Bitte registrieren Sie sich neu, um alle nicht kostenpflichtigen Inhalte auf fuchsrichter.de einsehen zu können.
0,00 €
1398
Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 49: Performance, Gewinner und Verlierer

FV Frankfurter Vermögen und INVIOS vorne

Erstellt mir Canva
In KW 49 rutschen viele Teilnehmer von Projekt 8 ins Minus. Das Benchmarkdepot (ID 609) verliert 1.777,65 Euro und sein Maximal‑Drawdown steigt auf 0,7634 Prozent (0,7634 %). Gleichzeitig setzen FV Frankfurter Vermögen und INVIOS positive Akzente; CSR Beratungsgesellschaft und Steiermärkische Sparkasse fallen klar zurück. Handelsaktivitäten gab es in Projekt 8 keine.

Wochenbilanz im Überblick

Die laufende KW 49 zeigt gemäß den Daten von infront ein gemischtes Bild: Das Benchmarkdepot (ID 609) sinkt von 1.309.143,52 Euro auf 1.307.365,87 Euro (−1.777,65 Euro). Parallel weitet sich sein Max. Drawdown von 0,5856 Prozent (0,5856 %) auf 0,7634 Prozent (0,7634 %) aus (+0,1778 Prozentpunkte). Dieser Anstieg signalisiert ein kurzfristig ungünstigeres Risikoprofil der Referenz in dieser Woche.

Risikoseitig liegt die Mehrheit über der Benchmark: 36 Depots unterschreiten den Benchmark‑Drawdown, 62 liegen darüber, 1 ist identisch (Benchmark). Damit dominiert in KW 49 ein höherer maximaler Rückgang bei einem Großteil der Teilnehmer.

Gewinner der Woche: über Benchmark

An der Spitze steht die FV Frankfurter Vermögen AG (ID 613) mit +8.059,66 Euro. Dahinter folgen INVIOS GmbH (ID 656) mit +7.384,81 Euro und Genève Invest (ID 672) mit +4.643,04 Euro. Ebenfalls klar positiv: Wallrich Asset Management AG (ID 634) +3.733,00 Euro, Eyb & Wallwitz Vermögensmanagement GmbH (ID 680) +3.584,89 Euro sowie Deutsche Oppenheim Family Office AG (ID 686) +3.479,59 Euro und antea vermögensverwaltung gmbh (ID 708) +3.435,26 Euro. Der Anteil der Banken, die die Benchmark schlagen, liegt bei 49,0 Prozent.

Diese Ergebnisse gelten ausschließlich für die laufende Kalenderwoche. Die positive Abweichung zur Benchmark spiegelt kurzfristige Marktbewegungen und die aktuelle Positionierung wider – nicht die Langfristqualität der Strategien.

Verlierer der Woche: unter Benchmark

Am unteren Ende fallen CSR Beratungsgesellschaft mbH (ID 694) mit −12.467,55 Euro und die Steiermärkische Bank und Sparkassen AG (ID 676) mit −10.730,82 Euro besonders auf. Dahinter folgen Pictet Asset Management (ID 610) −9.381,92 Euro, Hansen & Heinrich AG (ID 668) −8.904,31 Euro und das Bankhaus Bauer AG (ID 691) −8.257,99 Euro. Diese Häuser liegen deutlich unter der Benchmark in KW 49.

Auch hier gilt der Wochenblick: Die Abweichungen beschreiben das kurzfristige Abschneiden, das in volatilen Phasen stark schwanken kann. Eine Einordnung über längere Horizonte bleibt gesonderten Auswertungen vorbehalten.

Drawdown im Fokus: defensive Strategien vorn

Beim Max. Drawdown setzen sich in KW 49 besonders defensive Häuser an die Spitze: FRÜH & PARTNER VERMÖGENSVERWALTUNG AG (ID 627), Reichmuth & Co Privatbankiers (ID 635) und die Liechtensteinische Landesbank (Österreich) AG (ID 621) melden jeweils 0,0000 Prozent (0,0000 %) – klar unter der Benchmark mit 0,7634 Prozent (0,7634 %). Knapp dahinter liegen Spiekermann & Co AG (ID 648) 0,0587 Prozent (0,0587 %) und Schneider, Walter & Kollegen Vermögensverwaltung AG (ID 689) 0,1961 Prozent (0,1961 %).

Am anderen Ende stehen Geneon Vermögensmanagement AG (ID 614) mit 21,3514 Prozent (21,3514 %), Prometheus Vermögensmanagement GmbH (ID 639) 13,8774 Prozent (13,8774 %) und Pecunia GmbH (ID 642) 13,6802 Prozent (13,6802 %) – jeweils deutlich über der Benchmark‑Messlatte. Bemerkenswert sind zudem die Verbesserungen bei FV Frankfurter Vermögen (−0,8060 Prozentpunkte), INVIOS (−0,7385 Prozentpunkte) und Genève Invest (−0,4643 Prozentpunkte) sowie die Verschlechterungen bei CSR Beratungsgesellschaft (+1,2468 Prozentpunkte) und der Steiermärkischen Sparkasse (+1,0731 Prozentpunkte).

Handelsaktivitäten in KW 49

Für Projekt 8 sind in der laufenden Kalenderwoche keine Transaktionen dokumentiert. Die Vermögens‑ und Drawdown‑Veränderungen resultieren ausschließlich aus Marktbewegungen, es gab keine Handelsaktivitäten und keine Depotumschichtungen in den vorliegenden Daten.


KW 49 zeigt: Flexibles Management und defensive Aufstellung zahlen sich aus. Häuser mit niedrigem Drawdown und positiver Wochenbilanz schlagen die Benchmark klar, viele Institute leiden jedoch unter erhöhten Rückschlägen. Da in Projekt 8 (vermögensverwaltende Fonds) keine Trades stattfanden, spiegelt die Entwicklung nur die Marktlage diese Woche wider – eine Wochenmomentaufnahme, kein Langfristurteil.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Im Fokus: Öl- & Ölinfrastruktur-Aktien

Venezuela: Wer hebt den Öl-Schatz?

© sankai / Getty Images / iStock
Die USA streben langfristig nach venezolanischem Erdöl und haben bereits Gespräche mit US-Ölfirmen initiiert. Trotz der enormen Ölreserven Venezuelas zeigen sich die Firmen zögerlich, da frühere Enteignungen und die marode Infrastruktur Bedenken aufwerfen. Werden die USA es schaffen, sich den Zugang zu diesem „Schwarzen Gold“ zu sichern - und wer wird davon profitieren?
  • Fuchs plus
  • Messe in München: Fokus Umwelttechnologie

Geschäfte mit UN-Einkäufern machen

Einkäufer der Vereinten Nationen suchen Lieferanten bzw. Partner im Bereich Umwelttechnologien. KMU können im Mai in München Anbahnungsgespräche führen. FUCHSBRIEFE stellen Ihnen die Möglichkeiten vor.
  • Fuchs plus
  • Übernahme-Kampf im Turnaround bei Puma

Lukrative Aktienanleihe auf Puma

Puma
Anta Sports hat ein Übernahmeangebot für 29% von Puma an die Pinault-Familie abgegeben. Doch die Verhandlungen stocken, da Artemis mehr als 40 Euro pro Aktie fordert, ein deutlicher Aufschlag zum aktuellen Kurs. Wir haben eine Aktien-Anleihe gefunden, die Anlegern eine interessante Möglichkeit bietet.
Zum Seitenanfang