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Performance IMC: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Ex-Vorstand

Die Staatsanwaltschaft Mannheim führt ein Ermittlungsverfahren gegen insgesamt elf Beschuldigte wegen des Verdachts der Marktmanipulation, der Untreue und des Betrugs, gab sie heute in einer Pressemitteilung bekannt. Das Ermittlungsverfahren sei aufgrund mehrerer Anzeigen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht im Zusammenhang mit der Performance IMC Vermögensverwaltung AG mit Geschäftssitz in Mannheim eingeleitet worden, heißt es weiter. Das Amtsgericht Mannheim hat gegen zwei Beschuldigte Haftbefehl erlassen und in Vollzug gesetzt. Das Ermittlungsverfahren richtet sich nicht gegen den amtierenden Vorstand der Performance IMC Vermögensverwaltung AG Muhyddin Suleiman. Gegenstand des Ermittlungsverfahrens ist der Verdacht, dass die Beschuldigten seit 2009 ein Firmengeflecht nutzten, um Anleihen auszugeben und diese zwischen Kapitalanlegern sowie kapitalanlegenden Fonds in abgesprochenen Geschäften an der Börse zu handeln. Dabei wurden die verfahrensgegenständlichen Anleihen auch bei den Saphir- und Saphir Global Fonds platziert. Nach derzeitigem Ermittlungsstand handelte es bei diesen Anleihen lediglich um einen geringen Bruchteil des von der Performance IMC Vermögensverwaltung AG und den Fonds insgesamt verwalteten Anlagekapitals.

Anmerkung Prüfinstanz

Noch ist nicht klar, ob Privatanleger geschädigt wurden und in welchem Umfang. Solange die Ermittlungen andauern gilt: Im Zweifel für den Angeklagten. Im Rechenschaftsbericht des Saphir-B-Fonds vom 31.3.2017 finden sich zwei Anleihen, die betroffen sein könnten. Ihr Wert wird mit ca. 4,2% des Fondsvermögens zum Stichtag bewertet. Die Performance IMC war Sieger im Performance-Projekt I. Dort hat sie den betreffenden Fonds allerdings nur in geringem Umfang eingesetzt und Anfang 2015 aus dem Depot genommen. Eine Verfälschung des Ergebnisses ist nach den derzeit bekannten Informationen somit nicht ersichtlich.

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