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Wochenbericht zu Projekt V in KW 28:Zwischen Kapitalerhalt und Renditejagd

LGT und Schneider, Walter & Kollegen setzen die Akzente der Woche

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Anleger mussten in der aktuellen Woche erneut erleben, wie schnell sich Marktbewegungen auf vermögensverwaltende Fonds auswirken können. Das Benchmarkdepot verlor an Wert, zahlreiche Teilnehmer schnitten jedoch besser ab. Besonders Schneider, Walter & Kollegen sowie die beiden LGT-Strategien setzten positive Akzente. Gleichzeitig zeigt die Auswertung, dass niedrige Drawdowns nicht zwangsläufig die höchste Performance bedeuten und dass erfolgreiche Risikosteuerung ein Erfolgsfaktor bleibt.

Das Performance-Projekt 5 (vermögensverwaltende Fonds) liefert in der aktuellen Betrachtungswoche laut den  Daten von Infront, ein bemerkenswertes Bild. Während das Benchmarkdepot weiterhin mit einem Vermögen von rund 1,74 Millionen Euro den höchsten Depotstand im Teilnehmerfeld aufweist, verringerte sich dessen Wert gegenüber der Vorwoche um mehr als 8.500 Euro. Gleichzeitig stieg der aktuelle Max Drawdown auf 1,47 Prozent. Damit setzte die Referenz zwar keinen dramatischen Rückschlag, sie bot den Teilnehmern jedoch eine durchaus schlagbare Messlatte. Insgesamt gelang es 29 Vermögensverwaltern, den Verlust des Benchmarkdepots zu unterbieten oder sogar vollständig zu vermeiden.

Auffällig ist dabei vor allem eines: Zwischen Vermögensentwicklung und Max Drawdown lässt sich kein eindeutiger Zusammenhang erkennen. Fonds mit sehr niedrigen Drawdowns gehören nicht automatisch zu den stärksten Performern der Woche. Gleichzeitig konnten einige Strategien mit höheren Risikowerten bessere Ergebnisse erzielen als deutlich defensivere Wettbewerber. Die Zahlen sprechen daher für unterschiedliche Managementansätze innerhalb der vermögensverwaltenden Fonds, ohne dass sich ein allgemeingültiges Muster erkennen lässt.

Schneider, Walter & Kollegen setzt den Bestwert

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