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Wochenbericht zu Projekt V: Wer schützt am besten vor Verlusten?

5. Performance-Projekt: Risikoarme Strategien setzen sich in Kalenderwoche 46 durch

Erstellt mit Canva
In der laufenden KW 46 überzeugt das Benchmarkdepot in PP 5 (vermögensverwaltende Fonds) laut den Daten von infront mit einem niedrigen Maximalverlust, doch mehrere Banken unterbieten diesen Wert sogar. Die Analyse zeigt: Einige Häuser bieten Anlegern nahezu vollständigen Drawdown-Schutz, während andere spürbar mehr Schwankung riskieren. Handelsaktivitäten blieben in dieser Woche aus.

Defensive Banken dominieren die KW 46

Die Kalenderwoche 46 (10.–16. November 2025) bringt beim Blick auf den maximalen Drawdown im 5. FUCHS Performance-Projekt gemäß den Daten von infront ein klares Bild: Das Benchmarkdepot mit der ID 488 meldet einen Maximalverlust von lediglich 0,24 Prozent. Damit bleibt es ein stabiler Maßstab für risikoarmes Portfoliomanagement. Doch die Benchmark ist in dieser Woche nicht das Maß aller Dinge – denn zahlreiche Banken zeigen sich noch robuster.

Insgesamt 38 von 74 Projektteilnehmern unterbieten den Drawdown-Wert der Benchmark. Besonders auffällig ist die Gruppe jener Banken, die aktuell überhaupt keinen Rückschlag verzeichnen. Dazu zählen die Hypo Vorarlberg Bank AG (ID 444), die Landes-Hypothekenbank Steiermark AG (ID 448), Spiekermann & Co AG (ID 450), die Liechtensteinische Landesbank AG (ID 451), die Alpen Privatbank (ID 452), das Bankhaus Jungholz – Zweigniederlassung der Raiffeisenbank Reutte reg.Gen.m.b.H. (ID 457) sowie die Schoellerbank AG (ID 455). Diese Häuser stehen mit einem Max. Drawdown von exakt 0,00 Prozent am Hoch und bieten ihren Anlegern in der laufenden Woche vollständigen Schutz vor zwischenzeitlichen Verlusten.

Starkes Signal ans Risikomanagement

Auch weitere Banken wie die Zürcher Kantonalbank Österreich AG (ID 462), Mason Privatbank Liechtenstein (ID 480) und Bankhaus Carl Spängler & Co. AG (ID 468) gehören zur Gruppe der besonders defensiven Strategien. Ihre Portfolios zeigen sich in KW 46 nicht nur stabil, sondern auch vollständig erholt – ein starkes Signal für das Risikomanagement dieser Häuser.

Mehr Risiko bei einigen Häusern

Während viele Banken ihre Rückschläge deutlich reduzieren konnten, zeigen sich andere Institute in KW 46 deutlich schwankungsanfälliger. Die Donner & Reuschel AG (ID 446) verzeichnet einen Max. Drawdown von 3,99 Prozent, die Bremer Landesbank Kreditanstalt Oldenburg-Girozentrale (ID 447) liegt bei 3,74 Prozent und BTG Pactual Europe (ID 456) meldet 3,24 Prozent. Auch die Frankfurter Bankgesellschaft (Deutschland) AG (ID 454) bleibt mit einem Drawdown von 1,64 Prozent sichtbar über dem Benchmarkniveau.

Klarer Rückschritt

Diese Werte zeigen, dass nicht alle Strategien in KW 46 auf maximale Verlustbegrenzung setzen. Besonders kritisch fällt die Entwicklung bei der Dr. Kohlhase Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH (ID 472) ins Gewicht: Hier stieg der Max. Drawdown gegenüber der Vorwoche sogar um 1,6662 Prozentpunkte – ein klarer Rückschritt, während die Benchmark im gleichen Zeitraum um 0,1256 Prozentpunkte entlastet wurde.

Auch die Liechtensteinische Landesbank (Österreich) AG (ID 514) und Sal. Oppenheim jr. & Cie. AG & Co. KGaA (ID 496) zeigten in KW 46 keinerlei Verbesserung. Ihre Drawdown-Werte blieben unverändert hoch, was auf stagnierende Strategien hindeutet. Gleiches gilt für von der Heydt & Co. AG (ID 453) und Reichmuth & Co Privatbankiers (ID 498), deren Portfolios ebenfalls keine Entlastung verzeichneten.

Keine Handelsaktivitäten in Kalenderwoche 46

Ein Blick auf die Transaktionsdaten bestätigt: In KW 46 wurden im gesamten Projekt keine Käufe oder Verkäufe durchgeführt. Die Depotentwicklungen basieren ausschließlich auf Marktbewegungen und der bestehenden Portfoliostruktur. Das bedeutet, dass sämtliche Veränderungen im Max. Drawdown rein passiv entstanden sind – ohne aktives Eingreifen der Vermögensverwalter. Für die Bewertung der Strategien ist das ein wichtiger Hinweis: Die beobachteten Rückschläge oder Erholungen sind das Ergebnis der Marktresilienz der jeweiligen Portfolios.

PP 5: Veränderung des Max. Drawdown gegenüber der Vorwoche (Δ in Prozentpunkten)




Projekt5_KW46_Delta_vs_Benchmark_A4.png





Top 10 der Wochen‑Performance (Projekt 5, KW 46) als Tabelle:


RangDepot‑IDBank / InstitutWochen‑Performance (%)
1477Schneider, Walter & Kollegen Vermögensverwaltung AG2,22 %
2508Plutos Vermögensverwaltung AG2,19 %
3450Spiekermann & Co AG2,15 %
4494Bankhaus Bauer AG2,04 %
5457Bankhaus Jungholz – Zweigniederlassung der Raiffeisenbank Reutte reg.Gen.m.b.H.1,97 %
6506FIMAX Vermögensberatung GmbH1,93 %
7518B. Metzler seel. Sohn & Co. Holding AG1,90 %
8519Hansen & Heinrich AG1,86 %
9470HSBC Deutschland1,85 %
10482Deutsche Oppenheim Family Office AG1,85 %


Methodik: Wochen‑Performance = (Vermögen aktuell − Vermögen Vorwoche) ÷ Vermögen Vorwoche


Quelle: infront





In KW 46 zeigt Projekt 5 (vermögensverwaltende Fonds) eine breite Erholung: Viele Banken verbessern ihren Max. Drawdown stärker als die Benchmark, einige stehen sogar am Hoch. Die Woche war von Marktbewegungen geprägt – Handelsaktivitäten fanden nicht statt. Für Anleger bedeutet das: Die Strategien wirken stabil, doch die Spreizung bleibt hoch – Risikodisziplin bleibt gefragt. 
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