Spiekermann, LGT und Berenberg vorn
Vermögen Gesamt
Das fünfte FUCHS Performance-Projekt (vermögensverwaltende Fonds) präsentiert sich aktuell anhand der Daten von Infront als ein erstaunlich homogenes Teilnehmerfeld. Die Mehrheit der Vermögensverwalter bewegt sich in einem engen Korridor um die Marke von gut 1,3 Millionen Euro. Der Durchschnitt liegt bei etwa 1,35 Millionen Euro, während das Benchmarkdepot mit rund 1,70 Millionen Euro weiterhin das obere Ende des Feldes markiert.
Diese Ausgangslage wirkt zunächst stabil, doch sie ist trügerisch. Denn die Unterschiede zwischen den Depots entstehen weniger durch strukturelle Divergenzen im Ausgangsniveau, sondern durch die Dynamik der aktuellen Marktbewegungen. Genau hier trennt sich das Feld zunehmend. Anleger erkennen: Ein hohes Vermögen allein ist noch kein Zeichen von Stärke. Viel entscheidender ist die Fähigkeit, dieses Niveau in schwierigen Marktphasen zu verteidigen. Das Benchmark spielt dabei eine doppelte Rolle – als Referenzgröße und als Prüfstein zugleich. Wer auf Augenhöhe bleibt, demonstriert Stabilität. Wer deutlich zurückfällt, offenbart Schwächen.