Zwischen Nachweis und Kontrolle: Die Zukunft der Transparenz
Transparenz gehört zu den Grundpfeilern jeder Vermögensverwaltung für Stiftungen. Doch was darunter konkret zu verstehen ist, hat sich im aktuellen Durchgang deutlich verschoben. Während in der Vergangenheit vor allem saubere Berichte, verständliche Strategien und klar deklarierte Kosten im Fokus standen, verlangt der Markt heute deutlich mehr. Transparenz ist kein begleitendes Element mehr, sondern der Prüfstein, an dem sich die Qualität eines Vermögensverwalters insgesamt entscheidet.
Besonders der detaillierte Fragenkatalog zur urgewald Stiftung macht diese Entwicklung sichtbar. Hier reicht es nicht aus, ein plausibles Anlagekonzept vorzulegen. Gefordert wird vielmehr eine vollständige Durchdringung der Investmentlogik – und zwar bis auf die Ebene konkreter Einzeltitel und zugrundeliegender Datenquellen. Damit wird Transparenz zur operativen Disziplin, die den gesamten Anlageprozess durchzieht. In diesem Jahr ganz vorn dabei: Weberbank Actiengesellschaft, HypoVereinsbank, LGT Bank AG sowie die Kaiser Partner Privatbank AG, welche die Beantwortung des Fragenkatalogs nicht scheuten und für echte Transparenz stehen. Sie gehören damit zu den transparentesten und vertrauenswürdigsten Stiftungsmanagern im Jahr 2026.