Aktualität als Qualitätsmerkmal
Nachhaltigkeit ist ein dynamischer Prozess. Deshalb überprüft die FUCHSBRIEFE Prüfinstanz bestehende Ratings regelmäßig auf Aktualität und Weiterentwicklung.
Liegen auf Nachfrage keine Informationen zu Weiterentwicklungen innerhalb der vergangenen zwölf Monate vor und bestehen zugleich keine neuen eigenen Erkenntnisse, wird der FUCHSBRIEFE-Score um zwei Prozentpunkte reduziert.
Neue Bewertungslogik: Mehr Kontinuität im Nachhaltigkeits-Rating Toleranzkorridore seit 2025
Nachhaltige Entwicklung verläuft nicht immer geradlinig. Deshalb hat die FUCHSBRIEFE Prüfinstanz ihre Bewertungsmethodik weiterentwickelt. Seit dem Ratingjahr 2025 gelten erstmals Toleranzkorridore für Abstufungen. Das bedeutet konkret:
Damit werden Fortschritte unmittelbar honoriert, kurzfristige Rückschritte jedoch nicht überbewertet.
Gleitender Durchschnitt ab 2026
Ab dem Ratingjahr 2026 ergänzt die FUCHSBRIEFE Prüfinstanz die Bewertung um einen gleitenden Dreijahresdurchschnitt. Ziel ist eine noch stärkere Gewichtung nachhaltiger Qualität und Leistungskonstanz. Anstelle einzelner Ausreißerjahre rückt die langfristige Entwicklung stärker in den Mittelpunkt. Bewertet wird damit nicht nur ein aktuelles Spitzenergebnis, sondern die Fähigkeit eines Instituts, über mehrere Jahre hinweg konstant hohe Nachhaltigkeitsstandards zu erfüllen. Ein Anbieter wird dadurch nicht wegen eines einzelnen außergewöhnlich guten oder schwachen Jahres übermäßig auf- oder abgewertet.