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Gesamtüberblick und Wochenbericht für KW 45: PP V, PP VII und PP VIII im Vergleich

FUCHS Performance-Projekte: Benchmarks im Fokus - Wer überzeugt bei Wertentwicklung, Risiko und Handelsaktivität?

Erstellt mit Canva
In der Kalenderwoche 45 offenbaren die FUCHS Performance-Projekte erneut markante Unterschiede zwischen den Depotklassen. Die Benchmarkdepots setzen zwar die Referenzpunkte, doch einzelne Institute schaffen es, durch gezielte Strategien oder aktives Management hervorzustechen. Die Woche bringt nicht nur neue Gewinner und Verlierer hervor, sondern liefert auch aufschlussreiche Erkenntnisse über das Risikoverhalten der Teilnehmer – mit und ohne Handelsaktivität.

Projekt 5: Vermögensverwaltende Fonds – Benchmark bleibt Maßstab

Im fünften Performance-Projekt (vermögensverwaltende Fonds) dient das Benchmarkdepot mit der ID 488 als solide Referenz. Es verzeichnet einen moderaten Wochenverlust von rund 2.031 Euro, was einer relativen Veränderung von –0,13 Prozent entspricht. Das verwaltete Vermögen liegt gemäß den Daten von infront zum Stichtag bei 1.523.850 Euro. Der maximale Drawdown stieg leicht auf 0,38 Prozent an, was auf eine gewisse Marktvolatilität hindeutet, jedoch keine dramatische Verschlechterung des Risikoprofils bedeutet. 

Trotz dieses Rückgangs konnten sich 32 der insgesamt 74 aktiven Teilnehmer über der Benchmark positionieren. Besonders überzeugend präsentierte sich die GFA Vermögensverwaltung GmbH, die mit einem Wochenplus von 0,24 Prozent die Spitze des Feldes übernahm. Dicht dahinter folgten die Geneon Vermögensmanagement AG mit einem Zuwachs von 0,23 Prozent sowie die FIVV AG Finanzinformation & Vermögensverwaltung AG, die ein Plus von 0,18 Prozent erzielte. Diese Institute bewiesen, dass auch in einer schwachen Marktphase durch geschickte Allokation positive Ergebnisse möglich sind.

Keinerlei Transaktionen in PP 5

Am unteren Ende der Rangliste fanden sich hingegen die Schneider, Walter & Kollegen Vermögensverwaltung AG mit einem Wochenverlust von 0,75 Prozent, Pictet Asset Management mit –0,86 Prozent sowie Sal. Oppenheim jr. & Cie. AG & Co. KGaA, die mit einem Rückgang von 1,65 Prozent den schwächsten Wert verzeichnete. Diese Ergebnisse zeigen, dass nicht alle Häuser ihre Portfolios ausreichend gegen die Marktschwäche absichern konnten. 

Auffällig war, dass in Projekt 5 keinerlei Transaktionen durchgeführt wurden.Sämtliche Veränderungen in den Depotwerten resultierten ausschließlich aus Marktbewegungen, was auf eine eher passive Steuerung der Portfolios in dieser Woche schließen lässt. 

Projekt 7: Private-Banking-Depot – Aktives Management prägt die Woche

Im siebten Performance-Projekt (Private Banking Depot) zeigt sich laut infront-Daten ein deutlich anderes Bild. Das Benchmarkdepot mit der ID 605 verzeichnete einen Wochenverlust von 8.127 Euro, was einer relativen Veränderung von –0,36 Prozent entspricht. Das verwaltete Vermögen lag bei 2.250.206 Euro. Der maximale Drawdown stieg auf 0,73 Prozent und lag damit über dem Niveau von Projekt 5, was auf eine höhere Volatilität und aktivere Steuerung hindeutet.

Insgesamt konnten 18 von 44 aktiven Teilnehmern die Benchmark übertreffen. Besonders hervor tat sich die Oberbanscheidt & Cie. Vermögensverwaltungs GmbH, die mit einem Gewinn von 5.048 Euro (entspricht +0,19 %) die beste Wochenperformance erzielte. Auch die FV Frankfurter Vermögen AG mit einem Plus von 2.231 Euro (+0,10 %) sowie die ICFB GmbH mit einem Zuwachs von 552 Euro (+0,03 %) lagen vor der Benchmark.

Spürbare Handelsaktivitäten

Auf der Verliererseite stachen insbesondere die Lungershausen Eggensperger Enzler & Partner AG mit einem Wochenverlust von 33.555 Euro (–1,81 %), die DRH Vermögensverwaltung GmbH mit –75.634 Euro (–2,53 %) sowie die Fürst Fugger Privatbank AG mit einem Rückgang von 101.334 Euro (–3,57 %) hervor. Diese Institute konnten sich dem negativen Markttrend nicht entziehen und verzeichneten teils deutliche Rückgänge – ohne dabei Transaktionen durchzuführen. 

Im Gegensatz zu den anderen Projekten war Projekt 7 von spürbarer Handelsaktivität geprägt. Insgesamt wurden 14 Transaktionen bei sechs verschiedenen Banken durchgeführt. Das gesamte Brutto-Transaktionsvolumen belief sich auf rund 1,49 Millionen Euro, wobei der Netto-Cashflow leicht negativ ausfiel (–29.000 Euro). Besonders aktiv zeigten sich das Bankhaus Carl Spängler & Co. AG sowie die Deka Vermögensmanagement GmbH, die jeweils vier Transaktionen tätigten.

