mix aus aktiven und passiven Strategien. Fünf Häuser führen zusammen 32 Transaktionen mit einem Bruttovolumen von rund 4,23 Mio. Euro und einem Nettozufluss von etwa 1,42 Mio. Euro durch. Das Benchmarkdepot mit der ID 605 erzielt trotz fehlender Trades einen Vermögensanstieg von 11.722,34 Euro und senkt seinen Drawdown deutlich. Auffällig ist die Stärke mehrerer nicht handelnder Depots, die allein durch Marktbewegungen nach vorn kommen. Volksbank Vorarlberg e.Gen., Minveo AG und die Zürcher Kantonalbank Österreich AG steigern ihre Vermögen um jeweils mehr als 21.600 Euro. Unter den aktiven Instituten zeigen Neue Bank AG, Deka Vermögensmanagement GmbH und Berliner Sparkasse ebenfalls klare Zugewinne. Die Handelsdaten bestätigen, dass Fonds‑ und ETF‑Umschichtungen dominieren, während die Risikoprofile der großen Gewinner stabil bleiben.

Projekt 8 – Vermögensverwaltende Fonds

Im Projekt 8 findet keine einzige Transaktion statt, dennoch markiert diese Woche die stärksten Zuwächse aller Projekte. Das Benchmarkdepot mit der ID 609 legt um 5.547,02 Euro zu, doch mehrere Häuser setzen sich deutlich ab. Genève Invest führt die Wochenwertung mit 39.465,84 Euro an, dicht gefolgt von INVIOS GmbH mit 30.199,81 Euro sowie der Deutschen Oppenheim Family Office AG und Nordea Investment Funds, die beide rund 29.000 Euro gewinnen. Auch auf der Risikoseite liefern diese Häuser Bestwerte, da sie ihre maximalen Drawdowns um bis zu 3,9466 Prozentpunkte verringern. Die wenigen negativen Ausreißer wie Flossbach von Storch AG oder BRW Finanz AG bleiben im überschaubaren Rahmen. Die Ergebnisse verdeutlichen die hohe Sensitivität offensiver Portfolios gegenüber dem Marktumfeld.

Projekt 9 – Aktive Häuser dominieren klar

Im Projekt 9 bestätigt sich, dass gezielte Handelsaktivität die Benchmark übertreffen kann. Das Benchmarkdepot mit der ID 712 erzielt ein Plus von 21.730,92 Euro, bleibt damit aber hinter drei aktiven Häusern zurück. Die Berliner Sparkasse führt die Rangliste mit 36.603,43 Euro an, gefolgt von der Neuen Bank AG mit 28.826,50 Euro und Deka Vermögensmanagement mit 22.292,84 Euro. Insgesamt werden 18 Trades mit einem Bruttovolumen von rund 1,36 Mio. Euro durchgeführt. Besonders bemerkenswert ist, dass alle aktiven Institute ihr Risikoniveau stabil halten: Die Berliner Sparkasse liegt bei 0,25 Prozent, Deka bei 0,21 Prozent und die Neue Bank AG nach einer deutlichen Verbesserung bei 0,66 Prozent, womit sie fast auf Benchmarkniveau agieren.


















Hier geht’s direkt zu den Projekten: 




Quelle: Infront







KW 7 zeigt, wie unterschiedlich Outperformance entsteht. Projekt 5 und 8 überzeugen allein durch Marktstruktur, während Projekt 7 sowohl aktive als auch passive Sieger hervorbringt. Projekt 9 beweist, dass gezielte Trades klare Vorteile schaffen. Rendite, Risiko und Aktivität formen in jedem Projekt ein eigenes, präzises Leistungsbild.
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