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Private Banking
  • Private Banking vor der nächsten ESG-Evolution

„ESG braucht mehr kritisches Denken und weniger politische Narrative“

Göster Jamin
Copyright: Gösta Jamin
ESG ist nicht verschwunden, sondern befindet sich in einer Phase der Neujustierung. Regulatorische Vereinfachungen, neue Anlegergenerationen, technologische Innovationen und veränderte Kapitalströme prägen die nachhaltige Vermögensverwaltung stärker denn je. François Baumgartner, Chefredakteur der Fuchsbriefe Prüfinstanz spricht mit Prof. Dr. Gösta Jamin über die Zukunft von Sustainable Finance, die Bedeutung von ESG für Anleger, die Rolle der Regulierung sowie die Chancen und Risiken bis 2030.
  • Schutz für Vermögen und Familie

„Prävention bringt den größten Sicherheitsgewinn.“

Betrug
© PashaIgnatov / Getty Images / iStock
Private-Banking-Kunden denken bei Sicherheit oft zuerst an die richtige Asset Allocation. Doch wer Vermögen bewahren will, muss heute weiterdenken. Cyberangriffe, Identitätsdiebstahl, Datenlecks, Innentäter oder Reputationsrisiken bedrohen nicht nur Vermögenswerte, sondern ganze Familienstrukturen. Im Roundtable erklären Sascha Neukirch und Sebastian Okada von Corporate Trust, warum moderner Schutz weit über Personenschutz hinausgeht und längst zur Kernaufgabe der Family Governance geworden ist.
  • Erbschaftsteuer und Nachfolgeplanung

Vermögend auf dem Papier, zahlungsunfähig im Erbfall

Vorstand des Geldsache e.V.
Copyright: Jürgen Zahn
Ein Unternehmer baut über Jahrzehnte ein Immobilienvermögen von rund 70 Millionen Euro auf und glaubt, die Nachfolge solide geregelt zu haben. Doch nach seinem Tod droht den Erben eine Steuerlast von rund 18 Millionen Euro. Der Grund liegt in einer steuerlichen Einstufung, die viele Immobilienbesitzer unterschätzen. Warum selbst professionelle Strukturen nicht vor hohen Forderungen schützen und welche Fehler Familien unbedingt vermeiden sollten, zeigt dieser Fall besonders eindrucksvoll.
  • Nachhaltige Geldanlage

Warum Nachhaltigkeit mehr ist als ein Börsentrend

Prof. Martin Faust
Copyright: Frankfurt School of Finance and Management
Nachhaltige Geldanlagen haben ihren Glanz verloren, Kritiker fühlen sich bestätigt und viele Anleger wenden sich anderen Themen zu. Doch steckt hinter der aktuellen Schwäche tatsächlich das Ende eines Megatrends oder nur eine typische Marktphase? Warum Regulierung Vertrauen nicht automatisch schafft, welche Rolle Berater dabei spielen und weshalb ESG kein Modethema, sondern eine langfristige Anlagestrategie ist, erklärt dieser Beitrag. Er zeigt, warum nachhaltiges Investieren Zukunft hat.
  • Nachhaltige Geldanlage

Weshalb Nachhaltigkeit mehr ist als ein Börsentrend

Prof. Martin Faust
Copyright:
Nachhaltige Geldanlagen haben ihren Glanz verloren, Kritiker fühlen sich bestätigt und viele Anleger wenden sich anderen Themen zu. Doch steckt hinter der aktuellen Schwäche tatsächlich das Ende eines Megatrends oder nur eine typische Marktphase? Warum Regulierung Vertrauen nicht automatisch schafft, welche Rolle Berater dabei spielen und weshalb ESG kein Modethema, sondern eine langfristige Anlagestrategie ist, erklärt dieser Beitrag. Er zeigt, warum nachhaltiges Investieren Zukunft hat.
  • 178 Vermögensverwalter im Test: Wer kann Vermögen wirklich bewahren?

Wer verdient das Vertrauen von Millionenerben?

