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Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 7: Performance, Gewinner und Verlierer

Genève Invest und INVIOS GmbH dominieren die Wochenwertung

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In Kalenderwoche 7 zeigt das 8. Performance‑Projekt (vermögensverwaltende Fonds) deutliche Unterschiede bei der Vermögensentwicklung: Während das Benchmarkdepot einen soliden Wertzuwachs erzielt, überzeugen mehrere Vermögensverwalter mit überragenden Wochengewinnen. Da keinerlei Transaktionen stattfanden, spiegeln die Ergebnisse ausschließlich die Marktbewegungen wider.

Starke Wochengewinne für einzelne Vermögensverwalter

In der siebten Kalenderwoche des 8. Performance‑Projekts profitierten die Teilnehmer von einem konstruktiven Marktumfeld. Das Benchmarkdepot (ID 609) legte um 5.547 Euro zu und fungierte damit als stabile Referenzgröße für die wöchentliche Bewertung. Der Marktverlauf begünstigte laut den Daten von Infront jedoch vor allem jene Institute, die mit stärkerem Exposure oder günstiger Portfolioallokation positioniert waren.

An die Spitze setzt sich Genève Invest mit einem Wochenplus von 39.465,84 Euro, gefolgt von der INVIOS GmbH, die ihre Depotwerte um 30.199,81 Euro steigern konnte. Ebenfalls mit sehr starken Resultaten präsentierten sich die Deutsche Oppenheim Family Office AG (+29.135,04 Euro) sowie Nordea Investment Funds (+29.090,95 Euro). Diese Häuser lagen damit jeweils ein Vielfaches über dem Benchmarkzuwachs.

Deutliche Spreizung bei der Wochenperformance

Neben diesen Spitzenreitern erzielten mehrere weitere Vermögensverwalter zweistellige Tausenderzuwächse. Kepler‑Fonds KAG, Deutsche Bank PWM, Fürst Fugger Privatbank, Alpen Privatbank und die Landes‑Hypothekenbank Steiermark AG erzielten Zugewinne zwischen 17.000 und 22.000 Euro und lagen damit klar über dem Benchmarkniveau.

Am unteren Ende der Skala stehen Institute, die nur geringe oder negative Veränderungen aufwiesen. Die BRW Finanz AG verbuchte ein Wochenminus von –1.036 Euro, die Flossbach von Storch AG schloss mit –2.074,52 Euro, während die Honestas Finanzmanagement GmbH mit –662,18 Euro ebenfalls hinter dem Benchmark zurückblieb. Mehrere Häuser erzielten zudem nur minimale positive Beiträge, die im relativen Vergleich ebenfalls als Underperformance zu werten sind.

Becnhmarkdepot und Drawdawns

Die Drawdown‑Entwicklung in Kalenderwoche 7 zeigt deutlich, wie unterschiedlich die Portfolios im 8. Performance‑Projekt auf das Marktumfeld reagieren. Während das Benchmarkdepot seine Verluste merklich verringert, holen zahlreiche Vermögensverwalter noch stärker auf und reduzieren ihre Maximalverluste deutlich kräftiger. Das Benchmarkdepot senkt seinen maximalen Verlust von 1,02 % auf 0,46 % und kann damit seine Risikoposition sichtbar stabilisieren. Dieser Rückgang entspricht einer Verbesserung von 0,55 % und signalisiert eine solide Markterholung ohne nennenswerte Ausschläge.

Aktive Vermögensverwalter demonstrieren ihre Fähigkeiten

Mehrere Projektteilnehmer setzen jedoch noch stärkere Akzente. Genève Invest reduziert seinen Maximalverlust um beeindruckende 3,9466 Prozentpunkte und zeigt damit die dynamischste Erholung im gesamten Teilnehmerfeld. Auch die INVIOS GmbH verbessert ihren Drawdown um mehr als drei Prozentpunkte – ein klares Zeichen für robuste Portfolioallokationen und hohe Marktsensitivität. Deutsche Oppenheim Family Office AG sowie Kepler‑Fonds KAG folgen mit merklichen Rückgängen, die das Benchmarkniveau teilweise deutlich übertreffen. Nordea Investment Funds baut seinen Drawdown sogar vollständig auf 0 % ab und positioniert sich damit kurzfristig als stabilster Teilnehmer des Projekts.

Die Auswertung zeigt: Das Benchmarkdepot bleibt in absoluten Werten zwar das risikoärmste Portfolio. Gleichzeitig demonstrieren mehrere aktive Vermögensverwalter ihre Fähigkeit, Drawdowns schnell und wirkungsvoll zu verkleinern. Diese deutlichen Reduktionen spiegeln nicht nur eine Markterholung wider, sondern auch ein aktives oder geschickt positioniertes Risikomanagement innerhalb der Portfolios.

Keine Handelsaktivitäten in KW 7

Auffällig ist, dass in Kalenderwoche 7 keine Transaktionen durchgeführt wurden. Alle Depots verharrten in einer Buy‑and‑Hold‑Positionierung. Die gesamte Wochenperformance resultiert daher ausschließlich aus den Marktbewegungen der gehaltenen Titel – ohne taktische Eingriffe oder Umschichtungen.











Quelle: Infront





In KW 7 überzeugten vor allem Genève Invest und INVIOS mit klaren Spitzengewinnen, während das Benchmarkdepot solide zulegte. Da keine Transaktionen stattfanden, basieren alle Ergebnisse rein auf Marktbewegungen – ein deutlicher Hinweis darauf, wie stark die Portfoliozusammensetzung über Erfolg oder Misserfolg entscheidet.
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