Guter Dealflow: Was gehandelt wurde

Auf Produktebene dominierten Anleihen- und ETF-Strategien das Handelsgeschehen. Die volumenstärksten Titel waren der Xtr.II Eurozone Gov.Bond 1–3 1C mit rund 338.000 Euro, der iShares $ T-Bond 1–3yr mit etwa 334.000 Euro, der Xtr.II Eurozone Gov.Bond 5–7 1C mit 326.000 Euro sowie der SPDR Bloomberg 1–3Y Euro Gov.Bond mit 321.000 Euro. Daneben wurden auch Aktien wie Meta Platforms Inc., Alphabet Inc., ASML Holding N.V., CME Group Inc., Merck & Co. sowie Ericsson gehandelt. Diese breite Streuung zeigt, dass einige Institute gezielt auf kurzfristige Marktchancen setzten. All das zeigen die Daten von infront.

Projekt 8: Vermögensverwaltende Fonds – Defensive Strategien schlagen Benchmark

Im achten Performance-Projekt zeigte sich die Benchmark mit der ID 609 besonders schwach. Das Depot verlor in KW 45 rund 8.657 Euro, was einer Wochenrendite von –0,66 Prozent entspricht. Das verwaltete Vermögen lag bei 1.303.196 Euro. Der maximale Drawdown stieg auf 1,18 Prozent und lag damit deutlich über den Werten der anderen beiden Projekte. Trotz dieser Schwäche gelang es 88 von 99 Teilnehmern, die Benchmark zu übertreffen – ein klares Indiz für die Wirksamkeit defensiver Strategien in einem volatilen Marktumfeld. 

Die GFA Vermögensverwaltung GmbH setzte sich mit einem Wochenplus von 0,17 Prozent an die Spitze, dicht gefolgt von der Hansen & Heinrich AG mit 0,16 Prozent sowie der FIVV AG Finanzinformation & Vermögensverwaltung AG mit 0,14 Prozent. Diese Institute bewiesen, dass eine konservative Ausrichtung in schwierigen Marktphasen Vorteile bringen kann.

Marktentwicklung ausschlaggebend

Am unteren Ende der Skala rangierten die Genève Invest mit einem Verlust von 1,22 Prozent, die UmweltBank AG mit –1,56 Prozent sowie die CSR Beratungsgesellschaft mbH, die mit einem Rückgang von 2,86 Prozent den schwächsten Wert im Projekt verzeichnete. Diese Ergebnisse zeigen, dass nicht alle defensiven Strategien gleichermaßen greifen – insbesondere bei spezifischen Marktsegmenten oder Themenfonds. Wie bereits in Projekt 5 blieb auch in Projekt 8 die Handelsaktivität vollständig aus. Die Veränderungen in den Depotwerten resultierten ausschließlich aus der Marktentwicklung, was auf eine bewusst passive Steuerung der Portfolios schließen lässt.


Projekt 5: Vermögensverwaltende Fonds


Top 3 Teilnehmer

RangInstitutWochenperformance (%)
1GFA Vermögensverwaltung GmbH+0,24 %
2Geneon Vermögensmanagement AG+0,23 %
3FIVV AG Finanzinformation & Vermögensverwaltung AG+0,18 %


Projekt 7: Private-Banking-Depot


Top 3 Teilnehmer

RangInstitutWochenperformance (€ / %)
1Oberbanscheidt & Cie. Vermögensverwaltungs GmbH+5.048 € (+0,19 %)
2FV Frankfurter Vermögen AG+2.231 € (+0,10 %)
3ICFB GmbH+552 € (+0,03 %)


Projekt 8: Vermögensverwaltende Fonds


Top 3 Teilnehmer

RangInstitutWochenperformance (%)
1GFA Vermögensverwaltung GmbH+0,17 %
2Hansen & Heinrich AG+0,16 %
3FIVV AG Finanzinformation & Vermögensverwaltung AG+0,14 %



Quelle: infront




Die Kalenderwoche 45 offenbarte deutliche Unterschiede zwischen den drei Projekten – sowohl hinsichtlich der Wertentwicklung als auch beim Risikoverhalten und der Handelsaktivität. Beim Vermögenszuwachs zeigte sich Projekt 5 mit einem moderaten Rückgang von –0,13 Prozent am stabilsten. Projekt 7 musste mit –0,36 Prozent einen etwas stärkeren Verlust hinnehmen, während Projekt 8 mit –0,66 Prozent deutlich schwächer abschnitt. Dennoch gelang es in Projekt 8 den meisten Teilnehmern, die Benchmark zu übertreffen – ein Beleg für die Wirksamkeit defensiver Strategien.

Beim Blick auf die Risikokennzahlen zeigte sich Projekt 5 mit einem maximalen Drawdown von 0,38 Prozent am stabilsten. Projekt 7 lag mit 0,73 Prozent im Mittelfeld, während Projekt 8 mit 1,18 Prozent die höchste Schwankungsbreite aufwies. Diese Unterschiede spiegeln sich auch in der Handelsaktivität wider: Während in den Projekten 5 und 8 keinerlei Transaktionen stattfanden, war Projekt 7 von aktiver Steuerung geprägt. Hier wurden 14 Transaktionen mit einem Bruttovolumen von rund 1,49 Millionen Euro durchgeführt – ein klares Zeichen für gezieltes Management in einem herausfordernden Marktumfeld.

Zusammenfassend lässt sich sagen: In KW 45 konnten sich defensive Strategien – insbesondere in Projekt 8 – gegenüber einer schwachen Benchmark behaupten. Gleichzeitig zeigte Projekt 7, dass aktives Management auch in volatilen Phasen erfolgreich sein kann, wenn es gezielt eingesetzt wird. Projekt 5 präsentierte sich als solide Referenz mit geringem Drawdown und stabiler Entwicklung. Für Anleger lohnt sich der differenzierte Blick auf Rendite und Risiko – denn sowohl defensive Ruhe als auch gezielte Aktivität können je nach Marktlage zum Erfolg führen.

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