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Fuchsrichter Logo Monitoring bestätigt positiven Eindruck zur Fürst Fugger Privatbank

Fürst Fugger Privatbank: Kundenseitige Unmutsäußerungen sind Auftrag und Motivation zugleich

Illustriert mit ChatGPT und Canva
Die Fürst Fugger Privatbank AG positioniert sich auf ihrer Website als eine Bank, die „Vertrauen, Kompetenz und Verantwortung“ in den Mittelpunkt stellt. Das Unternehmen betont, dass es Kundenzufriedenheit und eine verantwortungsvolle Beratung als zentrale Werte ansieht. Die Bank legt laut Selbstauskunft Wert auf Transparenz im Umgang mit Beschwerden. Das führt dazu, dass die Vertrauensampel nun auf grün geschaltet werden kann.

FUCHS | RICHTER Prüfinstanz besteht auf Selbstauskunft der Bank

Die Private Banking Prüfinstanz schreibt einmal jährlich im ersten Quartal alle in der Datenbank hinterlegten Banken, bankunabhängigen Vermögensverwalter, Family Offices und Vermögensberatungsunternehmen mit KWG-Erlaubnis an.
Im 2. Quartal versendet die Prüfinstanz eine Erinnerung. Ohne Rückmeldung, bleibt die Prüfampel im Bereich der Selbstauskunft auf Grau. Kein gutes Zeichen. Doch welche Fragen müssen die Anbieter zur Selbstauskunft eigentlich beantworten? 

Der Trusted Wealth Manager Fragebogen zur Selbstauskunft bietet einen umfassenden Einblick in die internen Strukturen und Prozesse von Banken und Vermögensverwaltern im Bereich der Kundenbetreuung und Compliance. Die Bereitschaft zur Offenlegung von Informationen spielt hier eine zentrale Rolle: Die Organisationen werden gefragt, ob sie bereit sind, eine Selbstauskunft zu geben, wobei die Antworten von vollständiger Zustimmung bis hin zu Ablehnung reichen. Verantwortliche Personen für das Ausfüllen sowie Kontaktdaten werden erfasst, was auf eine transparente interne Organisation hindeutet. Ein Tipp hier: Der Fragebogen sollte so ausführlich wie möglich beantwortet werden. 

Prozessexzellenz ist Trumpf

Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft das Beschwerdemanagement: Hier wird abgefragt, ob die Organisation ein zentrales System oder dezentrale Niederlassungen mit eigenem Management haben. Die Angabe „JA, wir haben ein zentrales Beschwerdemanagement“ signalisiert eine klare Strukturierung der Beschwerdenbearbeitung. Darüber hinaus wird nach dem Status der Beschwerden gefragt – etwa einfache Reklamationen oder Klagen – sowie nach juristischen Verfahren, außergerichtlichen Einigungen und Urteilen. Diese Fragen zielen darauf ab, die rechtliche Stabilität und den Umgang mit Konflikten transparent zu machen.

Bank betont starke Kundenzufriedenheit

Im Bereich Kundenzufriedenheit wird ermittelt, wer intern für diese Thematik verantwortlich ist und ob regelmäßig Umfragen durchgeführt werden. Die Antworten geben Aufschluss darüber, ob die Organisation ihre Servicequalität misst und öffentlich macht. Das Weiterempfehlungsverhalten wird ebenfalls abgefragt, was auf eine Bewertung der Kundenzufriedenheit durch direkte Rückmeldungen schließen lässt.

Der vorliegende Fragebogen zur Fürst Fugger bestätigt, dass Bankseitig, regelmäßig Kundenzufriedenheitsanalysen durchführt werden. Die Ergebnisse sind laut Institut durchweg positiv: Die Gesamtnote der Zufriedenheitsfrage lag zuletzt im Jahr 2023 bei 1,48 (auf einer Skala von 1 = sehr gut bis 6 = ungenügend), während 97,9 Prozent der befragten Kunden die Bank weiterempfehlen würden. Diese hohen Empfehlungswerte deuten auf eine starke Kundenzufriedenheit hin.

Beschwerdemanagement als "lernendes System"

Das Thema Beschwerdemanagement wird ebenso im Fragenkatalog detailliert beleuchtet: Es wird gefragt, wie Beschwerden gehandhabt werden, ob außergerichtliche Einigungen angestrebt werden und wie viele Beschwerden pro 100 Kunden auftreten. Die systematische Erfassung aller Unmutsbekundungen sowie die Verantwortlichkeiten bei der Bearbeitung sind zentrale Punkte. Zudem wird ermittelt, ob aufgrund von Beschwerden organisatorische oder personelle Konsequenzen in den letzten drei Jahren gezogen wurden – Hinweise auf eine lernende Organisation. 

Abschließend enthält der Fragebogen die Möglichkeit, relevante Dokumente wie Lageberichte hochzuladen und bestätigt die Vollständigkeit der Eingaben. Insgesamt zeigt der Fragebogen einen hohen Anspruch an Transparenz und Verantwortlichkeit bei den befragten Organisationen. Aber wie ausführlich reagiert die Fürst Fugger Bank darauf? 

Zentrale Werte auch bei Beanstandungen

Die Fürst Fugger Privatbank AG positioniert sich auf ihrer Website als eine Bank, die „Vertrauen, Kompetenz und Verantwortung“ in den Mittelpunkt stellt. Das Unternehmen betont, dass es Kundenzufriedenheit und eine verantwortungsvolle Beratung als zentrale Werte ansieht. Die Bank legt Wert auf Transparenz im Umgang mit Beschwerden und bietet auf ihrer Webseite eine Kontaktmöglichkeit für Beschwerden mit folgenden Informationen an:

  • E-Mail: beschwerde@fuggerbank.de
  • Telefon: +49 821 3201-333
  • Fax: +49 821 3201-313
  • Post: Fürst Fugger Privatbank Aktiengesellschaft, Beschwerdemanagement, Maximilianstraße 38, 86150 Augsburg
  • Persönlich: an Ihren Berater 

Zufriedenstellende Lösung steht im Vordergrund

Aber reicht das aus für prozessseitige Exzellenz und Kundenbegeisterung? Fest steht: Im Umgang mit Beschwerden verfolgt die Bank einen professionellen Ansatz. Beschwerden werden formal korrekt gemäß gesetzlicher Vorgaben behandelt. Dabei steht die schnelle und zufriedenstellende Lösung für beide Seiten im Vordergrund. Fehler werden zugegeben und Schadensersatz geleistet, sofern diese vorliegen - bei berechtigten Einwänden verteidigt die Bank ihre Position mit guter Dokumentation.

Adresse:

Fürst Fugger Privatbank Aktiengesellschaft

Kardinal-Faulhaber-Straße 14 a

80333 München

Deutschland

https://www.fuggerbank.de/

Der vorliegende Fragebogen zur Fürst Fugger bestätigt, dass Bankseitig, regelmäßig Kundenzufriedenheitsanalysen durchführt werden. Die Ergebnisse sind laut Institut durchweg positiv. Im Umgang mit Beschwerden verfolgt die Bank einen professionellen Ansatz. Beschwerden werden formal korrekt gemäß gesetzlicher Vorgaben behandelt. Dabei steht die schnelle und zufriedenstellende Lösung für beide Seiten im Vordergrund. Fehler werden zugegeben und Schadensersatz geleistet, sofern diese vorliegen. Bei berechtigten Einwänden verteidigt die Bank ihre Position mit guter Dokumentation. Die Ampel zur Selbstauskunft steht daher auf Grün. 

Die Vertrauensampel leuchtet jetzt Grün.

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