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Fuchsrichter Logo Wochenbericht zu PP VII: Depotstrategien und Handelsaktivitäten

Performance-Projekt 7 in KW 36: Transaktionen, Drawdown und Vermögensentwicklung

Erstellt mit Canva
In KW 36 zeigten die Banken im Performance-Projekt 7 (Private-Banking-Depot) gezielte Umschichtungen und aktives Risikomanagement. Drei Institute handelten, viele übertrafen das Benchmarkdepot beim Drawdown. Wer die besten Ergebnisse erzielte, welche Strategien dominierten und wie sich die Vermögenswerte entwickelten – der Überblick.

Handelsaktivitäten und Transaktionsvolumen prägen die Woche

Die Kalenderwoche 36 brachte Bewegung in die Depots von Projekt 7. Drei Banken nutzten die Marktsituation für Umschichtungen: die Berliner Sparkasse, A&Q Asset Management GmbH und die Deka Vermögensmanagement GmbH. Das Gesamtvolumen aller Transaktionen lag bei rund 272.921 Euro und damit deutlich höher als zunächst angenommen. Am häufigsten wechselten Fonds und strukturierte Produkte den Besitzer, darunter der WisdomTree Nasdaq 3x Short ETP, DWS Smart Industrial Technologies LD, TBF Smart Power EUR I und BAKERSTEEL Global Funds – Precious Metals D3 EUR. Verkäufe überwogen leicht und dienten vor allem der Gewinnmitnahme und der Bereinigung von Positionen, während ausgewählte Käufe für Diversifikation sorgten.

Gewinner der Woche: Wer schlug das Benchmarkdepot?

Das Benchmarkdepot (ID 605) lag bei einem Vermögen von 2,165 Millionen Euro und einem maximalen Drawdown von 4,00 Prozent. Mehrere Banken übertrafen diese Werte deutlich. Bankhaus Carl Spängler erreichte 2,53 Millionen Euro bei einem Drawdown von 1,64 Prozent. Die Alpen Privatbank kam auf 2,24 Millionen Euro und 1,43 Prozent Drawdown, während Hauck Aufhäuser Lampe mit 2,39 Millionen Euro und 1,79 Prozent überzeugte. Spiekermann & Co AG blieb mit null Prozent Drawdown und einem Depotwert von 2,22 Millionen Euro absolut stabil. Auch die Neue Bank AG zeigte mit 2,21 Millionen Euro und einem maximalen Verlust von 1,15 Prozent ihre Stärke im Risikomanagement. BTG Pactual Europe setzte mit 4,01 Millionen Euro und einem Drawdown von 0,52 Prozent ein Ausrufezeichen, während DRH Vermögensverwaltung mit 2,91 Millionen Euro und 2,17 Prozent ebenfalls klar vor dem Benchmark lag. Insgesamt lagen 33 von 43 Banken beim Drawdown unter dem Referenzwert.

Verlierer der Woche

Nicht alle Institute konnten überzeugen. FV Frankfurter Vermögen AG wies mit 6,29 Prozent einen deutlich höheren Maximalverlust auf. Einige Teilnehmer wie ICFB GmbH oder Wiener Privatbank führten keine Transaktionen durch. Ihre Depots blieben stabil, verzichteten aber auf kurzfristige Chancen.

Strategien im Überblick

Die aktiven Banken setzten auf Gold-ETCs wie Xetra-Gold und Invesco Physical Gold sowie auf taktische Absicherungen wie den Nasdaq-Short-ETP. Verkäufe dienten der Gewinnrealisierung, während gezielte Käufe die Portfolios diversifizierten. 

Konkret gesprochen: A&Q Asset Management (599) reduzierte mehrere Fondspositionen in der Breite und erhöhte taktisch die Absicherung über einen großen Kauf des Nasdaq 3x Short ETP. Berliner Sparkasse (594) baute Gold via Xetra‑Gold kräftig aus, Deka VM (576) strukturierte mit Gold‑ETC und Aquantum Active Range I um, finanzierte u. a. durch Verkäufe in Société Générale und VINCI. Zusammengenommen deutet die Woche auf selektives Risiko‑Tuning (mehr Gold, gezielte Short‑Exposure) bei gleichzeitig positiver Wochenbilanz der aktiven Depots. 

Top‑5 Einzeltransaktionen (nach Volumen, absolut)

Depot‑IDTeilnehmerTypInstrumentVolumen (€)
599A&Q Asset Management GmbHAnkaufWisdomTree Nasdaq 3x Short ETP66.305,50
599A&Q Asset Management GmbHVerkaufDWS Smart Industrial Technologies LD45.946,00
599A&Q Asset Management GmbHVerkaufTBF Smart Power EUR I35.128,00
599A&Q Asset Management GmbHVerkaufBAKERSTEEL Global F. – Precious Metals D3 EUR33.911,10
594Berliner Sparkasse – NL der BSK 1818 AGAnkaufXetra‑Gold33.263,73




Quelle: Infront





Die Auswertung der Kalenderwoche 36 im Projekt 7 (Private-Banking Depot) zeigt deutlich, dass aktives Management und konsequentes Risikomanagement entscheidende Erfolgsfaktoren sind. Banken, die flexibel auf Marktbewegungen reagierten, konnten nicht nur Verluste begrenzen, sondern auch Chancen nutzen. Institute wie Bankhaus Carl Spängler, Hauck Aufhäuser Lampe oder BTG Pactual Europe übertrafen das Benchmarkdepot sowohl beim Drawdown als auch beim Depotwert. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, dass fehlende Aktivität oder unzureichende Risikokontrolle zu deutlichen Nachteilen führen können. Wer strategisch handelt, bleibt im Wettbewerb vorn. 
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