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Kathrein hat für Megatrends einen eigenen Fonds

© Grafik Verlag Fuchsbriefe
Megatrends in der Geldanlage - für die Kathrein Privatbank hätte der Testfall in diesem Jahr kaum passender sein können, schließlich haben die Österreicher seit dem vorigen Jahr dafür einen eigenen Fonds aufgelegt. Warum es dennoch nicht für Gold gereicht hat, verrät der nachfolgende Beitrag.

Kunde Einzeltitel und zeigt sich grundsätzlich gegenüber Fondslösungen skeptisch. Zwar kann der Megatrend-Fonds auch über Einzeltitel abgebildet werden, doch sollen 40 % des Anlagevermögens in hauseigene Rentenfonds fließen. Zudem ist dem Kunden das Aktienportfolio mit 123 Titeln nicht konzentriert genug und von den Nachhaltigkeitskriterien nicht streng genug. Gleichwohl würdigt der Kunde das Bemühen, möglichst viele seiner Ideen umzusetzen.

Insgesamt gehen die Berater auf die Fragen und Bedenken des Kunden bezüglich bestimmter Megatrends (wie z. B. E-Mobilität) sehr offen und ehrlich ein und zeigen sich dabei flexibel. So entspricht der zweite Anlagevorschlag, den der Interessent nach einer zweiten Videokonferenz sowie mehreren Telefonaten und Mails bekommt, voll seinen Vorstellungen.

Megatrend ist ein Wohlfühl-Thema für Kathrein

Die Kathrein Privatbank tritt im Beauty Contest im Quartett auf und repräsentiert damit auch das Team, welches im ersten Kundengespräch seinen Einsatz geleistet hatte. Sowohl inhaltlich („sustainable Megatrends“) als auch beim Investmentprozess können die Österreicher punkten. Beim Erfassen der Megatrends beruft man sich u. a. auf Studien des Zukunftsinstituts. An nachhaltigen Megatrends identifizieren die Banker Urbanisierung, Gesundheit, Ressourcen und Technologie.

Insgesamt nimmt die Bank das Kundenanliegen sehr ernst; hinsichtlich des Anlagehorizonts evtl. sogar zu ernst. Unter Hinweis auf einen zehnjährigen Anlagehorizont soll die Aktienquote nicht über 60 % betragen. Hier hält sich die Bank zu Lasten der Renditeerwartung sehr stark an regulatorische Vorgaben. Insgesamt beruht der Investmentprozess der Österreicher vor allem auf quantitativen Signalen und Strategien, was einen „Behavioral Bias“ (der Einfluss von Emotionen auf Anlageentscheidungen) so weit wie möglich ausschließen soll.

Wipplingerstraße 25, 1010 Wien | www.kathrein.at

Fazit: Am Ende eines dialogreichen Beratungsprozesses entsteht ein Anlagevorschlag, welcher den Vorstellungen des Kunden entspricht. Aus Sicht der FUCHS | RICHTER Prüfinstanz hätte er etwas chancenorientierter ausfallen müssen.
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