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Auswertung der Performance-Projekte der FUCHS | RICHTER Prüfinstanz im 4. Quartal 2025

Vier Projekte, vier Profile: Wie Drawdown, Vermögen und Risikopunkte im vierten Quartal auseinanderlaufen

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Im vierten Quartal zeigen die Performance-Projekte 5, 7, 8 und 9 ein klares Muster: Wer Risiko sauber steuert, gewinnt Punkte – doch Vermögenszuwachs und Handelsaktivität treiben die Ergebnisse sehr unterschiedlich. Projekt 7 und 9 handeln aktiv, Projekt 5 und 8 bleiben ohne Trades. Der Benchmarkvergleich legt offen, wer Stabilität liefert, wer Rendite sucht und wo beides zusammenkommt. Drawdown, Vermögensentwicklung sowie Omega- und Sortino-Punkte erklären, wer dominiert und wer verliert.

Projekt 5: Benchmarkdepot als solide Mitte – viele Depots laufen im Quartal vorbei

Projekt 5 setzt mit dem Benchmarkdepot einen klaren Referenzrahmen. Das Benchmarkdepot erreicht 100,00 Punkte Quartal und 3.600,00 Punkte Gesamt. Es weist einen Max. Drawdown aktuell von 0,609 aus und startet aus einem Vorquartalswert von 0,00, sodass die Differenz zum Vorquartal 0,609 beträgt. Gleichzeitig steigert das Benchmarkdepot das Vermögen von 1.608.614,75 auf 1.641.192,53, das Quartal bringt damit plus 32.577,78. Bei der Risikobewertung setzt das Benchmarkdepot die Standardmarke: 25,00 Punkte Omega und 25,00 Punkte Sortino.

Das Feld greift diesen Maßstab im Quartal massiv an. 45 Depots übertreffen das Benchmarkdepot bei den Punkten Quartal, aber nur 2 Depots schlagen es bei den Punkten Gesamt. Die Risikopunkte streuen ebenfalls breit: 46 Depots überholen das Benchmarkdepot bei den Omega-Punkten, 48 Depots bei den Sortino-Punkten. Beim Rückschlag liefert das Feld zudem häufig mehr Disziplin: 38 Depots unterschreiten den Benchmark-Drawdown, während 28 Depots eine höhere Vermögensveränderung als das Benchmarkdepot erzielen. All das und mehr zeigen die Daten von infront.

Drawdown und Vermögensentwicklung – das Quartal öffnet Raum für Angriffe

Der Drawdown zeigt in Projekt 5 einen doppelten Effekt: Das Benchmarkdepot akzeptiert im Quartal einen spürbaren Rückschlag, und viele Depots reduzieren ihre maximalen Rückgänge stärker. Mehrere Anbieter drücken den Drawdown auf 0,00 und setzen damit ein klares Stabilitätssignal gegenüber dem Benchmarkdepot. Habbel, Pohlig & Partner Institut für Bank- und Wirtschaftsberatung GmbH, von der Heydt & Co. AG sowie Berenberg – Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG liefern jeweils einen Drawdown von 0,00 und unterschreiten den Benchmarkwert damit deutlich.

Die Vermögensentwicklung verstärkt die Streuung: Das Benchmarkdepot gewinnt gut zweiunddreißigtausend hinzu, doch ein relevanter Teil des Feldes steigert das Vermögen stärker. Diese Differenz entsteht nicht aus Handel, sondern aus Markt- und Allokationswirkung. Projekt 5 verzeichnet keine Handelsaktivitäten, und das Benchmarkdepot handelt ebenfalls nicht.

Omega, Sortino und Punkte – viele Quartalssieger, wenige Gesamtsieger

Die Quartalspunkte markieren die sichtbarste Dynamik: Spiekermann & Co AG erreicht 200,00 Punkte Quartal und liegt damit 100,00 Punkte über dem Benchmarkdepot. Schneider, Walter & Kollegen Vermögensverwaltung AG folgt mit 184,55 Punkten, Reichmuth & Co Privatbankiers mit 158,65 Punkten, beide setzen sich deutlich vom Benchmarkwert ab. Diese Namen verbinden hohe Quartalspunkte mit niedrigen oder sogar null Drawdown-Werten und signifikanten Vermögenszuwächsen im Quartal.

