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Wochenbericht zu Projekt VII: Vermögensentwicklung und Risikomanagement im Private Banking

Benchmark stabil, doch Neue Bank AG und Volksbank Vorarlberg e.Gen. setzen sich an die Spitze

Erstellt mit Canva
Im Wochenvergleich von Projekt 7 (Private-Banking Depot) zeigt das Benchmarkdepot erneut Stabilität, wird jedoch von einzelnen Banken klar übertroffen. Wer in Kalenderwoche 44 zu den Gewinnern und Verlierern zählt und was Anleger jetzt wissen sollten, erfahren Sie im aktuellen Bericht anhand der Daten von infront.

PP7 in KW 44: Vermögenszuwachs im Detail

Die Daten von Infront zeigen auch in dieser Kalenderwoche vielerlei auf. Dabei steht fest: Die KW 44 bringt für das Benchmarkdepot (StifterVergleich) eine solide Wertentwicklung von +4.133,87 Euro. Doch einige Institute konnten dieses Ergebnis deutlich übertreffen: Die Neue Bank AG führt das Feld mit einem Vermögenszuwachs von +23.859,14 Euro an. Dicht dahinter folgen die Volksbank Vorarlberg e.Gen. (+10.482,97 Euro), die FV Frankfurter Vermögen AG (+6.077,29 Euro), das Family Office Volksbank Kraichgau (+5.751,64 Euro) und die Liechtensteinische Landesbank AG (+5.001,80 Euro). 

Starke Performance trifft auf Verluste

Nicht alle Teilnehmer profitierten von der Marktentwicklung: Die Value Experts Vermögensverwaltungs AG verzeichnete einen Verlust von -8.783,29 Euro. Auch die MAIESTAS Vermögensmanagement AG (-7.434,71 Euro) und die Spiekermann & Co AG (-3.827,25 Euro) blieben hinter dem Benchmark zurück.

Handelsaktivitäten KW 44: Defensive trifft Offensive

Das Risikomanagement vieler Teilnehmer bleibt auffällig defensiv: Das Benchmarkdepot überzeugte mit einem sehr niedrigen Maximalverlust (Drawdown) von nur 0,28 Prozent. Noch vorsichtiger agierten die Volksbank Vorarlberg e.Gen., die Neue Bank AG sowie die Liechtensteinische Landesbank AG – alle mit geringerem Drawdown als der Benchmark bei gleichzeitig starker Performance. 

Demgegenüber stehen Institute wie die Value Experts Vermögensverwaltungs AG und die MAIESTAS Vermögensmanagement AG, die höhere Schwankungen und Verluste hinnehmen mussten. Hier zeigt sich: Mehr Risiko bedeutet nicht automatisch mehr Rendite – zumindest nicht in jeder Woche.

Dynamische Umschichtungen bei Alpen Privatbank und Berliner Sparkasse

In der laufenden Kalenderwoche 44 zeigte das Benchmarkdepot (ID 605) erneut seine passive Ausrichtung: Es wurden keinerlei Käufe oder Verkäufe getätigt. Anders agierten mehrere Teilnehmer des Performance-Projekts 7, die mit insgesamt zwölf Transaktionen ein Handelsvolumen von rund 280.000 Euro bewegten. An der Spitze der Aktivität standen die Alpen Privatbank und die Berliner Sparkasse – beide mit gezielten Umschichtungen zwischen Fonds, Aktien und Anleihen.

Top-Akteure und Handelsvolumina: Die Gewinner der Woche

Die Alpen Privatbank setzte auf eine breite Diversifikation und veräußerte zwei große Fondspositionen, um gezielt in Asien-, Emerging-Markets- und US-Technologie-ETFs zu investieren. Mit einem Einzelverkauf von über 64.000 Euro (MS Invt Fds-Global Qual.Select Z Acc USD) erzielte sie das höchste Transaktionsvolumen der Woche. Auch die Berliner Sparkasse zeigte sich aktiv: Sie schichtete unter anderem von Alphabet in Meta Platforms um und investierte kräftig in einen Rentenfonds.

