Sal. Oppenheim geht beim Stiftungsvermögen einen etwas anderen Weg
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Sal. Oppenheim im Beauty Contest Stiftungsvermögen 2017
Sal. Oppenheim geht beim Stiftungsvermögen einen etwas anderen Weg
Zehn Anbieter hatten sich mit ihren Anlagevorschlägen für die Endauswahl qualifiziert. Vor Vertretern des Stiftungsvorstands- und Kuratoriums, der Private Banking Prüfinstanz und PSP sollten sie ihre Angebote erläutern und für Fragen zur Verfügung stehen. Sal. Oppenheim geht bei der Anlage einen etwas anderen Weg als viele Wettbewerber.
Sal. Oppenheim jr. & Cie. AG & Co. KGaAUnter Sachsenhausen 4, 50667 Köln www.oppenheim.de
An zwei Tagen hatten die Vertreter jeweils 45 Minuten Zeit für ihre Ausführungen. 15 Minuten sollten dabei für die Beantwortung von Nachfragen zur Verfügung stehen. Ein straffer Zeitplan, der eine genaue Abstimmung erforderte, welcher Redner zu welchem Aspekt wie lange Stellung nimmt. Gewünscht waren eine geschlossene Teamleistung, gutes Zeitmanagement und eine stimmige Argumentation.
WERTUNGSÜBERSICHT
Anlage-vorschlag
Portfolio-qualität
Transpa- renz
Service-angebot
Beauty Contest
Gesamt
37,5
9,2
13,4
4,2
15,0
79,4
max. 45 Punkte
max. 15 Punkte
max. 15 Punkte
max. 5 Punkte
max. 20 Punkte
von 100 mögl. Punkten
Sal. Oppenheim trat mit Niederlassungleiterin München, Stiftungsexpertin und Portfoliomanager in den Ring. Vortrag und Diskussion zeigten solide Kenntnisse der stiftungsspezifischen Anforderungen bei der Vermögensanlage. Diskussion um Risikobudgets.
Das Bankhaus Sal. Oppenheim geht in seiner Allokation einen etwas anderen Weg. Neben den Aktien, die mit einer Quote von lediglich rund 25% enthalten sind, und Renten legt die Bank das Vermögen in Höhe von 20% in Hedgefonds an, darunter ein hoher Anteil an Long/Short-Strategien, die in Aufwärts- wie in Abwärtsphasen Geld verdienen sollen. Der Rentenbereich ist breit diversifiziert und berücksichtigt neben Staats- und Unternehmensanleihen auch Anleihen schlechterer Bonität, Schwellenländer- sowie Fremdwährungsanleihen.
Mit rund 90% des Portfolios ist der Fondsanteil hoch, allerdings werden überwiegend passive ETF eingesetzt. Die Diskussion drehte sich um das Risikomanagement über Risikobudgets. Überzeugend trugen die Bankvertreter ihren Ansatz vor, der in 20 Jahren noch nie dazu geführt habe, dass man eine Wertuntergrenze gerissen habe.
Doch was passiert, wenn das Risikobudget in fallenden Märkten aufgebraucht ist, wie kommt man dann wieder in den Markt und mit nach oben? Dies ließe sich nur durch ein neues Risikobudget erreichen, zu dem die Stiftung ihr Einverständnis geben muss. Auch zeigten sich Schwächen des Konzepts in Seitwärtsmärkten.
Ein durchdachter, mit viel Stiftungsexpertise vorgetragener Anlagevorschlag. Ganz ohne Fragezeichen bleibt die Jury aber nicht zurück.
Fazit: Sal. Oppenheim liefert ein durchdachtes Angebot und einen Anlagevorschlag mit hoher Portfolioqualität. Serviceangebot und Transparenz überzeugen zusätzlich.
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