Im Gesamtpunktestand lässt das Projekt dagegen nur wenige echte Benchmark-Überholer zu. Volksbank Vorarlberg e. Gen. führt mit 3.725,10 Punkten Gesamt und übertrifft das Benchmarkdepot klar. Zürcher Kantonalbank Österreich AG folgt mit 3.612,23 Punkten Gesamt ebenfalls über der Benchmark. Das Projekt trennt damit im Q4 sehr deutlich: Viele Depots gewinnen kurzfristig Punkte und Risikopunkte, aber nur wenige tragen diesen Vorsprung in den Gesamtwert.

Projekt 7: Punkte und Risiko – das Feld spielt offensiver, der Benchmark gewinnt über Stabilität

Die Quartalsspitze setzt klare Marken: Spiekermann & Co AG erreicht 200,00 Punkte Quartal und distanziert das Benchmarkdepot deutlich. Wiener Privatbank SE folgt mit 147,79 Punkten Quartal, A&Q Asset Management GmbH mit 144,38 Punkten Quartal. Diese Anbieter kombinieren hohe Quartalspunkte mit klar sichtbaren Vermögenszuwächsen im Quartal, obwohl einzelne Strategien den Drawdown unterschiedlich ausprägen.

Beim Gesamtpunktestand dominieren andere Namen: BTG Pactual Europe führt mit 2.465,24 Punkten Gesamt, Neue Bank AG folgt mit 2.187,43 Punkten, Minveo AG erreicht 1.918,02 Punkte. Diese Depots setzen sich nicht nur kurzfristig ab, sondern verschieben den Gesamtscore deutlich nach oben. Gleichzeitig zeigt die Risikoseite, dass mehrere Depots den Drawdown auf Nulllinie drücken und damit das Benchmarkdepot klar unterbieten, darunter Deka Vermögensmanagement GmbH, Bethmann Bank AG und Zürcher Kantonalbank Österreich AG.

Dynamik und Vielfalt im Private-Banking-Portfolio

Das siebte Performance-Projekt zeigt im vierten Quartal eine hohe Handelsdynamik. Das Feld verbucht 158 Transaktionen und bewegt ein kumuliertes Brutto-Handelsvolumen von rund 6,47 Millionen Euro. Vierzehn Depots handeln aktiv, im Schnitt führt jedes dieser Depots rund 11 Transaktionen aus.

Das Universum streut breit über die Assetklassen. Aktien dominieren die Anzahl der Trades, während Fonds das Volumen prägen, daneben treten Anleihen, Zertifikate und Optionsscheine sichtbar auf. Die Handelsstatistik zeigt damit nicht nur Aktivität, sondern auch eine klare Aufgabenteilung zwischen taktischer Aktiensteuerung und volumenstarken Fonds- beziehungsweise Rentenbausteinen.

Aktive Steuerung versus Benchmark

Die Handelslisten weisen bei den meistgehandelten Titeln nach Anzahl einen wiederkehrenden Fokus auf internationale Standardwerte und Absicherungsinstrumente aus. Invesco Physical Markets (Gold-ETC) führt die Liste, gefolgt von Alphabet, ING Groep, Merck & Co. sowie einem S&P-500-Put-Optionsschein. Diese Häufung signalisiert, dass mehrere Depots Technologiewerte, Finanzwerte, Qualitätsaktien und Edelmetallbausteine aktiv justieren.

Beim Handelsvolumen dominieren dagegen einzelne großvolumige Umschichtungen, vor allem in Eurozonen-Staatsanleihe-ETFs und US-Treasury-Bond-ETFs. Diese Transaktionen treiben den größten Teil des Bruttoumsatzes und unterstreichen den Schwerpunkt auf Zins- und Durationsmanagement im Quartal. Das Benchmarkdepot bleibt in diesem Zeitraum vollständig ohne Transaktion und dient ausschließlich als Vergleichsmaßstab.

