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Wochenbericht zu Projekt VII: Wertpapierhandel und Risikomanagement in KW 42

Drei Banken setzen in KW 42 auf gezielte Handelsaktivitäten – Gewinner, Verlierer und der Vergleich zur Benchmark

Erstellt mit Canva
In Kalenderwoche 42 prägten gezielte Handelsaktivitäten das Bild im 7. Performance-Projekt (Private Banking Depot). Während einige Banken mit Umschichtungen ihre Risiken aktiv steuerten, blieben andere Institute und das Benchmarkdepot passiv. Wer zu den Gewinnern und Verlierern dieser Woche zählt und welche Wertpapiere besonders im Fokus standen, zeigt unser aktueller Wochenbericht anhand der Daten von infront.

Wochengewinner und Rangfolge

Wer die Spitze eroberte, wie sich das Benchmarkdepot schlug und warum Handelsaktivität nicht automatisch Erfolg bedeutet, zeigen die Daten von infront. Die Spitze der Wochenperformance in KW 42 gehört nicht den aktivsten Händlern, sondern den passiven Top-Performern: Bankhaus Carl Spängler (ID 563) führt mit +2,63 Prozent, gefolgt von A&Q Asset Management (ID 599) mit +2,54 Prozent und Spiekermann & Co (ID 573) mit +1,84 Prozent. 

Weitere starke Ergebnisse erzielten Fürst Fugger Privatbank (ID 602) mit +1,47 Prozent und Minveo AG (ID 604) mit +1,38 Prozent. Das Benchmarkdepot (ID 605) liegt mit +1,10 Prozent auf Rang 7 – und damit klar vor vielen Teilnehmern.

Aktive Händler im Vergleich

Die MAIESTAS Vermögensmanagement AG (ID 587), die mit dem Verkauf von Unilever PLC (81.753,96 €) die größte Einzeltransaktion der Woche tätigte, erzielte lediglich +0,48 % (Rang 29). Die Berliner Sparkasse – Niederlassung der BSK 1818 AG (ID 594) lag mit +0,55 % (Rang 26) knapp vor MAIESTAS. Die Raiffeisen-Landesbank Steiermark AG (ID 606), ebenfalls aktiv, erreichte +0,87 % (Rang 12) – und damit als einzige aktive Bank ein Ergebnis im oberen Drittel.

Gezielte Umschichtungen prägen das Marktgeschehen

In der laufenden Kalenderwoche 42 zeigten sich demzufolge deutliche Unterschiede im Handelsverhalten der Teilnehmer des 7. Performance-Projekts. Besonders aktiv war die MAIESTAS Vermögensmanagement AG, die mit einem Verkauf von Unilever PLC-Aktien im Wert von 81.753,96 Euro die größte Einzeltransaktion der Woche tätigte. 

Auch die Berliner Sparkasse – Niederlassung der BSK 1818 AG griff ins Marktgeschehen ein: Mit Ankäufen von Barclays PLC und Dell Technologies Inc. im Gesamtwert von 31.714,93 Euro sowie einem Verkauf von ING Groep N.V.-Aktien für 11.594 Euro zeigte sie eine ausgewogene Handelsstrategie.

Raiffeisen-Landesbank Steiermark AG und Benchmarkdepot im Fokus

Ebenfalls aktiv war die Raiffeisen-Landesbank Steiermark AG, die Käufe im Wert von 23.683,80 Euro (u. a. Merck & Co. Inc., Thermo Fisher Scientific Inc.) und Verkäufe in Höhe von 23.322,19 Euro (Morgan Stanley, Amazon.com Inc.) tätigte. Das Benchmarkdepot (ID 605) sowie weitere passive Institute verzichteten in dieser Woche auf jegliche Transaktionen und folgten damit strikt dem Markttrend.

