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Stiftungsvermögen 2026: Berenberg in der Ausschreibung

Berenberg und die urgewald Stiftung: Können 435 Jahre Bankentradition radikale Nachhaltigkeit tragen?

Illustriert mit Microsoft Copilot
Das Angebot von Berenberg liest sich wie aus dem Lehrbuch des modernen Stiftungsmanagements: defensiv, strukturiert, transparent bepreist. Die urgewald Stiftung dagegen folgt keinem Lehrbuch, sondern einem politischen Auftrag. In der Ausschreibung prallen zwei Logiken aufeinander. Die Frage ist nicht, ob Berenberg Vermögen verwalten kann – sondern ob das Haus bereit ist, Kapital wirklich als Hebel gesellschaftlicher Veränderung einzusetzen. Kann Berenberg helfen?

Wer ist Berenberg – und warum das Haus Vertrauen genießt

Berenberg steht wie kaum ein anderes Institut für Kontinuität im deutschen Bankwesen. 1590 gegründet, inhabergeführt und unabhängig, hat sich das Hamburger Traditionshaus über Jahrhunderte als zuverlässiger Begleiter von Kaufleuten, Unternehmern, Familien und Institutionen etabliert. Gerade im Stiftungsmanagement kann Berenberg eine beeindruckende Historie vorweisen: Rund 1,35 Milliarden Euro an Stiftungsvermögen, feste Ansprechpartner, spezialisierte Prozesse und eine tiefe Vertrautheit mit den Anforderungen von Stiftungsaufsicht und Finanzamt.

Das Selbstverständnis ist klar formuliert: Erhalt der realen Kaufkraft, planbare ordentliche Erträge, stabile Ausschüttungen. Dafür setzt Berenberg auf eigene Stiftungsfonds, klassische Vermögensverwaltungsmandate und ein Reporting, das nicht nur Performance, sondern auch steuerliche und aufsichtsrechtliche Aspekte sauber abbildet. ESG‑Kriterien – teils christlich‑ethisch, teils individuell – sind fest im Prozess verankert. Für viele Stiftungen ist genau das die gewünschte Kombination aus Sicherheit, Erfahrung und Nachhaltigkeit.


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