Bitte registrieren Sie sich neu, um alle nicht kostenpflichtigen Inhalte auf fuchsrichter.de einsehen zu können.

Sparkasse nimmt Stellung, Prüfprozess läuft

Die Sparkasse KölnBonn war in mehrere Verfahren wegen angeblich unzureichender Risikoaufklärung und Aufklärung über Provisionszufluss beim Verkauf von Schiffsfonds verwickelt. Dazu nahm Sie Stellung und erklärte ihr Bedauern, wenn Kunden ihr Anlageziel nicht erreichen oder Geld verlieren. Bei möglichen Kunden-Beschwerden prüfe man den betreffenden Fall sorgfältig. In Einzelfällen würden Kunden den Gerichtsweg beschreiten und vortragen, nicht anleger- bzw. anlagegerecht beraten worden zu sein. In einer Vielzahl von Fällen im Zusammenhang mit dem von der Prüfinstanz angesprochenen Schiffsfonds haben Gerichte allerdings zu Gunsten der Sparkasse entschieden (siehe letztmalig Urteil des LG Köln vom 21.9.2017, Az.: 15 O 53/17). Im Einzelfall sei es für ein Kreditinstitut aufgrund der gerichtlichen Wertung zur Beweislast und der unter Umständen weit in die Vergangenheit reichenden Sachverhalte schwierig, die Gerichte von einer anleger- und anlagegerecht erfolgten Beratung zu überzeugen. Letztlich könne es daher der Prozessökonomie geschuldet sein, Verfahren ganz oder teilweise zu beenden. Die Aufklärung über Provisionen erfolgte und erfolgt in der Sparkasse KölnBonn ordnungsgemäß im Sinne der einschlägigen gesetzlichen Vorgaben und höchstrichterlichen Rechtsprechung, so insbesondere unter Beachtung der Urteile des BGH vom 19.12.2006, Az.: XI ZR 56/05, 20.1.2009; Az.: XI ZR 510/07 und 3.6.2014, Az. XI ZR 147/12. Der intern angewiesene Beratungsprozess sehe dementsprechend vor, dass Kunden im Rahmen einer Anlageberatung nicht nur ungefragt über den Umstand, dass Provisionen gewährt werden, aufzuklären sind, sondern dass diesen auch die konkrete Höhe der Provisionen mitzuteilen ist. Die Aufklärung über Provisionen sowie die konkrete Höhe der Provisionen werden auf den Beratungsbögen bzw. Beratungsprotokollen vermerkt, die im Übrigen von den Kunden unterschrieben werden.

Anmerkung Prüfinstanz

Wir können der Argumentation der Sparkasse grundsätzlich folgen. Es ist wohl zu unterstellen, dass der Beratungsprozess heute grundsätzlich ordnungsgemäß und anlage- sowie anlegergerecht erfolgt. Um uns ein abschließendes Urteil bilden zu können, haben wir die Sparkasse um ein standardmäßig gebrauchtes „Aufklärungsschreiben“, wie es Kunden erhalten bzw. das in der Beratung verwendet wird, gebeten.

Medienberichte

Neueste Artikel
  • Gesamtschau und Wochenbericht für KW 36: PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

FRÜH & PARTNER, FV Frankfurter Vermögen und Reichmuth prägen die Woche

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Vier Projekte, vier unterschiedliche Geschichten und doch ein gemeinsames Muster: Die größten Handelsvolumina führen nicht automatisch zu den besten Ergebnissen. Während Reichmuth, FV Frankfurter Vermögen und FRÜH & PARTNER ihre Wettbewerbe prägen, geraten mehrere Benchmarkdepots unter Druck. Gleichzeitig zeigen die Drawdown-Daten eindrucksvoll, dass Stabilität derzeit wichtiger ist als Risikofreude. Wer Vermögen aufbaut, Verluste begrenzt und die Konkurrenz hinter sich lässt, zeigen die Zahlen.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 36: Wer das Benchmarkdepot herausfordert

Die Gewinner der Woche heißen FRÜH & PARTNER, Neue Bank und Volksbank Kraichgau

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Performance-Projekt IX liefert eine bemerkenswerte Woche. Während das Benchmarkdepot weiterhin zur Spitzengruppe beim Gesamtvermögen zählt, entstehen die besten Ergebnisse dort, wo Vermögensverwalter weder hektisch umschichten noch hohe Risiken eingehen. Mehrere aktive Teilnehmer bewegen erhebliche Volumina, doch die Spitzenplätze der Wochenwertung sichern sich andere Häuser. Gleichzeitig zeigen die Drawdown-Daten deutliche Unterschiede. Die Zahlen offenbaren überraschende Gewinner.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VIII: Stabilität schlägt Risiko

Reichmuth, FRÜH & PARTNER und Dr. Kohlhase gewinnen die Woche

Illustriert mit Canva und ChatGPt
Das Performance-Projekt VIII liefert in dieser Woche einen spannenden Gegensatz. Während das Benchmarkdepot weiterhin zur Spitzengruppe beim Gesamtvermögen zählt, dominieren andere Häuser die Wochenwertung. Besonders auffällig ist dabei das Zusammenspiel von Vermögensentwicklung und Risikomanagement. Mehrere Teilnehmer erzielen positive Wertzuwächse und weisen gleichzeitig die niedrigsten Drawdowns des Wettbewerbs auf. Die Zahlen offenbaren klare Muster und überraschende Unterschiede.
Zum Seitenanfang