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Gesamtschau und Wochenbericht in KW 50 für PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

Wer überzeugt bei Wertentwicklung, Risiko und Handelsaktivität?

Erstellt mit Canva
In KW 50 zeigen die FUCHS Performance‑Projekte ein klares Muster: Die Benchmarks der Projekte 5 (ID 488), 7 (ID 605), 8 (ID 609) und 9 (ID 712) setzen unterschiedliche Akzente. Projekt 5 bleibt defensiv und nahezu stabil, Projekt 7 verliert deutlich und öffnet Raum für aktive Outperformance, Projekt 8 verzeichnet den stärksten Drawdown‑Sprung, Projekt 9 handelt sichtbar mit hohem Volumen. Diese Woche trennt Stabilität und Dynamik scharf.
Die vier Benchmarks bilden den Fixpunkt des Wochenvergleichs. Projekt 5 läuft über das Benchmarkdepot mit der ID 488, Projekt 7 über ID 605, Projekt 8 über ID 609 und Projekt 9 über ID 712. Diese Zuordnung ist unverändert und dient als Maßstab für Out‑ und Underperformance in KW 50. Über alle Projekte hinweg entstehen heterogene Bilder: Einige Referenzdepots behaupten ihre Rolle als Stabilitätsanker, andere geraten sichtbar unter Druck, während einzelne Teilnehmer durch Wochengewinne oder konsequente Umschichtung überzeugen. All das zeigen die Daten von infront

Projekt 5 – Benchmark und Woche

Im 5. Performance‑Projekt bestätigt das Benchmarkdepot seine defensive Rolle. Das Vermögen sinkt von 1.640.864,52 € auf 1.640.698,35 €; die Wochenveränderung beträgt −166,17 €. Der Max. Drawdown steigt leicht von 0,6414 % auf 0,6580 %. Wer weniger verliert oder gewinnt, liegt über der Benchmark.

Deutlich positiv stechen Plutos Vermögensverwaltung AG (ID 508) mit +19.110,96 €, Geneon Vermögensmanagement AG (ID 471) mit +5.780,03 € und die Schoellerbank AG (ID 455) mit +3.224,00 € hervor. Am unteren Ende stehen u. a. Pictet Asset Management (ID 520) mit −7.197,85 € und Deutsche Oppenheim Family Office AG (ID 482) mit −6.892,80 €.

Risiko und Handel

Das Risiko bleibt moderat: Der Benchmark‑Drawdown liegt bei 0,6580 Prozent und steigt gegenüber der Vorwoche nur um 0,0166 Prozentpunkte. Gleichzeitig reicht die Projektspektrum von 0,00 Prozent bis in zweistellige Prozentbereiche – ein klares Zeichen für sehr unterschiedliche Risikobudgets. In KW 50 erscheinen keine Transaktionen für Projekt 5. Die Wochenbewegungen sind vollständig marktgetrieben, das Benchmarkdepot handelt nicht.

Projekt 7 – Benchmark und Gewinner 

Im Private‑Banking‑Portfolio (Projekt 7) fällt die Benchmark sichtbar zurück. Das Vermögen sinkt von 2.258.786,90 € auf 2.250.384,67 € (−8.402,24 €), der Max. Drawdown steigt von 0,3996 Prozent auf 0,8367 Prozent. Wer gegenüber diesem Rückgang besser abschneidet, erzielt Outperformance.

Deutlich positiv laufen DGK & Co. Vermögensverwaltung AG (ID 579) mit +20.544,18 €, Oberbanscheidt & Cie. Vermögensverwaltungs GmbH (ID 591) mit +8.284,43 € und Neue Bank AG (ID 566) mit +3.582,59 €. Schwächer als die Benchmark entwickeln sich u. a. Dr. Kohlhase (ID 607) mit −25.379,71 €, DRH (ID 589) mit −14.508,25 € und Schelhammer Capital (ID 592) mit −12.993,67 €.

Risiko und Handelsaktivität

Das Risikobild variiert stark. Defensiv agieren FV Frankfurter Vermögen AG (ID 580) mit 0,1081 Prozent, Spiekermann & Co AG (ID 573) mit 0,1523 Prozent und Weberbank (ID 606) mit 0,4512 Prozent. Dagegen weisen GSAM + Spee Asset Management AG (ID 600) 28,6261 Prozent, FRÜH & PARTNER (ID 583) 14,7599 Prozent und Lungershausen Eggensperger Enzler & Partner AG (ID 595) 14,0848 Prozent aus.

KW 50 bringt 22 Trades mit einem Brutto‑Handelsvolumen von 908.482,88 €. Aktiv handeln Deka (ID 576) mit 4 Trades, FRÜH & PARTNER (ID 583) mit 11 Trades, MAIESTAS (ID 587) mit 1 Trade und die Weberbank (ID 606) mit 6 Trades. Umschichtungen zwischen Aktien und Anleihen sowie ETF‑/Fondsrotation prägen das Bild.