Projekt 8: Kein Handel, klare Marktlogik – viele schlagen den Benchmark im Quartal

Das Performance-Projekt 8 setzt wieder das Benchmarkdepot als Anker. Es liefert 100,00 Punkte Quartal und 1.400,00 Punkte Gesamt. Das Benchmarkdepot reduziert den Max. Drawdown von 1,01 auf 0,29, die Differenz zum Vorquartal beträgt minus 0,72. Gleichzeitig wächst das Vermögen von 1.274.579,05 auf 1.312.134,87, das Quartal bringt plus 37.555,82. Omega und Sortino verbleiben auf Benchmarkstandard: 25,00 Punkte Omega und 25,00 Punkte Sortino.

Das Feld schlägt den Benchmark im Quartal häufig, aber nicht flächendeckend im Gesamtscore. 38 Depots übertreffen das Benchmarkdepot bei den Punkten Quartal, 18 Depots übertreffen es bei den Punkten Gesamt. Die Risikopunkte ziehen deutlich stärker nach oben: 43 Depots schlagen die Benchmark bei Omega, 44 Depots bei Sortino. Beim Drawdown unterschreiten 34 Depots den Benchmarkwert, während 15 Depots eine höhere Vermögensveränderung als der Benchmark liefern.

Quartalspunkte belohnen Allokation – ohne Tradingeffekte

Die Quartalsspitze zeigt eine klare Leistungsstaffel: Spiekermann & Co AG erreicht 170,94 Punkte Quartal und setzt sich deutlich über den Benchmarkwert. FIVV AG Finanzinformation & Vermögensverwaltung AG folgt mit 157,40 Punkten, FV Frankfurter Vermögen AG mit 156,47 Punkten. Diese Depots verbinden hohe Quartalspunkte mit auffälligen Vermögenszuwächsen und meist niedrigen Drawdown-Werten.

Im Gesamtpunktestand dominieren Strategien, die über das Quartal hinaus tragen: FRÜH & PARTNER VERMÖGENSVERWALTUNG AG führt mit 1.883,15 Punkten Gesamt, Reichmuth & Co Privatbankiers folgt mit 1.710,52 Punkten, Wallrich Asset Management AG erreicht 1.584,29 Punkte. Das Projekt honoriert damit die Kombination aus Stabilität und Dauerqualität stärker als reine Quartalsimpulse.

Drawdown, Omega, Sortino – Stabilität zahlt sich doppelt aus

Der Drawdown zeigt im Projekt 8 eine klare Stabilitätsfront: Mehrere Depots drücken den Rückschlag auf 0,00 und unterbieten damit das Benchmarkdepot. Berenberg – Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG, Reichmuth & Co Privatbankiers sowie Liechtensteinische Landesbank (Österreich) AG erreichen Drawdownwerte von 0,00 und verbessern das Risikoprofil im Vergleich zur Benchmark sichtbar.

Projekt 8 verzeichnet keine Handelsaktivitäten, und das Benchmarkdepot handelt ebenfalls nicht. Das Quartal bildet damit nahezu ausschließlich Marktbewegungen, Allokationsentscheidungen und Risikobudgets ab. Diese Struktur erhöht die Aussagekraft von Omega und Sortino, weil das Feld keine Tradingeffekte zur Glättung oder Beschleunigung einsetzt.

Projekt 9: Hohe Umsätze im Feld – Benchmarkdepot bleibt bei Drawdown null

Das Performance-Projekt 9 setzt mit dem Benchmarkdepot eine besonders harte Messlatte. Es erreicht 100,00 Punkte Quartal und 200,00 Punkte Gesamt. Es hält den Max. Drawdown aktuell bei 0,00, meldet auch im Vorquartal 0,00 und zeigt damit eine Differenz von 0,00. Gleichzeitig steigt das Vermögen von 5.177.956,23 auf 5.376.042,28, das Quartal liefert plus 198.086,04. Omega und Sortino liegen auch hier bei 25,00 Punkten.

