Weberbank einzige Gewinnerin
Das Performance-Projekt 8 entwickelt sich in der aktuellen Woche zu einem eindrucksvollen Beispiel für ein einseitiges Marktbild. Während sich in anderen Projekten zumindest Teile des Feldes behaupten können, zeigt sich anhand der Daten von Infront hier eine klare Dominanz des Benchmarkdepots.
Gleichzeitig gelingt es dem Benchmark, sich vollständig von dieser Entwicklung abzukoppeln. Es erzielt nicht nur ein deutlich positives Ergebnis, sondern bleibt auch frei von Drawdowns. Diese Kombination hebt es klar vom Wettbewerb ab und verschiebt die Maßstäbe im gesamten Projekt.
Vermögensstand aktuell
Das Gesamtvermögen im Projekt beläuft sich auf 121.877.371 Euro und verteilt sich auf insgesamt 99 Teilnehmer. Damit handelt es sich um das größte und heterogenste Feld innerhalb der Performance-Projekte.
Das Benchmarkdepot erreicht ein Vermögen von 1.418.595 Euro und positioniert sich damit im oberen Mittelfeld des Feldes. Entscheidend ist jedoch weniger die absolute Höhe als vielmehr die Stabilität dieses Vermögens.
Vermögensentwicklung
Die Wochenentwicklung zeigt ein klares Negativbild. Im Durchschnitt verlieren die Vermögensverwalter 3.110 Euro und spiegeln damit ein schwieriges Marktumfeld wider. Dem gegenüber steht das Benchmarkdepot mit einem Zugewinn von 12.872 Euro. Es übertrifft den Durchschnitt deutlich und setzt sich klar von nahezu allen Teilnehmern ab.
Lediglich ein einziger Vermögensverwalter schafft es, diese Marke zu übertreffen. Die Weberbank Actiengesellschaft erzielt einen Zuwachs von 13.559 Euro und setzt sich damit knapp vor das Benchmark. Selbst starke Ergebnisse wie bei Genève Invest mit 12.188 Euro reichen nicht aus, um das Benchmark zu schlagen. Diese Konstellation verdeutlicht die extreme Dominanz des Referenzdepots.
Max Drawdown
Auch beim Risiko offenbart sich eine klare Differenzierung. Das Benchmarkdepot weist einen maximalen Drawdown von 0,00 Prozent auf und erzielt seine Performance vollständig ohne zwischenzeitliche Verluste. Das Teilnehmerfeld hingegen kommt im Durchschnitt auf einen maximalen Drawdown von 2,34 Prozent und weist damit eine deutlich höhere Risikobelastung auf.
Auffällig ist, dass sich eine kleine Gruppe von Vermögensverwaltern ebenfalls auf höchstem Stabilitätsniveau bewegt. Neben dem Benchmark weisen die Weberbank, DJE Kapital, die Steiermärkische Bank, die Liechtensteinische Landesbank (Österreich), Selection Asset Management sowie J.P. Morgan keinen messbaren Drawdown auf. Besonders hervorzuheben ist die Weberbank, da sie als einziges Haus Outperformance und völlige Stabilität kombiniert und damit eine Sonderstellung im Wettbewerb einnimmt.
Marktstruktur und Wettbewerb
Die Gesamtstruktur des Projekts zeigt ein deutliches Ungleichgewicht. Auf der einen Seite steht ein nahezu geschlossen schwaches Teilnehmerfeld, auf der anderen Seite ein dominantes Benchmark.
Diese extreme Verteilung verdeutlicht, wie stark sich die Marktbedingungen auf die Leistung der Vermögensverwalter auswirken und wie schwierig es ist, sich gegen einen stabilen Referenzwert durchzusetzen. Handelsaktivitäten mit Wertpapieren fanden indes nicht statt.
Top-Performer Vermögensentwicklung
| Rang | Vermögensverwalter | Entwicklung (€) |
|---|---|---|
| 1 | Weberbank Actiengesellschaft | +13.559 |
| 2 | Benchmarkdepot | +12.872 |
| 3 | Genève Invest | +12.188 |
| 4 | DJE Kapital AG | +6.707 |
| 5 | Steiermärkische Bank | +5.027 |
Rangliste niedrigster Drawdown (beste Stabilität)
| Rang | Vermögensverwalter | Max Drawdown (%) |
|---|---|---|
| 1 | Benchmarkdepot | 0,00 |
| 1 | Weberbank Actiengesellschaft | 0,00 |
| 1 | DJE Kapital AG | 0,00 |
| 1 | Steiermärkische Bank und Sparkassen AG | 0,00 |
| 1 | Liechtensteinische Landesbank (Österreich) AG | 0,00 |
| 1 | Selection Asset Management GmbH | 0,00 |
| 1 | J.P. Morgan | 0,00 |
| 8 | Frankfurter Sparkasse 1822 | 0,04 |
| 9 | Volksbank Vorarlberg e. Gen. | 0,09 |
| 10 | Credit Suisse Private Banking | 0,20 |