Bitte registrieren Sie sich neu, um alle nicht kostenpflichtigen Inhalte auf fuchsrichter.de einsehen zu können.
0,00 €
1284
Fuchsrichter Logo FUCHS Performance‑Projekt V: Wochenanalyse mit Benchmark‑Vergleich

PP 5 im Check: Gewinner mit sattem Plus – Benchmark setzt den Risikoton

Erstellt mit Canva
Kalenderwoche 35 bringt im FUCHS Performance‑Projekt 5 (vermögensverwaltende Fonds) ein klares Bild: 43 von 73 Banken steigern ihr Wochenvermögen stärker als die Benchmark (ID 488: +226,10 €). Beim Risiko bleibt das Referenzdepot mit 0,22 Prozent Max‑Drawdown die Messlatte. Nur neun Häuser liegen darunter. Zu den Wochengewinnern zählen u. a. Dr. Kohlhase, Zürcher Kantonalbank Österreich und Raiffeisen Capital. Handelsaktivitäten: keine.

Starke Woche im Projekt 5: Ertrag überzeugt, Drawdown-Maßstab bleibt unerreicht

Im FUCHS Performance‑Projekt 5 zeigen die Teilnehmer in KW 35 eine breite Wochenerholung: 43 von 73 Banken liegen beim Wochenzuwachs über dem Benchmarkdepot (ID 488), das selbst um +226,10 € zulegt und seinen Max. Drawdown von 0,2453 Prozent auf 0,2227 Prozent verbessert. Das Geschehen spielt sich vollständig innerhalb dieser einzigen Kalenderwoche ab – ohne jegliche Handelsaktivitäten.

Marktumfeld und Handelsverzicht

Der Wochenfokus fällt zweigeteilt aus: Ertragsseitig überzeugen viele Häuser deutlich, risikoseitig bleibt das Referenzdepot mit seinem extrem niedrigen aktuellen Max‑Drawdown der Maßstab. Hinter den Bewegungen stehen die an Projekt 5 teilnehmenden Banken und Vermögensverwalter, sie verantworten in Summe keine Transaktionen in KW 35 – die Entwicklung speist sich ausschließlich aus Marktverläufen.

Während die Benchmark ihren Drawdown leicht um −0,0226 Prozentpunkte (pp) verringert, verzeichnen 41 Institute eine stärkere wöchentliche Drawdown‑Verbesserung. Absolut bleibt der Benchmark‑Drawdown jedoch kaum zu unterbieten – nur neun Teilnehmer liegen darunter.

Wochengewinner im Detail

An der Spitze steht die Dr. Kohlhase Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH mit +11.423,46 € und deutlicher Risikoreduktion (−1,1423 pp, aktueller Max‑Drawdown 3,1456 %). Ebenfalls stark: die Zürcher Kantonalbank Österreich AG (+9.929,90 €, −0,9930 pp, 2,3725 %) und Raiffeisen Capital Management (+9.492,00 €, −0,9492 pp, 4,9268 %). Dahinter folgen Alpen Privatbank (+7.007,28 €, −0,7007 pp, 2,1060 %) und Mason Privatbank Liechtenstein (+7.007,28 €, −0,7007 pp, 2,1060 %). Das Muster der Woche: deutliches Plus bei gleichzeitiger Drawdown‑Entspannung – jedoch zumeist weiterhin höherem Drawdown‑Niveau als beim Referenzdepot.

Die Wochenverlierer im Überblick

Am Ende der Skala steht die Plutos Vermögensverwaltung AG mit −14.584,68 € und einer markanten Drawdown‑Ausweitung (+1,4585 pp auf 12,3215 %). Ebenfalls schwach: Berliner Sparkasse – Niederlassung der BSK 1818 AG (−4.883,50 €, +0,4884 pp, 0,4884 %), Volksbank Vorarlberg e. Gen. (−4.509,42 €, +0,4509 pp, 6,8758 %), avesco Sustainable Finance AG (−3.965,50 €, +0,3966 pp, 14,0466 %) und VP Bank AG (−3.603,86 €, +0,3604 pp, 1,3152 %). Hier treffen negativer Wochenzuwachs und verschlechterte Risiko‑Kennziffern zusammen.

Sieger beim aktuellen Drawdown

Unterhalb des Benchmark‑Wertes von 0,2227 Prozent liegen nur neun Häuser: Spiekermann & Co AG (0,0000 %), von der Heydt & Co. AG (0,0000 %), Hypo Vorarlberg Bank AG (0,0000 %), FIMAX Vermögensberatung GmbH (0,0000 %), Commerzbank Aktiengesellschaft – Private Wealth Management (0,1256 %), Liechtensteinische Landesbank AG (0,1911 %), Bankhaus Jungholz – Zweigniederlassung der Raiffeisenbank Reutte reg.Gen.m.b.H. (0,1977 %), DZ Privatbank (Schweiz) AG (0,2123 %) und HSBC Deutschland (0,2213 %). Die Liste zeigt: Null‑Drawdowns sind in dieser Woche möglich, bleiben aber die Ausnahme.

Benchmark-Depot überzeugt durch Stabilität

Das FUCHS Performance‑Projekt 5 testet die Steuerungsqualität und Robustheit professioneller Depots im laufenden Wochenrhythmus. Für Anleger liefert der Vergleich eine doppelte Navigationshilfe: kurzfristige Ertragskräfte und gleichzeitige Stabilitätskriterien. In KW 35 signalisiert die Streuung: Ertragschancen waren breit vorhanden, Stabilitätsführerschaft blieb beim Referenzdepot.

