Mit Mut und Haltung zum Erfolg: Wie wir den richtigen Partner für 3 Millionen Euro fanden
Ein Finanzmarkt auf fossilen Abwegen, der „kurzfristige Hypes“ bedient und „Rendite für das reichste 1 Prozent“ generiert. Wer aus der Umwelt- und Klima-NGO-Szene kommt, hat schnell die Tendenz zum fossilen Finanzfatalismus: Geldanlage ist was für die „anderen“, nicht für uns. Doch spätestens wenn die Gründung einer Stiftung ansteht, braucht es eine ehrliche Auseinandersetzung mit den Potentialen der Geldanlage – im Rahmen der eigenen ethischen Leitplanken.
Seit 1997 arbeite ich bei der Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald an praktikablen Lösungen für den Planeten. Seit Jahrzehnten stelle ich immer wieder eine Frage: „Was bewirkt mein Geld?“ Und ich kläre Verbraucher*innen über ihre Handlungsmöglichkeiten auf. Als Transformations-Campaignerin bei urgewald und Mitautorin der Broschüre „Klimagerechte Geldanlage für Stiftungen“ engagiere ich mich gleichzeitig für eine nachhaltige Finanzkultur. In dieser Zeit habe ich viel gelernt über die systematischen Probleme, aber auch über die spannenden Potentiale des Finanzmarkts für ethisch handelnde Organisationen wie unsere.