Hauck Aufhäuser Lampe: Professionell und feinfühlig im Umgang mit dem Kunden
BERATUNGSGESPRÄCH (Gewicht 40%) – ANLAGEVORSCHLAG AUS KUNDENSICHT (10%)
Der Kunde fühlt sich in der Bank willkommen und gut über die nächsten Schritte des Austauschs informiert. Seine Zeit wird effizient genutzt, sein Verständnis durch eine personalisierte Tischvorlage unterstützt. Höflichkeit, Diskretion, super Effizienz: Das sind einige der Attribute, die der Kunde für die Beratung findet. Der Berater, obwohl kurzfristig für den erkrankten Kollegen eingesprungen, agiert professionell und feinfühlig zugleich. Sowohl die Ausführungen zum Thema Familienvermögen als auch die Informationen des Beraters zur Einbeziehung von Nachhaltigkeit in den Investmentprozess empfindet der Kunde als sehr gut. Fragen werden verständlich und überzeugend beantwortet.
Das konkrete Portfolio für den Kunden wird umfassend und gut nachvollziehbar aus den Rahmenvorgaben des Kunden hergeleitet. Auf der Grundlage langfristiger Rendite- und Risikoerwartungen für die Anlageklassen schlägt die Bank 80 Prozent Aktien, 5 Prozent Renten und 15 Prozent risikoadjustierte Investments vor. Die Bank mahnt dennoch: „Auf Basis der von uns empfohlenen Vermögensstruktur prognostizieren wir eine langfristige Rendite von rund 4,4% p. a. nach Steuern und Kosten bzw. ca. 7,0% p. a. vor Steuern und vor Kosten. Unter Berücksichtigung von Entnahmen (4,0% p.a.) verbleibt eine Rendite von 0,4% p.a., die für einen Inflationsausgleich nicht ausreicht.“
BEAUTY CONTEST (20%) – INVESTMENTKOMPETENZ (10%)
An die tolle Leistung in der Ausscheidungsrunde hätte man in der Endrunde gut anknüpfen können. Doch im Beauty Contest erlebt die Fachjury ein kleines Formtief des Vermögensverwalters HAL. Die Präsentation lässt es bereits zu Beginn an Spannung vermissen, der Kunde selbst gerät aus dem Blick. Auch der Investmentprozess überzeugt in der Darstellung durch die Bankvertreter nicht voll. Bei den „risikoadjustierten Investments“ handelt es sich um Aktienanleihen, die – so merkt die Jury kritisch an – bei fallenden Märkten allzu schnell die Risiken von Aktien übernehmen. Insofern erscheint die Bezeichnung irreführend. Desgleichen die Vorstellung des „transparenten Preismodells“: Zwar erscheinen die jährlichen Vermögensverwaltungskosten auf den ersten Blick mit 0,7 % recht günstig. Doch wird (leider erst) im Kleingedruckten deutlich, dass die notwendigerweise anfallende Mehrwertsteuer darin nicht enthalten ist. Gleiches gilt für fremde Spesen und Gebühren. Das ist nicht endkundengerecht, denn der Privatkunde ist Bruttopreise gewöhnt.
TRANSPARENZ (20%)
Ansonsten lässt es die Bank aber an Transparenz kaum fehlen und verdient sich hier ein sehr gut. Vertrauenswürdigkeit im Kundenumgang und der Wettbewerbsvergleich in den Performance-Projekten bringen HAL reichlich Punkte.
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