Hohe Hürden oder offene Türen – wie Private-Banking-Häuser den Marktzugang gestalten
Wer in Deutschland, Österreich, Liechtenstein oder der Schweiz ins Private Banking einsteigen will, stößt auf sehr unterschiedliche Eintrittsbedingungen. Manche Banken verlangen Millionenbeträge, andere öffnen ihre Türen schon ab geringen Summen oder ganz ohne formale Grenze. Entscheidend ist nicht nur die Höhe der Schwellen, sondern auch, wie strikt sie in der Praxis angewandt werden.
Die jüngste Auswertung der Einstiegsgrenzen zeigt: Zwei Strategien dominieren den Markt. Entweder setzen Institute auf hohe Hürden, gepaart mit Ausnahmeregelungen für attraktive Kunden. Oder sie verfolgen eine bewusst offene Politik mit niedrigen Beträgen und individueller Prüfung.