Bitte registrieren Sie sich neu, um alle nicht kostenpflichtigen Inhalte auf fuchsrichter.de einsehen zu können.

OLG Köln verurteilt Sparkasse KölnBonn wegen Falschberatung zu einem Schiffsfonds

Die Sparkasse KölnBonn hat Anleger unzureichend über die Risiken von Schiffsfonds aufgeklärt. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Köln festgestellt. Es hat die Sparkasse KölnBonn zur Rückabwicklung der Beteiligung an einem Schiffsfonds (Az. 13 U 124/15) verurteilt. Vorgeworfen wurde der Bank auch die fehlende Aufklärung über Provisionen. Neben der Zahlung von 36.000 Euro erhalten die Kläger laut Urteil Zinsen auf das Kapital ab Prozessbeginn. Die Provisionen, im Fachjargon Rückvergütungen oder Kick-Backs genannt, die an die Bank bei Abschluss des Vertrages geflossen sind, wurden nicht benannt. Laut Anwalt der Klägerseite seien die Ausschüttungen von Beginn an weit hinter den Prognosen zurück- und seit 2008 sogar komplett ausgeblieben - und das, obwohl sich die Eheleute die Erträge als Teil der Altersvorsorge erhofft hatten.

Anmerkung Prüfinstanz

Seinen Ausgangspunkt hat der Fall vor elf Jahren genommen. Die Kläger, Eheleute aus Erftstadt, hatten 2006 bei einem Anlageberater der Sparkasse KölnBonn eine Beteiligung in Höhe von jeweils 18.000 Euro zzgl. Agio am Schiffsfonds MS „Santa-B Schiffe“ unterzeichnet. Wir fragen bei der Sparkasse an, ob bzw. was sie bereits zwischenzeitlich konkret an ihrer Praxis bei der Beratung von Privatkunden zu Beteiligungen geändert hat, wie die Risikoaufklärung erfolgt, welche Vorgaben es dafür gibt, wie der Beratungsprozess heute grundsätzlich aussieht, ob und wie er protokolliert wird und vor allem auch wie die Auskünfte zu Sonderprovisionen an die Sparkasse für den Vertrieb (Kickbacks) aussehen. Die Vertrauensampel im Segment öffentliche Quellen und Fachanwälte schaltet auf Gelb.

Medienberichte

Neueste Artikel
  • Gesamtschau und Wochenbericht für KW 36: PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

FRÜH & PARTNER, FV Frankfurter Vermögen und Reichmuth prägen die Woche

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Vier Projekte, vier unterschiedliche Geschichten und doch ein gemeinsames Muster: Die größten Handelsvolumina führen nicht automatisch zu den besten Ergebnissen. Während Reichmuth, FV Frankfurter Vermögen und FRÜH & PARTNER ihre Wettbewerbe prägen, geraten mehrere Benchmarkdepots unter Druck. Gleichzeitig zeigen die Drawdown-Daten eindrucksvoll, dass Stabilität derzeit wichtiger ist als Risikofreude. Wer Vermögen aufbaut, Verluste begrenzt und die Konkurrenz hinter sich lässt, zeigen die Zahlen.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 36: Wer das Benchmarkdepot herausfordert

Die Gewinner der Woche heißen FRÜH & PARTNER, Neue Bank und Volksbank Kraichgau

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Performance-Projekt IX liefert eine bemerkenswerte Woche. Während das Benchmarkdepot weiterhin zur Spitzengruppe beim Gesamtvermögen zählt, entstehen die besten Ergebnisse dort, wo Vermögensverwalter weder hektisch umschichten noch hohe Risiken eingehen. Mehrere aktive Teilnehmer bewegen erhebliche Volumina, doch die Spitzenplätze der Wochenwertung sichern sich andere Häuser. Gleichzeitig zeigen die Drawdown-Daten deutliche Unterschiede. Die Zahlen offenbaren überraschende Gewinner.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VIII: Stabilität schlägt Risiko

Reichmuth, FRÜH & PARTNER und Dr. Kohlhase gewinnen die Woche

Illustriert mit Canva und ChatGPt
Das Performance-Projekt VIII liefert in dieser Woche einen spannenden Gegensatz. Während das Benchmarkdepot weiterhin zur Spitzengruppe beim Gesamtvermögen zählt, dominieren andere Häuser die Wochenwertung. Besonders auffällig ist dabei das Zusammenspiel von Vermögensentwicklung und Risikomanagement. Mehrere Teilnehmer erzielen positive Wertzuwächse und weisen gleichzeitig die niedrigsten Drawdowns des Wettbewerbs auf. Die Zahlen offenbaren klare Muster und überraschende Unterschiede.
Zum Seitenanfang