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Fuchsrichter Logo Ewige Bestenliste der Vermögensmanager im deutschsprachigen Raum 2023

Leistungskonstanz auf Top-Niveau

© Verlag Fuchsbriefe, Bildmaterial: envato elements
379 Banken und Vermögensverwalter hat die FUCHS | RICHTER Prüfinstanz im Laufe der Jahres getestet. 46 davon erfüllen aktuell die Voraussetzungen, in der Ewigen Bestenliste eine Platzierung zu erreichen. Die Ewige Bestenliste misst die Leistungskonstanz in 3-Jahres-Clustern.Es zeigt sich: Österreichs Privatbanken beanspruchen im Langfristvergleich die Qualitätsführerschaft für Privatkunden im deutschsprachigen Raum.

Das Bankhaus Carl Spängler bleibt auch für das Jahr 2023 mit 790 Punkten unangefochten und mit deutlichem Vorsprung die Nummer 1 der Ewigen Bestenliste der Vermögensmanager. Das ist in der Summe etwas weniger als im Vorjahr (800); aber es sind immer noch 30 Punkte mehr als beim Zweitplatzierten. Die Serie der Salzburger Privatbank und zugleich ältesten Bank Österreichs ist beeindruckend: Bei Spängler schlagen insgesamt vier Siege im Wertungszeitraum (seit Tops 2012) mit jeweils 100 Punkten zu Buche.

Die Konstanz gibt den Ausschlag

Die Alpen Privatbank (vormals Walser Privatbank) profitiert ebenso wie die Bank Gutmann von einer Schwäche der LGT Bank im 2. Cluster mit Tops 2018, 2019 und 2020. Trotz zweier Streichergebnisse in diesem Cluster wird jetzt das Ergebnis der LGT aus Tops 2018 mit 87 Punkten für die Berechnung des Scores herangezogen. Dieser sinkt im Vergleich zum Vorjahr von 774 auf jetzt 757 Punkte.

Der Alpen Privatbank kommt das hohe Ergebnis aus dem Vorjahr zugute, das gilt ebenso für die Bank Gutmann. So ergibt sich trotz einer sehr guten Leistung der LGT auch in diesem Jahr der Abstieg um 2 Plätze, denn die Ewige Bestenliste misst die Leistungskonstanz über einen langen Zeitraum und hier sieht es bei den beiden Aufrückern aktuell etwas besser aus als bei dem Platzhirschen am Finanzplatz Liechtenstein.

Globalance: Bemerkenswerter Aufsteiger aus der Schweiz

Bemerkenswert ist der 5. Platz der schweizerischen Globalance Bank, die ihre Serie von Top-Ergebnissen in den vergangenen beiden Jahren in diesem Jahr mit dem Gesamtsieg krönt.

Ihre Position gehalten haben vier Häuser: Bankhaus Carl Spängler & Co. AG (1), die Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz) AG (9), die Neue Bank AG (10) und die VP Bank AG (14).

Neu oder wieder dabei

Neu bzw. erneut in die Ewige Bestenliste aufgenommen sind DZ PRIVATBANK S.A. (15), Fürstlich Castell'sche Bank (37), Pictet & Cie. (Schweiz, 40), Banque SYZ & CO SA. (45). Herausgefallen sind der Vermögensverwalter von der Heydt, die Sigma Bank (ehemals Volksbank Liechtenstein), die Mason Privatbank Liechtenstein sowie die Merkur Bank.

Aufsteiger und Absteiger

Ihre Konstanz und damit Position verbessert haben insgesamt 24 Anbieter. Einen besonders großen Satz nach vorn macht die Liechtensteinische Landesbank Österreich. Sie rückt 13 Plätze vor, von 38 auf 25. 8 Plätze sind es immer noch bei Ellwanger und Geiger (von 36 auf 28). Um 7 Plätze verbessern sich 3 Anbieter: ODDO BHF Aktiengesellschaft von 25 auf 18, HSBC Deutschland von 27 auf 20 und Bank Vontobel AG von 42 auf 35. Um 6 Ränge vor rücken die Commerzbank von 36 auf 30, um 5 das Bankhaus Bauer von 43 auf 38.