TOPs 2027 Vermögensmanager im Härtetest
Illustriert mit MS Copilot
Ein Erbe verändert das Leben – und stellt seinen Empfänger vor neue Herausforderungen. Nach dem Tod eines nahen Angehörigen fließen plötzlich Millionen auf das Konto. Immobilien werden verkauft, Wertpapierbestände gesichtet, steuerliche Fragen geklärt. Am Ende stehen fünf Millionen Euro zur freien Anlage bereit. Doch wie lässt sich dieses Vermögen langfristig sichern, entwickeln und vor Fehlentscheidungen schützen? Genau damit müssen sich die getesteten Vermögensverwalter auseinandersetzen.
  • Nachhaltigkeit im Private Banking: So bewertet die FUCHSBRIEFE Prüfinstanz

Worauf es ankommt: Die Kriterien im Nachhaltigkeitsrating 2025/26

Nachhaltigkeitsrating 2026/2027
Illustriert mit MS Copilot
Individualität ist und bleibt der Wesenskern des Private Banking. Gerade bei nachhaltigen Vermögensanlagen unterscheiden sich Werte, Überzeugungen und Erwartungen der Kunden erheblich. Das Rating „Nachhaltigkeit im Private Banking“ der FUCHSBRIEFE Prüfinstanz misst deshalb nicht nur Fachkompetenz und Produktqualität, sondern auch die Fähigkeit, individuelle Nachhaltigkeitsvorstellungen glaubwürdig und transparent umzusetzen.
  • Nachhaltigkeit im Private Banking - Die Ratingstufen der FUCHSBRIEFE Prüfinstanz

Die fünf Grade nachhaltiger Beratung - vom Novizen zum Großmeister

Nachhaltigkeitsrating 2026/2027
Illustriert mit Microsoft Copilot
Die FUCHSBRIEFE Prüfinstanz beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit der Frage, wie nachhaltig vermögende Kunden beraten werden. Seit dem ersten Nachhaltigkeits-Rating im Jahr 2011 („Wer kann nachhaltig?“) hat sich das Bild stetig weiterentwickelt. Heute unterscheiden wir fünf Entwicklungsstufen, die inhaltlich klar gefasst und mit eingängigen Begriffen versehen sind. Welche Institute werden sich dieser Herausforderung in diesem Jahr wohl stellen?
  • Fuchs plus
  • Länderblick deutschsprachiger Raum

Von Masse und Klasse

Tops 2026
Erstellt mit Canva
Liechtenstein setzt die Benchmark im Private Banking: Höchster Median, 75 % Top-10-Anteil und ein qualitativer Score von über 200 Punkten zeigen systematische Exzellenz. Österreich überzeugt mit Klasse statt Masse, die Schweiz bleibt solide, aber ohne Glanz. Deutschland bringt die größte Zahl an Instituten – doch die qualitative Dichte ist gering. Masse dominiert, nicht die Klasse.
  • Fuchs plus
  • TOPS 2026 – Länderblick Schweiz

Gute Werte, wenig Spitze

Tops 2026
Erstellt mit Canva
Die Schweiz gilt als Heimat des Private Bankings, doch der aktuelle Markttest TOPS 2026 zeigt: Nur eine Schweizer Bank überzeugt mit exzellenter Qualität. Die meisten Institute bleiben weit hinter den Erwartungen zurück und erreichen oft nur durchschnittliche oder schwache Bewertungen. Anleger sollten bei der Wahl ihres Partners genau hinschauen – denn echte Spitzenleistung ist auch in der Schweiz selten geworden.
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  • TOPS 2026 – Länderblick Liechtenstein

Kompakte Auswahl, kompromisslose Klasse: Private Banking in Liechtenstein

Tops 2026
Erstellt mit Canva
Liechtenstein setzt Maßstäbe im Private Banking: Alle drei bewerteten Institute zählen zu den besten zehn im Gesamtranking des TOPS 2026-Tests. Exzellenz ist hier kein Zufall, sondern Standard – von Beratung über Anlagekonzepte bis zur Transparenz überzeugen die Anbieter mit durchgehend hoher Qualität. Wer auf Stabilität, Diskretion und erstklassige Strukturen Wert legt, trifft im Fürstentum eine kluge Wahl.
  • Fuchs plus
  • TOPS 2026 – Länderblick Deutschland