Tops & Flops im Wochenvergleich

Die Top-5-Wertpapiere nach Volumen waren überwiegend Fonds und ETFs, angeführt vom MS Invt Fds-Global Qual.Select Z Acc USD, Premium Invest Renten EUR Dis und iShare.NASDAQ-100 UCITS ETF DE. Im Gegensatz dazu blieb das Benchmarkdepot unverändert – weder Chancen noch Risiken aus Einzeltransaktionen beeinflussten dessen Entwicklung in KW 44.

Weniger auffällig, aber dennoch strategisch unterwegs war die Kaiser Partner Privatbank AG mit Umschichtungen aus nachhaltigen ETFs hin zu Goldminenaktien. Bei den Flops fiel auf, dass Wertpapiere wie Agnico Eagle Mines Ltd. oder Newmont Corp. zwar neu ins Portfolio kamen, aber keine nennenswerten Volumina wie bei den Top-Fonds erreichten.

Gesamtanzahl und Gesamtvolumen der Transaktionen

Alle Transaktionen aus KW 44 (Performance-Projekt 7):

Depot_IDBank/InstitutArtWertpapierBetrag (€)
567Kaiser Partner Privatbank AGVerkaufiShsIV-MSCI Wld.SRI UCITS ETF EUR Acc.+6.068,20
567Kaiser Partner Privatbank AGAnkaufNewmont Corp.-5.018,49
567Kaiser Partner Privatbank AGAnkaufAgnico Eagle Mines Ltd.-6.179,75
570Alpen PrivatbankVerkaufBrown Adv.Fds-US Sust.Grow.Fd B USD Dis.+23.454,36
570Alpen PrivatbankAnkaufiShare.NASDAQ-100 UCITS ETF DE-31.253,60
570Alpen PrivatbankVerkaufMS Invt Fds-Global Qual.Select Z Acc USD+64.755,09
570Alpen PrivatbankAnkaufM&G(L)IF1-M&G(L)Asian Fund EUR C Acc.-21.106,94
570Alpen PrivatbankAnkaufVang.Inv.S.-Emerg.Mkts.St.Ind. Inst.EUR Acc-30.051,73
594Berliner Sparkasse - Niederlassung der BSK 1818 AGAnkaufMeta Platforms Inc. A-16.200,89
594Berliner Sparkasse - Niederlassung der BSK 1818 AGVerkaufAlphabet Inc.+9.508,67
594Berliner Sparkasse - Niederlassung der BSK 1818 AGAnkaufPremium Invest Renten EUR Dis.-40.397,80
594Berliner Sparkasse - Niederlassung der BSK 1818 AGVerkauf4% Belgique 12-32+26.336,68

Anmerkung: Es wurden in KW44 im Projekt insgesamt 12 Transaktionen durchgeführt. Das gesamte Handelsvolumen betrug ca. 280 Tsd Euro. Die meisten Umschichtungen erfolgten bei der Alpen Privatbank, das Benchmarkdepot blieb passiv. Die größten Einzelvolumina entfielen auf Fondsverkäufe und ETF-Käufe.


Wer auf Stabilität setzt, wäre beim Benchmarkdepot gut aufgehoben – doch gezielte Strategien wie bei der Neue Bank AG oder Volksbank Vorarlberg e.Gen. können kurzfristig überdurchschnittliche Gewinne bringen. Die Handelsaktivität zeigt: Wer Chancen sucht, muss handeln – doch nicht jede Bewegung bringt sofort den erhofften Mehrwert. Das Benchmarkdepot demonstriert Stabilität ohne Transaktionskosten, während aktive Institute auf schnelle Reaktion setzen. Der Vergleich bleibt spannend! Für Anleger lohnt sich folglich ein wöchentlicher Blick auf Gewinner und Verlierer, um Chancen und Risiken im Private Banking besser einschätzen zu können.
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