PP 5 im Check: Gewinner mit sattem Plus – Benchmark setzt den Risikoton
Starke Woche im Projekt 5: Ertrag überzeugt, Drawdown-Maßstab bleibt unerreicht
Im FUCHS Performance‑Projekt 5 zeigen die Teilnehmer in KW 35 eine breite Wochenerholung: 43 von 73 Banken liegen beim Wochenzuwachs über dem Benchmarkdepot (ID 488), das selbst um +226,10 € zulegt und seinen Max. Drawdown von 0,2453 Prozent auf 0,2227 Prozent verbessert. Das Geschehen spielt sich vollständig innerhalb dieser einzigen Kalenderwoche ab – ohne jegliche Handelsaktivitäten.
Marktumfeld und Handelsverzicht
Der Wochenfokus fällt zweigeteilt aus: Ertragsseitig überzeugen viele Häuser deutlich, risikoseitig bleibt das Referenzdepot mit seinem extrem niedrigen aktuellen Max‑Drawdown der Maßstab. Hinter den Bewegungen stehen die an Projekt 5 teilnehmenden Banken und Vermögensverwalter, sie verantworten in Summe keine Transaktionen in KW 35 – die Entwicklung speist sich ausschließlich aus Marktverläufen.
Während die Benchmark ihren Drawdown leicht um −0,0226 Prozentpunkte (pp) verringert, verzeichnen 41 Institute eine stärkere wöchentliche Drawdown‑Verbesserung. Absolut bleibt der Benchmark‑Drawdown jedoch kaum zu unterbieten – nur neun Teilnehmer liegen darunter.
Wochengewinner im Detail
An der Spitze steht die Dr. Kohlhase Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH mit +11.423,46 € und deutlicher Risikoreduktion (−1,1423 pp, aktueller Max‑Drawdown 3,1456 %). Ebenfalls stark: die Zürcher Kantonalbank Österreich AG (+9.929,90 €, −0,9930 pp, 2,3725 %) und Raiffeisen Capital Management (+9.492,00 €, −0,9492 pp, 4,9268 %). Dahinter folgen Alpen Privatbank (+7.007,28 €, −0,7007 pp, 2,1060 %) und Mason Privatbank Liechtenstein (+7.007,28 €, −0,7007 pp, 2,1060 %). Das Muster der Woche: deutliches Plus bei gleichzeitiger Drawdown‑Entspannung – jedoch zumeist weiterhin höherem Drawdown‑Niveau als beim Referenzdepot.
Die Wochenverlierer im Überblick
Am Ende der Skala steht die Plutos Vermögensverwaltung AG mit −14.584,68 € und einer markanten Drawdown‑Ausweitung (+1,4585 pp auf 12,3215 %). Ebenfalls schwach: Berliner Sparkasse – Niederlassung der BSK 1818 AG (−4.883,50 €, +0,4884 pp, 0,4884 %), Volksbank Vorarlberg e. Gen. (−4.509,42 €, +0,4509 pp, 6,8758 %), avesco Sustainable Finance AG (−3.965,50 €, +0,3966 pp, 14,0466 %) und VP Bank AG (−3.603,86 €, +0,3604 pp, 1,3152 %). Hier treffen negativer Wochenzuwachs und verschlechterte Risiko‑Kennziffern zusammen.
Sieger beim aktuellen Drawdown
Unterhalb des Benchmark‑Wertes von 0,2227 Prozent liegen nur neun Häuser: Spiekermann & Co AG (0,0000 %), von der Heydt & Co. AG (0,0000 %), Hypo Vorarlberg Bank AG (0,0000 %), FIMAX Vermögensberatung GmbH (0,0000 %), Commerzbank Aktiengesellschaft – Private Wealth Management (0,1256 %), Liechtensteinische Landesbank AG (0,1911 %), Bankhaus Jungholz – Zweigniederlassung der Raiffeisenbank Reutte reg.Gen.m.b.H. (0,1977 %), DZ Privatbank (Schweiz) AG (0,2123 %) und HSBC Deutschland (0,2213 %). Die Liste zeigt: Null‑Drawdowns sind in dieser Woche möglich, bleiben aber die Ausnahme.
Benchmark-Depot überzeugt durch Stabilität
Das FUCHS Performance‑Projekt 5 testet die Steuerungsqualität und Robustheit professioneller Depots im laufenden Wochenrhythmus. Für Anleger liefert der Vergleich eine doppelte Navigationshilfe: kurzfristige Ertragskräfte und gleichzeitige Stabilitätskriterien. In KW 35 signalisiert die Streuung: Ertragschancen waren breit vorhanden, Stabilitätsführerschaft blieb beim Referenzdepot.
Kurzfristig stärkt die Woche das Vertrauen in die Breite der Manager. Zugleich macht der Referenzwert klar, dass Disziplin im Risikomanagement honoriert wird. Ein globales Muster lässt sich auch in KW 35 ablesen: Rücklaufende Drawdowns bei zahlreichen Teilnehmern – aber vielfach von höherem Ausgangsniveau. Das deutet auf ein Umfeld hin, in dem Erholung und Vorsicht parallel laufen.
Keine Trades in KW 35 – reine Performance‑ und Risikobewegung
Dass in KW 35 keine Trades stattfanden, weist auf Konstanz in der Positionierung hin: Die Ergebnisdifferenzen rühren aus Marktbewegungen, nicht aus taktischer Aktivität. Will heißen: Leistungsbelege entstehen auch ohne Handel. Das Ende der Entwicklung ist das nicht: Nächste Woche könnten Rangfolgen und Kennzahlen schon anders aussehen.
Summa summarum: In dieser einen Kalenderwoche dominieren Ertragssignale bei vielen Banken, während das Referenzdepot den Risikoton angibt. Für Anleger ergibt sich ein klarer Kompass: Wer mehr Rendite suchte, fand sie in KW 35 oft oberhalb der Benchmark. Wer indessen Stabilität priorisiert, orientiert sich weiter am Benchmark‑Drawdown – und an den wenigen Häusern, die ihn unterbieten.
Wochengewinner & ‑verlierer (Vermögen) gegenüber der Benchmark
Top‑5 (größter Zuwachs ggü. Vorwoche)
| Depot_ID | Bank | Vermögen Δ vs Vw | MD_Aktuell_% | MD Δ (pp) |
|---|---|---|---|---|
| 472 | Dr. Kohlhase Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH | 11.423,46 | 3,1456 | −1,1423 |
| 462 | Zürcher Kantonalbank Österreich AG | 9.929,90 | 2,3725 | −0,9930 |
| 513 | Raiffeisen Capital Management | 9.492,00 | 4,9268 | −0,9492 |
| 452 | Alpen Privatbank | 7.007,28 | 2,1060 | −0,7007 |
| 480 | Mason Privatbank Liechtenstein | 7.007,28 | 2,1060 | −0,7007 |
Flop‑5 (größter Rückgang ggü. Vorwoche)
| Depot_ID | Bank | Vermögen Δ vs Vw | MD_Aktuell_% | MD Δ (pp) |
|---|---|---|---|---|
| 508 | Plutos Vermögensverwaltung AG | −14.584,68 | 12,3215 | +1,4585 |
| 487 | Berliner Sparkasse – Niederlassung der BSK 1818 AG | −4.883,50 | 0,4884 | +0,4884 |
| 464 | Volksbank Vorarlberg e. Gen. | −4.509,42 | 6,8758 | +0,4509 |
| 478 | avesco Sustainable Finance AG | −3.965,50 | 14,0466 | +0,3966 |
| 485 | VP Bank AG | −3.603,86 | 1,3152 | +0,3604 |