Projekt 8 – Benchmark und Gewinner

Im 8. Projekt fällt die Benchmark auffällig. Das Vermögen sinkt von 1.312.341,60 € auf 1.302.170,22 € (−10.171,38 €), der Max. Drawdown springt von 0,2658 Prozent auf 1,2830 Prozent – der deutlichste Benchmark‑Anstieg der Woche.

Mehrere Häuser setzen sich klar ab: Genève Invest (ID 672) erreicht +21.474,06 €, Plutos (ID 641) +18.591,84 €, INVIOS GmbH (ID 656) +8.613,31 €, B. Metzler seel. Sohn & Co. Holding AG (ID 632) +7.546,14 € und Schoellerbank AG (ID 655) +4.760,73 €. Rückgänge zeigen u. a. Pictet (ID 610) mit −9.238,49 €, UmweltBank AG (ID 631) mit −6.920,20 € und CSR Beratungsgesellschaft mbH (ID 694) mit −6.826,59 €.

Risiko und Handel

Sehr hohe Drawdowns erscheinen bei Geneon (ID 614) mit 21,0933 Prozent, Prometheus (ID 639) mit 13,5280 Prozent und Pecunia (ID 642) mit 12,7558 Prozent – klare Signale für aggressive Positionierung.

Für Projekt 8 liegen in KW 50 keine Trades vor. Die Bewegungen resultieren vollständig aus der Marktpositionierung des jeweiligen Portfolios; das Benchmarkdepot handelt nicht.

Projekt 9 – Benchmark und Gewinner

Projekt 9 zeigt eine deutlich schwächere Benchmark. Das Vermögen fällt von 5.349.487,97 € auf 5.321.751,77 € (−27.736,21 €), der Max. Drawdown steigt von 0,3870 Prozent auf 0,9417 Prozent.

Gewinner relativ zur Benchmark sind DGK & Co. (ID 715) mit +20.659,83 €, das Family Office Volksbank Kraichgau (ID 716) mit +11.043,76 € sowie GVS Financial Solutions GmbH (ID 718) mit +8.644,67 €. Einzig klarer Underperformer gegenüber der Benchmark ist die Volksbank Vorarlberg e. Gen. (ID 723) mit −33.143,11 €.

Trades und Stabilität

Die Woche verzeichnet 24 Trades bei einem Brutto‑Volumen von 1.076.890,96 €. Besonders aktiv handeln BW‑Bank (ID 725) mit 9 Trades, Deka (ID 726) mit 8 Trades, Weberbank (ID 724) mit 5 Trades sowie Berliner Sparkasse (ID 713) und GVS (ID 718) mit je 1 Trade. Mehrere Teilnehmer weisen Max. Drawdown 0,00 Prozent aus und agieren damit stabiler als die Benchmark. Im Kontrast zu Projekten 5 und 8 prägen hier echte Umschichtungen die Wochenbilanz. Aktivität dient sowohl der Risikoreduktion als auch der Chancennutzung; das Benchmarkdepot selbst handelt nicht.

Einordnung der KW 50

Projekt 5 bleibt mit −166,17 € und Max. Drawdown 0,6580 Prozent defensiv und nahezu unverändert. Projekt 7 fällt deutlich und öffnet die Tür für Outperformance aktiver Manager bei zugleich breiter Risikospannweite. Projekt 8 verzeichnet den stärksten Drawdown‑Sprung der Benchmarks und markiert damit das deutlichste Risiko‑Signal. Projekt 9 kombiniert schwache Benchmark mit hoher Handelsintensität und verbessert relativ dazu die Ergebnisse mehrerer Teilnehmer.

Die Woche schärft das Verständnis für Positionierung, Risikobudgets und Umschichtungen. Stabilität bleibt eine Management‑Entscheidung; Aktivität kann Verluste begrenzen oder Chancen heben – je nach Timing, Qualität der Rotation und akzeptiertem Risikoaufschlag.



KW50_Benchmark_Drawdown_und_Trades_16x9.png



Quelle: infront



Mehr zu den einzelnen Performance-Projekten gibt es unter: 





KW 50 trennt Stabilität und Dynamik klar: Projekt 5 (Vermögensverwaltende Fonds) bleibt defensiv und nahezu stabil, Projekt 7 (Private Banking Depot) verliert spürbar und wird von aktiven Häusern überholt, Projekt 8 (Vermögensverwaltende Fonds) zeigt den stärksten Drawdown‑Anstieg, Projekt 9 (Stiftungsportfolio) handelt sichtbar und erreicht mit 24 Trades ein Volumen von 1.076.890,96 €. Für Investoren sind die Signale eindeutig: Risikokontrolle, konsequente Positionierung und klare Benchmarks entscheiden über Out‑ oder Underperformance.
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