Nur wenige Depots schaffen eine klare Punktedistanz. Drei Depots übertreffen das Benchmarkdepot bei den Punkten Quartal, und drei Depots übertreffen es bei den Punkten Gesamt. Drei Depots überholen es zudem bei Omega und Sortino. Beim Drawdown kann niemand unterbieten, weil das Benchmarkdepot bereits bei null liegt. Gleichzeitig übertreffen drei Depots die Vermögensveränderung des Benchmarkdepots.

Punktsieger treten klar hervor – das Quartal toleriert keine Unschärfe

Die Quartalsspitze setzt drei klare Marken: Berliner Sparkasse – Niederlassung der BSK 1818 AG erreicht 200,00 Punkte Quartal. Deka Vermögensmanagement GmbH folgt mit 184,77 Punkten, Bank für Tirol und Vorarlberg (BTV) mit 170,01 Punkten. Alle drei Depots kombinieren die Punktedistanz mit einem Drawdown von 0,00 und hohen Vermögenszuwächsen.

Im Gesamtpunktestand ordnet das Projekt die Spitze neu: Bank für Tirol und Vorarlberg (BTV) führt mit 306,36 Punkten Gesamt, Berliner Sparkasse – Niederlassung der BSK 1818 AG folgt mit 266,52 Punkten, Deka Vermögensmanagement GmbH erreicht 258,37 Punkte. Diese Reihenfolge betont den längeren Leistungsbogen: Das Projekt belohnt nicht nur den Quartalsimpuls, sondern die Fähigkeit, ihn in den Gesamtscore zu übertragen.

Intensiver Wettbewerb und klare Schwerpunkte

Auch im neunten Performance-Projekt handeln die Teilnehmer im vierten Quartal intensiv. Das Feld verzeichnet 138 Transaktionen und erreicht ein kumuliertes Brutto-Handelsvolumen von rund 11,81 Millionen Euro. Acht Depots handeln aktiv, im Schnitt führt jedes dieser Depots rund 17 Transaktionen aus.

Die Aktivität verteilt sich klar auf die Assetklassen: Aktien liefern den größten Anteil der Trades und einen erheblichen Teil des Volumens, Fonds folgen als zweites Schwergewicht; Anleihen und Zertifikate ergänzen das Bild. Das Projekt zeigt damit ein aktives Zusammenspiel aus Einzelwertsteuerung, Fondsbausteinen und punktuellen Renten- beziehungsweise Rohstoffpositionen.

Flexibilität als Erfolgsfaktor – Benchmark bleibt passiv

Bei den meistgehandelten Titeln nach Anzahl führt ASML Holding die Rangliste deutlich an. XETRA Gold folgt als häufig genutzter Rohstoffbaustein. Außerdem tauchen Alphabet, American Tower und Cisco Systems in den Topgruppen nach Tradeanzahl auf. Diese Häufung signalisiert einen klaren Fokus auf internationale Large Caps und liquide Bausteine, die Depots für taktische Anpassungen einsetzen.

Beim Handelsvolumen prägen einzelne Großtransaktionen das Quartal. Ein Fondsverkauf im „GVS Golden Opportunities Fund“ stellt das volumenstärkste Einzelinstrument, während XETRA Gold und Zinsinstrumente wie ein Euro-Overnight-Rate-Swap-ETF ebenfalls hohe Bruttoumsätze erzeugen. Diese Struktur zeigt: Die Depots setzen weniger auf viele kleine Trades als auf gezielte, große Umschichtungen. Das Benchmarkdepot bleibt im gesamten Zeitraum ohne Transaktion und dient ausschließlich als Vergleichsmaßstab.


Performance-Projekt 5


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Performance-Projekt 7



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Performance-Projekt 8