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Weberbank: Ein starker Auftritt

Sowohl fachlich als auch von der Systematik ihres Beratungsprozesses vermag die Weberbank seit vielen Jahren zu überzeugen. Allerdings hat es den Präsentationen bislang häufig an Dynamik gefehlt. Doch dies ist in diesem Jahr anders. Die Jury fühlt sich gut unterhalten und gut informiert zugleich.
Selbstbewusst gibt die Weberbank gleich von Beginn an zu verstehen, dass sie das Kundenanliegen vollauf verstanden hat: „Den Unternehmenserfolg früherer Generationen langfristig absichern“, lautet der aussagekräftige Titel der Präsentation. Die klare Kundenorientierung setzt sich fort im „Eingangskapitel“, in dem es um die Ausgangssituation des Kunden und um seine Zielsetzung geht. Sehr empathisch hinterfragt die Bank den beruflichen Kontext der zu gewinnenden Familie. Dabei weisen die Weberbanker darauf hin, dass das finanzielle Wissen der Familie aufgrund des geisteswissenschaftlichen und kulturellen Hintergrundes möglicherweise nicht so groß sein dürfte. Insofern, so die Vermutung, waren die jährlichen Schwankungen von 30 %, die man bereit sei zu akzeptieren, nochmals zu hinterfragen und wurden schließlich vom Familienrat bestätigt. So weit, so gut! Einzig die Vorstellung der handelnden bzw. vortragenden Personen hätte etwas persönlicher ausfallen können. 

Selbstbewusste Prognosen 

Zwar sollte der Höhepunkt der Inflation nicht zuletzt aufgrund des engagierten Vorgehens der Notenbanken bereits überschritten sein, doch dürften die Kernraten nur langsam zurückgehen, was sich u. a. durch die sog. Zweitrundeneffekte erklären lasse. Auf Sicht der nächsten fünf Jahre gehen die Weberbanker von einer durchschnittlichen Inflationsrate von 2,75 % aus. Generell zeigt sich das Bankhaus in Hinblick auf die konjunkturelle Entwicklung eher pessimistisch und erwartet eine globale Wachstumsabschwächung . Für das in Aussicht gestellte Aktienportfolio prognostiziert die Bank eine Jahresrendite von 7,5 % und erreicht damit nicht das Renditeerfordernis von 8,7 %, um die gewünschten Entnahmen für die Familie bedienen zu können. Eine realistische Auflösung dieses Zielkonflikts ist nur möglich, wenn die Entnahmen so angepasst bzw. reduziert werden, dass ein Kapitalerhalt (nach Steuern, Kosten und Inflation) möglich ist. Eine sinnvolle Antwort auf die derzeitige Inflation kann laut Weberbank nur ein hundertprozentiges Aktiendepot liefern. 

Anschaulicher, stimmiger Investmentprozess 

Sehr anschaulich und nachvollziehbar stellt man die einzelnen Stufen des Investmentprozesses dar – angefangen vom Kapitalmarktbild, über die taktische Allokation, die Titelselektion, die Erfolgskontrolle, die Portfoliokonstruktion bis hin zur Nachhaltigkeitsanalyse. Die taktische Allokation erläutern die Berater sehr beispielhaft anhand der Corona-Pandemie im Jahr 2020 und die in dem Jahr vorgenommenen Umschichtungen. Trotz gelegentlicher taktischer Anpassungen liegt die sog. Turn-Over-Rate (bzw. die jährliche Umschlagquote) bei einem Drittel. Letztlich setzt man nicht auf Timing- und Trading-Strategien, sondern stattdessen eher auf einen Branchenswitch – etwa von Zyklikern zu konjunkturresistenten Nichtzyklikern in Krisenzeiten. 

Ein starkes Trio 

Die Weberbanker treten als ein starkes Trio auf und verstehen es, die jeweiligen Stärken der einzelnen „Teamplayer“ voll zum Einsatz zu bringen, so dass die Jury sich gut und informativ unterhalten fühlt. Die Präsentation ist stimmig bebildert und in einer anschaulichen Sprache gehalten. Eine kleine Unklarheit ergibt sich, als vom sog. Draw Down bzw. der Verlustschwelle die Rede ist. Allerdings wird auch diese Frage schließlich zufriedenstellend beantwortet: Temporär kann es bei dem reinen Aktiendepot auch zu Verlusten kommen, welche über 30 % liegen, da diese Zahl auf das Kalenderjahr bezogen sei. Mit 1,07 % Pauschalhonorar inkl. MwSt. liegt die Weberbank im Rahmen der üblichen Konditionen am Markt.

Die Weberbank hat von Anfang an keinen Zweifel darüber aufkommen lassen, dass sie sich in die Situation des Kunden bzw. der an einer Vermögensverwaltung interessierten Familie hineindenken kann. Als Trio haben sich die Banker die Bälle zugespielt und dabei nicht nur Teamgeist bewiesen, sondern das Kundenanliegen immer im Blick gehabt.
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