Weitere Aufsteiger sind: Alpen Privatbank, Bank Gutmann AG, Globalance Bank AG, Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG, Kathrein Privatbank Aktiengesellschaft, Bethmann Bank AG, ODDO BHF Aktiengesellschaft, HSBC Deutschland, Hamburger Sparkasse AG, Schoellerbank AG, Liechtensteinische Landesbank (Österreich) AG, Bank Julius Bär Deutschland AG, Bankhaus Ellwanger & Geiger AG, Südwestbank AG, Commerzbank Aktiengesellschaft - Private Wealth Management, Fürst Fugger Privatbank Aktiengesellschaft, M.M. Warburg & CO KGaA, Bank Vontobel AG, Bankhaus Bauer AG, HypoVereinsbank, Wiener Privatbank SE, Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG (Erste Bank Oesterreich), Luzerner Kantonalbank AG, UBS AG

Breites Feld an Absteigern

Folgende Anbieter konnten ihre Plätze – trotz zum Teil exzellenter aktueller Ergebnisse – nicht halten: LGT Bank AG, Schelhammer Capital Bank AG, Liechtensteinische Landesbank AG, Weberbank Aktiengesellschaft, Merck Finck - A Quintet Private Bank (Europe) S.A. branch, Berenberg, Donner & Reuschel AG, Bank Julius Bär & Co, AG, Bank Vontobel Europe AG, BW-Bank, Zürcher Kantonalbank Österreich AG, Credit Suisse Private Banking (CSPB), Berliner Sparkasse, Niederlassung der Landesbank Berlin AG, Quirin Privatbank AG

Am deutlichsten, um 7 Ränge, ging’s für die BW-Bank nach unten (von 19 auf 26). 5 Plätze rutschte Berenberg ab (von 12 auf 17), um 4 Plätze verschlechterte sich die Zürcher Kantonalbank Österreich von 28 auf 32.

Der FUCHS | RICHTER Score

Die Methodik zur Berechnung der Ewigen Bestenliste

Die Ewige Bestenliste richtet sich nach dem FUCHS|RICHTER-Score. Dieser setzt sich zusammen aus den Ergebnissen der letzten 12 Jahre. In dieser Zeit hat sich ein Anbieter normalerweise mindestens einmal „runderneuert“: neues Personal, veränderte Strukturen, angepasste Geschäftsmodelle. In die Bestenliste gelangt, wer aus dieser Zeit mindestens 6 von 12 möglichen Testergebnissen vorweisen kann.

Die Ergebnisse werden geclustert. Drei Ergebnisse bilden ein Cluster. Aus jedem Cluster wird das beste Ergebnis gezogen. Zwei weitere gute Ergebnisse werden hinzu genommen. Die jüngeren Ergebnisse werden stärker gewichtet als die älteren (Faktor 3-3-2-2-1-0,5).

Das Ziel: Fairness

Wenn es ein Anbieter (vielleicht nur knapp) nicht in die Endauswahl schafft, fehlen ihm 30 mögliche Punkte: maximal 10 für die Investmentkompetenz, die im Beauty Contest qualitativ überprüft wird, sowie maximal 20 für den Beauty Contest (die mündliche Präsentation und Verteidigung des Anlagekonzepts durch die Besten der Vorrunde) selbst. Einmal die Endrunde zu verfehlen, ist noch keine signifikante qualitative Aussage. Dreimal hintereinander die Endrunde zu verfehlen, jedoch schon. Daher die 3-Jahres-Cluster.

Leistungskonstanz

Der zweite Faktor ist die Ergebniskonstanz. FUCHS | RICHTER bildet dazu die Standardabweichung und nimmt den Mittelwert als Bezugspunkt. Bleibt ein Haus darunter, wird die Abweichung vom Mittelwert mit dem Faktor 10 multipliziert und den zuvor erzielten Punkten hinzuaddiert. Liegt der Wert eines Hauses darüber, gibt es somit hohe Leistungsschwankungen, dann ziehen wir den entsprechenden Wert von der erreichten Punktzahl ab.

Fazit: Kein Rating ist perfekt und nicht immer zeigt sich mathematisch, was „gefühlt“ angemessen erscheint. Und so überrascht die eine und andere Verschiebung nach oben oder unten auch in diesem Jahr. Diese sollte man nicht überbewerten, sondern als „Fingerzeig“ im Auge behalten. Über die Leistungskonstanz auf hohem und weniger hohem Niveau im Vergleich zum Wettbewerb aber lässt die Ewige Bestenliste keine Zweifel aufkommen.
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