Kurzfristig stärkt die Woche das Vertrauen in die Breite der Manager. Zugleich macht der Referenzwert klar, dass Disziplin im Risikomanagement honoriert wird. Ein globales Muster lässt sich auch in KW 35 ablesen: Rücklaufende Drawdowns bei zahlreichen Teilnehmern – aber vielfach von höherem Ausgangsniveau. Das deutet auf ein Umfeld hin, in dem Erholung und Vorsicht parallel laufen.

Keine Trades in KW 35 – reine Performance‑ und Risikobewegung

Dass in KW 35 keine Trades stattfanden, weist auf Konstanz in der Positionierung hin: Die Ergebnisdifferenzen rühren aus Marktbewegungen, nicht aus taktischer Aktivität. Will heißen: Leistungsbelege entstehen auch ohne Handel. Das Ende der Entwicklung ist das nicht: Nächste Woche könnten Rangfolgen und Kennzahlen schon anders aussehen.

Summa summarum: In dieser einen Kalenderwoche dominieren Ertragssignale bei vielen Banken, während das Referenzdepot den Risikoton angibt. Für Anleger ergibt sich ein klarer Kompass: Wer mehr Rendite suchte, fand sie in KW 35 oft oberhalb der Benchmark. Wer indessen Stabilität priorisiert, orientiert sich weiter am Benchmark‑Drawdown – und an den wenigen Häusern, die ihn unterbieten.

Wochengewinner & ‑verlierer (Vermögen) gegenüber der Benchmark


Top‑5 (größter Zuwachs ggü. Vorwoche)

Depot_IDBankVermögen Δ vs VwMD_Aktuell_%MD Δ (pp)
472Dr. Kohlhase Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH11.423,463,1456−1,1423
462Zürcher Kantonalbank Österreich AG9.929,902,3725−0,9930
513Raiffeisen Capital Management9.492,004,9268−0,9492
452Alpen Privatbank7.007,282,1060−0,7007
480Mason Privatbank Liechtenstein7.007,282,1060−0,7007
Interpretation: Diese Häuser kombinierten deutlich höhere Wochenzuwächse als die Benchmark mit einer spürbaren Drawdown‑Verbesserung (negative MD‑Differenz). Die aktuellen Drawdowns liegen jedoch über der Benchmark (Ausnahme ist hier nicht enthalten), d. h. das Risikoniveau bleibt überwiegend höher als beim Benchmarkdepot.

Flop‑5 (größter Rückgang ggü. Vorwoche)

Depot_IDBankVermögen Δ vs VwMD_Aktuell_%MD Δ (pp)
508Plutos Vermögensverwaltung AG−14.584,6812,3215+1,4585
487Berliner Sparkasse – Niederlassung der BSK 1818 AG−4.883,500,4884+0,4884
464Volksbank Vorarlberg e. Gen.−4.509,426,8758+0,4509
478avesco Sustainable Finance AG−3.965,5014,0466+0,3966
485VP Bank AG−3.603,861,3152+0,3604
Interpretation: Hier kamen negative Wochenrenditen teils mit klarer Verschlechterung im Drawdown (positive MD‑Differenz). Besonders Plutos fiel sowohl ertrags‑ als auch risikoseitig negativ auf.

Quelle: Infront








KW 35 liefert im FUCHS Performance‑Projekt 5 (Vermögensverwaltende Fonds) ein deutliches Bild: 43 von 73 Banken übertreffen den Wochenzuwachs des Benchmarkdepots (+226,10 €), der Median liegt bei +843,57 €, der Durchschnitt bei +1.388,73 €. Risikoseitig bleibt die Benchmark mit 0,22 Prozent Max‑Drawdown die Messlatte. Lediglich neun Institute unterbieten sie. Mehrere Gewinner kombinieren kräftige Wochenplus mit Drawdown‑Entspannung, bleiben aber meist über dem Referenz‑Risikoniveau. Keine Trades in KW 35 – reine Marktbewegung. 
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • OLG-Entscheidung: Unverbindliche E-Mail-Anfragen führen nicht zu Buchungsverträgen

Dienstreise: Anfrage ist noch kein Vertrag

Eine Zimmeranfrage per E-Mail stellt noch keinen verbindlichen Beherbergungsvertrag dar. Das hat das Oberlandesgericht Frankfurt/M entschieden.
  • CDU in der selbstgewählten politischen Isolation

Gefesselt auf der Brandmauer

Die CDU steckt in der strategischen Sackgasse fest. Trotz Wahlerfolg in Baden-Württemberg fehlt der Union ein politisches Druckmittel, da sie jede Zusammenarbeit mit der AfD ausschließt. Diesen selbstmörderischen Kurs wird die Union mit Merz nicht mehr lange aushalten, meint FUCHSBRIEFE-Chefredakteur Stefan Ziermann.
  • Fuchs plus
  • Rohstoff-Sicherung: Wettbewerbsverzerrung in Europa

Lithium-Wettlauf in Europa

Die Europäische Union fördert die Produktion kritischer Rohstoffe, um unabhängiger von Importen zu werden. Im Erzgebirge könnte schon 2030 der Abbau von Lithium anlaufen. Doch die Länder in Europa gehen strategisch sehr unterschiedlich vor. Das führt zu einem stark verzerrten Wettbewerb um die Rohstoff-Sicherung in Europa.
Zum Seitenanfang