Drawdown-Analyse: Gewinner, Verlierer und Risikoentwicklung

Die Analyse des maximalen Drawdowns zeigt: Die MAIESTAS Vermögensmanagement AG und die Berliner Sparkasse konnten durch ihre aktiven Handelsmaßnahmen ihre Risiken im Wochenverlauf spürbar senken – insbesondere MAIESTAS mit einer Verbesserung um 0,60 Prozentpunkte. Die Raiffeisen-Landesbank Steiermark AG musste hingegen einen leichten Anstieg ihres Drawdowns hinnehmen. Die passiven Teilnehmer und das Benchmarkdepot bewegten sich nahezu identisch zur Marktentwicklung.

Präziser formuliert heißt das: MAIESTAS verbesserte ihr Risikoprofil um 0,60 Prozentpunkte (pp), die Berliner Sparkasse um 0,65 pp. Raiffeisen-Landesbank Steiermark verzeichnete hingegen einen leichten Anstieg um 0,02 pp. Dennoch: Outperformance blieb für zwei der drei aktiven Häuser aus.

Handelsaktivität versus Passivität: Strategische Lehren für Anleger

In KW 42 wurden insgesamt acht Transaktionen getätigt, mit einem Gesamtvolumen von rund 172.000 Euro. Der Fokus lag klar auf Einzeltiteln – Unilever PLC, Barclays PLC, Dell Technologies Inc., Merck & Co. Inc. und Amazon.com Inc. waren die meistgehandelten Aktien. Institute ohne Transaktionen zeigten eine nahezu identische Risikokurve wie das Benchmarkdepot und konnten so keine aktiven Akzente setzen.

Transaktionen je Teilnehmer



Depot_IDBank/InstitutAnkäufe (Summe)Verkäufe (Summe)
587MAIESTAS Vermögensmanagement AG81.753,96
594Berliner Sparkasse31.714,9311.594,00
606Raiffeisen-Landesbank Steiermark AG23.683,8023.322,19
605Benchmarkdepot

Top-8-Wertpapiere nach Anzahl der Transaktionen


WertpapierAnzahl Transaktionen
Unilever PLC1
ING Groep N.V.1
Barclays PLC1
Dell Technologies Inc.1
Morgan Stanley1
Amazon.com Inc.1
Merck & Co. Inc.1
Thermo Fisher Scientific Inc.1

Fazit: Es gibt keine Top-5 – alle Wertpapiere wurden genau einmal gehandelt.



Top-8-Wertpapiere nach Handelsvolumen


WertpapierHandelsvolumen (absolut)
Unilever PLC81.753,96
Barclays PLC16.179,09
Dell Technologies Inc.15.535,84
ING Groep N.V.11.594,00
Morgan Stanley11.775,00
Amazon.com Inc.11.547,19
Merck & Co. Inc.11.927,88
Thermo Fisher Scientific Inc.11.755,92
Quelle: infront


Die KW 42 macht deutlich: Aktive Handelsstrategien sind kein Garant für Spitzenplätze. Während einige passive Depots zweistellige Basispunkte Vorsprung erzielten, blieben aktive Händler im Mittelfeld. In KW 42 wurden insgesamt acht Transaktionen getätigt, mit einem Gesamtvolumen von rund 172.000 Euro. Der Fokus lag klar auf Einzeltiteln – Unilever PLC, Barclays PLC, Dell Technologies Inc., Merck & Co. Inc. und Amazon.com Inc. waren die meistgehandelten Aktien. 

Institute ohne Transaktionen zeigten eine nahezu identische Risikokurve wie das Benchmarkdepot und konnten so in PP 7 (Private Banking Depot) keine aktiven Akzente setzen. Die KW 42 beweist: Aktive Handelsstrategien können das Risiko im Depot gezielt senken – vorausgesetzt, Timing und Titelauswahl stimmen. Passive Ansätze bieten hingegen Stabilität, aber nicht immer Chance auf Outperformance. Für Anleger gilt: Regelmäßige Portfolioüberprüfung bleibt das A und O für nachhaltigen Erfolg.


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