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Fuchsrichter Logo Die Transparenzwertung in TOPS 2024, Teil 1, Wer dabei war

Breites Spektrum an Möglichkeiten für den Kunden

Die Auswertung der Angaben der Banken und Vermögensverwalter zeigt, dass Kunden im Private Banking und Wealth Management unabhängig von der Qualität der eigentlichen Beratungsleistung auf ein breites Angebotsspektrum zugreifen können. Sowohl der Anleger mit “etwas Vermögen” als auch der semi-institutionelle Privatanleger finden Anbieter, die ihre Angebote jeweils auf die Kragenweiten dieser Kunden ausgerichtet haben.

Da wir Wert auf Authentizität legen, wählen wir Testkunden aus, die ihre Rolle nicht spielen müssen, denen Vermögen nicht fremd ist. Sie stehen im „normalen Leben“, haben Berufe, führen Unternehmen, sind erfolgreiche Selbständige. Und wie im normalen Leben, kommt es dann auch mal zu ungeplanten Situationen: Krankheit oder andere private Schicksalsschläge, berufliche Veränderungen und Sondersituationen. Das führt dazu, dass geplante Beratungen nicht stattfinden können. Künstlerpech. Das gab es auch in dieser Testreihe einige Male.

70 Banken und Vermögensverwalter standen anfänglich auf der Prüfliste und die Testkunden hatten mindestens einen Kontakt. 22 haben ihren Hauptsitz in Deutschland, 18 in Österreich, 21 in der Schweiz, 6 in Liechtenstein, 2 in Luxemburg (Merck Finck – a Quintet private Branch und die DZ Privatbank), und ein Anbieter in den Niederlanden: ABN Amro, deren Deutschlandgeschäft allerdings von der nicht mehr selbständigen Bethmann Bank betrieben wird.

Großer Anteil Privatbanken

Nach Institutsgruppen kommt die große Mehrheit aus dem Lager der Privatbanken: 45 Anbieter verorten sich dort. Dazu kommen 6 Großbanken, 4 Genossenschaftsbanken, 6 Landesbanken/öffentliche Banken, 5 Sparkassen sowie 4 unabhängige, größere Vermögensverwalter. Ein Drittel sind europaweit ausgerichtete Häuser, ein Drittel nationale Anbieter, 21% international tätige Häuser und 12% rein regional tätige Anbieter.

In der Regel beginnt die Dienstleistung Private Banking bei 1 Million liquidem Vermögen, das der Kunde in die Verwaltung gibt. Bei nicht wenigen Anbietern liegt die Einstiegsgrenze für Private Banking sogar noch unterhalb von 1 Million Euro. Die niedrigsten Hürden setzen BW-Bank mit 175.000 und die Zürcher Kantonalbank Österreich mit 250.000 Euro. Nur HSBC Deutschland geht erst ab 4 Mio. Euro auf individuelle Wünsche des Kunden ein.

Wealth Management: hier liegt die Latte höher

Im gehobenen Private Banking, meist mit ganzheitlicher, finanzplanerischer Ausrichtung, dem Wealth Management, liegt die Latte höher. Hier ist die Untergrenze eine halbe bis dreiviertel Million. Diese Banken steigen bereits bei 500.000 EUR ins Wealth Management ein: Berliner Sparkasse, Hamburger Sparkasse, Kathrein Privatbank, Liechtensteinische Landesbank (Österreich) und Liechtensteinische Landesbank, Weberbank sowie Zürcher Kantonalbank Österreich. Keine dieser Banken ist eine “waschechte” Privatbank. Sie gehören entweder dem öffentlichen oder dem genossenschaftlichen Bankensektor an.

Der mittlere Wert liegt in diesem Segment bei 2 Millionen Euro Einstiegssumme, der Spitzenwert wird von der österreichischen Schelhammer Capital mit 5 Mio. Euro markiert.

Die fondsgebundene Vermögensverwaltung hat die geringste Einstiegshürde

Die geringsten Hürden hat die fondsgebundene Vermögensverwaltung. Hier sind 50.000 bzw. 100.000 Euro die Untergrenze BW-Bank, Hamburger Sparkasse). Das Family Office AURETAS erwartet jedoch eine Einlage von mindestens 2 Millionen, damit dort auf Fondsbasis das Vermögen des Anlegers gemanagt wird.

Schließlich die Anlage auf Einzeltitel-Basis: Hier werden BW-Bank, Hamburger Sparkasse, Oberbank München und Weberbank bereits zwischen 250.000 und 500.000 Euro für den Anleger aktiv. Hier liegen die Hürden auch gleichzeitig am höchsten: 10 Millionen Mindestvolumen wollen AURETAS und Zürcher Kantonalbank (Österreich), 5 Millionen Bank Gutmann und Berenberg, mit 4 Millionen gibt sich HSBC Deutschland zufrieden.

Wer war im Testfeld dabei?

Bethmann Bank ( ABN AMRO Bank), Alpen Privatbank, Bank Austria AG, Bank CIC (Schweiz), Bank für Tirol und Vorarlberg (BTV), Bank Gutmann, Bank J. Safra Sarasin, Bank Julius Bär Deutschland, Bank Julius Bär Europe, Bank Morgan Stanley, Bank Vontobel, Bankhaus Carl Spängler & Co., Berenberg, Bergos, BNP Paribas (Suisse) SA - Wealth Management, BNP Paribas Wealth Management (DE), BW-Bank, Commerzbank Aktiengesellschaft - Private Wealth Management, Deutsche Bank AG - Private Wealth Management, Deutsche Oppenheim Family Office AG, Dreyfus Söhne & Cie. AG, Banquiers, DZ Privatbank (Schweiz), DZ PRIVATBANK, E. Gutzwiller & Cie. Banquiers, ETHOS Vermögensverwaltung, Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz), Globalance Bank, Goldman Sachs Bank, Hamburger Sparkasse, Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG, Hoerner Bank, HRK LUNIS, HSBC Deutschland, Hypo Vorarlberg Bank, HypoVereinsbank (Wealth Management), Kaiser Partner Privatbank, LGT Bank, Liechtensteinische Landesbank (Österreich), Liechtensteinische Landesbank AG, Lombard Odier Darier Hentsch & Cie, Luzerner Kantonalbank, M.M. Warburg & CO, Maerki Baumann & Co., Mirabaud & Cie, Neue Bank AG, Oberbank München, ODDO BHF, PEH Wertpapier AG Österreich, Pictet & Cie (Schweiz), Privat Bank AG der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, Merck Finck Privatbankiers (Quintet Private Bank), Raiffeisen-Landesbank Steiermark, Raiffeisen-Landesbank Tirol, Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, Reichmuth & Co Privatbankiers, Rothschild & Co Bank, Schelhammer Capital Bank, Sigma Bank, Steiermärkische Bank und Sparkassen AG (Steiermärkische Sparkasse), Sydbank A/S (Deutschland), Tiroler Sparkasse - Bankaktiengesellschaft Innsbruck, UBS, UBS Deutschland, VOLKSBANK VORARLBERG, VOLKSBANK TIROL Innsbruck-Schwaz, VP Bank (Schweiz) AG, Weberbank Actiengesellschaft, Zürcher Kantonalbank Österreich

Fazit: Ein breites Spektrum an Teilnehmern mit unterschiedlicher Ausrichtung gewährt einen guten Einblick in das Leistungsvermögen des Marktes.
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Von Masse und Klasse

Erstellt mit Canva
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