Wegen fehlerhafter Vermögensverwaltung: Schadensersatzklage gegen Merck Finck & Co.
Die Kanzlei Rotter Rechtsanwälte hat Ende Juni 2016 Merck Finck & Co. oHG Privatbankiers für eine Mandantin auf Schadensersatz i.H.v. 210.000 EUR verklagt. Den Vermögensverwaltern wird vorgeworfen, entgegen der im Vermögensverwaltungsvertrag vereinbarten Pauschalvergütung den geschlossenen Fonds Alpha Patentfonds empfohlen zu haben, der mit hohen Provisionen versehen war. Trotz schriftlich vereinbarten Vorrangs der Risikoeingrenzung vor einer Renditemaximierung soll Merck Finck die Kundin nicht über die mit der Beteiligung verbundenen zahlreichen Risiken aufgeklärt haben. Auch unterblieb laut Vorwurf ein Hinweis, dass die Beteiligungen nicht im Rahmen der Vermögensverwaltung, sondern aufgrund einer separaten Anlageberatung erworben wurden. Dadurch habe Merck Finck erhebliche Provisionszahlungen generiert, so der Vorwurf.