Grüne Vertrauensampel für Value Experts nach ausführlichen Erläuterungen
Die Value Experts Vermögensverwaltungs AG ist mit der Private Banking Prüfinstanz unverzüglich in einen konstruktiven Dialog getreten. Anlass war die Anmerkung in der Selbstauskunft des Hauses, dass es in den letzten drei Jahren Verfahren mit Kunden gegeben habe.
Auf Nachfrage hat uns der Vorstandsvorsitzende der Value Experts Vermögensverwaltungs AG, Mirko Albert, den Fall geschildert. Demnach ging es darum, dass zwei Kunden enttäuscht über die Entwicklung des DEGI Grundwertfonds und SEB Immoinvest im Rahmen der „Liquiditätskrise“ und der anschließenden Kursentwicklung waren.
Trotz der zur damaligen Zeit nicht notwendigen Dokumentation konnte Value Experts nach eigener Auskunft allerdings „plausibel nachweisen, dass das Investment bewusst und unter Inkaufnahme aller Chancen und Risiken getätigt wurde“, so Albert. Gleichwohl habe man sich im Kundensinne und nicht zuletzt aufgrund der langfristigen Geschäftsbeziehung auf einen vernünftigen Vergleich verständigt.
Ein solcher Fall könne sich aus Sicht des Hauses schon allein deshalb nicht wiederholen, da die Value Experts seit vielen Jahren nun sogar die Mindestanforderung des WPHG an Dokumentation und Protokollierung übererfüllten.
Offene Immobilienfonds würden bereits seit Jahren nicht mehr in der Beratung eingesetzt. Die von der Prüfinstanz in der Anfrage genannten „speziellen Risiken und Liquiditätsbeschränkungen“ dieser Fonds seien gerade dafür verantwortlich. Albert ergänzt: „Die nachhaltige Kundenzufriedenheit ist und bleibt unser höchstes Gut und unser primärer Anspruch.“ Die Beschwerdequote liege bei unter 1% der Kunden.