Viele Institute, wenig Exzellenz

Tops 2026
Erstellt mit Canva
Deutschlands Private Banking zeigt ein gemischtes Bild: Viele Anbieter, aber nur wenige in der Spitzengruppe. Der qualitative Score offenbart, wie stark die Masse die Aussagekraft verwässert. Anleger sollten gezielt nach Exzellenz suchen – es gibt sie, aber sie ist vergleichsweise rar.
  • Fuchs plus
  • TOPS 2026 – Länderblick Österreich

Qualität mit Konzentration: Österreichs Private Banking im Überblick

Tops 2026
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Österreichs Private Banking überzeugt mit Konzentration auf Qualität. Deutlich weniger Anbieter als in Deutschland, aber starke Leistungen prägen das Bild. Der qualitative Score zeigt: Wer hier berät, tut es meist auf hohem Niveau. Anleger finden in Österreich verlässliche Partner – wenn sie gezielt auswählen.
  • Fuchs plus
  • Lessons Learned

Best Agers und Generation Z: Wem Kunden tatsächlich Vertrauen schenken

Tops 2026
Erstellt mit Canva
Kunden erwarten hybride Beratung, Transparenz und Individualisierung. Die besten Anbieter verbinden Kompetenz mit Empathie und Innovationsbereitschaft – doch Innovation und konsequente Kundenorientierung sind noch nicht überall angekommen. Private-Banking Kunden sollten deshalb selbstbewusst und kritisch auftreten. Ein Roundtable-Gespräch mit den Juryexperten Ralf Vielhaber, François Baumgartner und Dr. Jörg Richter der FUCHS | RICHTER Prüfinstanz.
  • Fuchs plus
  • Die Strategie hinter der Story – So argumentiert die Weberbank ihre Investmentkompetenz

Struktur ja, Substanz?

Tops 2026
Erstellt mit Canva
Die Weberbank präsentiert sich als aktiver, disziplinierter Vermögensverwalter mit systematischem Auswahlprozess. Sie erklärt Investmentprozesse, Risikosteuerung und Marktszenarien – doch nicht alle Aussagen überzeugen die Jury. Eine Analyse der Performance-Versprechen.
  • Fuchs plus
  • Investmentkompetenz Bankhaus Carl Spängler

So strukturiert Spängler Ihr Vermögen

Tops 2026
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Mit stringenter Allokation, hoher Transparenz und klarem Risikoverständnis punktet Spängler bei der Jury. Das Portfolio zeigt: Investmentkompetenz kann man planen.
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  • Investmentkompetenz im Faktencheck: Neue Bank überzeugt mit Zahlen

Starke Zahlen, schwaches Storytelling

Tops 2026
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Die Neue Bank punktet mit Preis-gekröntem Fonds, klarer Nachhaltigkeitsstruktur und flexibler Liquiditätssteuerung. In der Jury blieb dennoch ein ambivalenter Eindruck: Investmentkompetenz ja – aber bitte besser erzählen! Worauf Anleger bei der Vermittlung von Strategien achten sollten.
  • Fuchs plus
  • Metzler im Check: So arbeitet die Investmentabteilung

Metzlers Methode: Investment nach Regeln

Tops 2026
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Ein stringenter Prozess, klare Regeln, ruhiges Handeln – Metzler liefert Investmentkompetenz auf hohem Niveau. Doch der Preis ist hoch: Flexibilität und Chancennutzung bleiben auf der Strecke.
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  • BlackRock allein reicht nicht – Investmentkompetenz unter der Lupe

Starke Theorie, schwaches Ergebnis

Tops 2026
Erstellt mit Canva
Trotz BlackRock-Kooperation und detaillierter Strategien kann Merck Finck nicht überzeugen. Warum die Jury gerade bei der Investmentkompetenz keine Gnade walten ließ.
  • Fuchs plus
  • So investiert Lombard Odier: Ruhig, strukturiert, selektiv

Investieren mit Haltung

Tops 2026
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Keine großen Gesten, keine Buzzwords – aber eine klare Investmentphilosophie. Die Bank bleibt investiert, setzt auf Struktur statt Spekulation. Auch wenn nicht alle Details im Vortrag offenlagen: Die Jury erkennt einen durchdachten, ruhigen Stil. Und doch bleibt ein kritischer Punkt offen.
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