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Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 11: Performance, Gewinner und Verlierer

Vermögensverwalter kämpfen um jeden Punkt

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In Kalenderwoche 11 zeigt sich das Benchmarkdepot von Projekt 8 (Vermögensverwaltende Fonds) als klarer Sieger: Es erzielt den höchsten Vermögenszuwachs und reduziert zugleich das Risiko. Kein anderes Depot erreicht diese Rendite. Weil in dieser Woche keine Transaktionen stattfanden, spiegeln alle Ergebnisse ausschließlich die Marktbewegungen wider – ein präziser Blick auf die strukturelle Stärke der Portfolios.

Das Projekt 8 (vermögensverwaltende Fonds) zeigt in Kalenderwoche 11 eine Marktphase ohne nennenswerte Ausschläge, doch gerade diese Ruhe offenbart die strukturellen Unterschiede zwischen den Depots. Weil in dieser Woche keinerlei Transaktionen stattfinden, entsteht ein unverfälschtes Bild der reinen Marktperformance. Die Depots können laut den Daten von Infront nicht über aktive Eingriffe punkten, ihre Ergebnisse spiegeln ausschließlich die Robustheit der jeweiligen Anlagestrategien wider.

Das Benchmarkdepot setzt in dieser Woche ein klares Ausrufezeichen. Sein Vermögen steigt von 1.332.786,92 Euro auf 1.344.569,79 Euro. Der Zugewinn von 11.782,87 Euro führt zur höchsten Wochenrendite des gesamten Teilnehmerfeldes. Gleichzeitig sinkt der maximale Drawdown deutlich von 1,5480 Prozent auf nur noch 0,3697 Prozent. Damit liefert das Benchmarkdepot nicht nur die stärkste Performance, sondern auch das stabilste Risikoprofil der Woche und bleibt die entscheidende Referenzgröße.

Benchmark beherrscht das Feld

Mehrere Vermögensverwalter erzielen zwar starke absolute Wertzuwächse, erreichen jedoch nicht die Rendite des Benchmarkdepots. Die Plutos Vermögensverwaltung AG erzielt einen Wochengewinn von 15.494,46 Euro und führt damit die absolute Rangliste an, bleibt aber in der Rendite mit 1,2665 Prozent knapp unterhalb der Benchmarkqualität. Auch die FV Frankfurter Vermögen AG erzielt mit 12.455,45 Euro ein deutliches Plus, erreicht aber ebenfalls nicht die Spitzenrendite. Die B. Metzler seel. Sohn & Co. Holding AG steigert ihr Depot um 10.056,06 Euro und überzeugt damit im oberen Leistungssegment.

Weitere Häuser wie Genève Invest, die Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG, die Hansen & Heinrich AG, die Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz) AG, das Bankhaus Bauer und die Bank Julius Bär Deutschland AG liefern ebenfalls solide Wochengewinne. Doch auch sie bleiben bei der Rendite hinter dem Benchmarkdepot zurück. Diese breite Gruppe bestätigt eine Woche, in der nur sehr gut diversifizierte Portfolios die Kombination aus Ertrag und Risiko optimal trafen.

Schwächere Depots unter Druck

Im hinteren Bereich zeigt sich ein anderes Bild. Einige Häuser geraten stärker unter Marktdruck. Besonders auffällig ist die FV Frankfurter Vermögen AG, die zwar hohe Volatilität aufweist, jedoch trotz starkem Wochenplus insgesamt einen der höchsten Drawdowns des Projekts hält. Andere Depots wie die Pecunia GmbH, Ökoworld AG oder die UmweltBank AG verzeichnen Drawdowns im zweistelligen Bereich und signalisieren damit empfindliche Reaktionen auf die Marktbedingungen.

Diese Werte zeigen, wie unterschiedlich die Risikostruktur der Depots ausgeprägt ist. Während robuste Depots wie das Benchmarkportfolio in ruhigen Wochen profitieren, geraten volatilere Depots gerade dann unter Druck, wenn Märkte ohne klare Richtung verlaufen.

Stille Woche, klare Aussagekraft

Da in der gesamten Kalenderwoche keine Transaktionen stattfanden, blieben die Vermögensverwalter ohne die Möglichkeit, taktisch gegenzusteuern. Weder Käufe noch Verkäufe wurden durchgeführt, wodurch die Marktbewegungen unmittelbar in den Depotwerten sichtbar werden. Diese Bedingungen erhöhen den Aussagewert der Wochenanalyse erheblich, da keine externen Einflussfaktoren das Bild verfälschen.

Die Kalenderwoche 11 zeigt damit klar, welche Häuser über solide Depotstrukturen verfügen und welche stärker auf bewegte Marktphasen angewiesen sind, um ihre Stärken auszuspielen. Das Benchmarkdepot überzeugt als stabiler Ankerpunkt und zeigt, dass Performance und Risikokontrolle in ruhigen Wochen Hand in Hand gehen können.

RangVermögensverwalterWochenänderung (€)Rendite (%)
1Plutos Vermögensverwaltung AG+15.494,461,2665 %
2FV Frankfurter Vermögen AG+12.455,450,9241 %
3Benchmarkdepot+11.782,870,8841 %
4B. Metzler seel. Sohn & Co. Holding AG+10.056,060,7611 %
5Genève Invest+9.866,460,7113 %
6Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG+8.850,970,6711 %
7Hansen & Heinrich AG+8.464,630,5882 %
8Bankhaus Bauer AG+8.340,590,6574 %
9Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz) AG+7.662,690,6013 %
10Bank Julius Bär Deutschland AG+7.068,930,5301 %






Quelle: Infront







In KW 11 überzeugt das Benchmarkdepot mit der höchsten Rendite und der stärksten Risikoreduktion im Projekt 8. Kein Vermögensverwalter erreicht diese Werte. Da keine Transaktionen stattfanden, entstehen alle Ergebnisse ausschließlich aus der Marktentwicklung. Für Anleger zeigt die Woche, welche Portfolios strukturell überzeugen und welche an Stabilität verlieren.
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