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Gesamtüberblick und Wochenbericht für KW 43: PP V, PP VII und PP VIII im Vergleich

FUCHS Performance-Projekte: Wochenvergleich KW 43 – Benchmarks, Gewinner, Verlierer und Risikotrends in Fonds- und Private-Banking-Depots

Erstellt mit Canva
In KW 43 entwickeln sich die FUCHS Performance-Projekte sehr unterschiedlich. Während die Benchmarks in den Fondsprojekten solide zulegen, prägen im Private Banking einzelne Häuser mit aktiver Steuerung das Bild – oft mit gemischtem Erfolg. Die Woche bringt neue Gewinner und Verlierer sowie spannende Einblicke ins Risikomanagement, sowohl mit als auch ohne Handelsaktivität.

Projekt 5: Vermögensverwaltende Fonds – Benchmark bleibt Messlatte

Das Benchmarkdepot (ID 488) erzielt eine Wochenrendite von 0,0909 Prozent und steigert sein Vermögen auf 1.527.646 Euro. Der maximale Drawdown sinkt auf 0 Prozent. Von 74 Teilnehmern übertreffen 56 diese Marke, während 17 darunter bleiben. Pictet Asset Management (ID 520) führt das Feld mit einer Wochenrendite von 1,0519 Prozent an und senkt gleichzeitig den Drawdown auf 9,35 Prozent. Bankhaus Jungholz (ID 457) folgt mit einer Rendite von 0,9335 Prozent und einem Drawdown von nur noch 0,26 Prozent. Am unteren Ende rangiert antea vermögensverwaltung gmbh (ID 484), deren Depotwert um 1,629 Prozent sinkt. Gleichzeitig steigt der Drawdown deutlich auf 2,41 Prozent. In dieser Woche finden keinerlei Transaktionen statt – sämtliche Veränderungen resultieren ausschließlich aus Marktbewegungen. Die Top-Performer senken ihre Risiken spürbar, während das Benchmarkdepot weiterhin risikolos bleibt.

Hier geht’s direkt zu Projekt 5 (vermögensverwaltende Fonds)

Projekt 7: Private-Banking-Depot – Aktives Management prägt die Woche

Im Private-Banking-Depot des Projekts 7 erreicht das Benchmarkdepot (ID 605) eine Wochenrendite von 0,5023 Prozent und ein Vermögen von 2.249.626 Euro, der maximale Drawdown steigt leicht auf 0,76 Prozent. Von insgesamt 44 Teilnehmern schlagen nur 19 die Benchmark, während 24 darunter bleiben und ein Depot exakt gleichauf liegt. Lungershausen Eggensperger Enzler & Partner AG (ID 595) erzielt mit einer Rendite von 1,4538 Prozent den höchsten Wochenzuwachs und reduziert den Drawdown deutlich auf 9,84 Prozent. Auch DRH Vermögensverwaltung GmbH (ID 589) überzeugt mit einem Plus von 1,4076 Prozent bei einem Drawdown-Rückgang auf 3,77 Prozent. A&Q Asset Management GmbH (ID 599) verzeichnet hingegen einen Verlust von 1,5555 Prozent und einen deutlichen Anstieg des Risikos um mehr als zwei Prozentpunkte. 

Im Gegensatz zu den Fondsprojekten herrscht hier rege Handelsaktivität: Sechs Institute – darunter Family Office Volksbank Kraichgau, Deka Vermögensmanagement GmbH und Berliner Sparkasse – führen insgesamt 29 Transaktionen mit einem Bruttovolumen von rund 1,75 Millionen Euro durch. 

Aktive Handelsstrategien im Fokus

Die Berliner Sparkasse erzielt nach einem Trade eine Wochenrendite von 0,7136 Prozent bei moderatem Turnover, Deka Vermögensmanagement GmbH verbucht nach acht Trades ein Plus von knapp 0,65 Prozent bei einer Umschlagshäufigkeit von gut drei Prozent. Family Office Volksbank Kraichgau setzt fast die Hälfte des Portfolios um und erreicht damit lediglich eine Rendite von rund 0,38 Prozent. A&Q Asset Management verschlechtert sowohl Rendite als auch Risiko trotz hoher Aktivität spürbar. Insgesamt zeigen die Daten: Aktive Handelsstrategien führen nicht automatisch zu Outperformance – im Gegenteil schneiden Trader im Durchschnitt schwächer ab als weniger aktive Häuser.

Hier geht’s direkt zu Projekt 7 (Private-Banking-Depot)

Projekt 8: Vermögensverwaltende Fonds – Benchmark als Maßstab

Das Benchmarkdepot (ID 609) setzt mit einer Wochenrendite von 0,6462 Prozent und einem Vermögen von 1.293.318 Euro erneut den Standard für alle Teilnehmer. Der maximale Drawdown sinkt deutlich auf nur noch 0,52 Prozent. Von insgesamt 99 Teilnehmern übertreffen lediglich 20 diese Marke. BNP Paribas Wealth Management (ID 700) überzeugt mit einer Rendite von 1,1017 Prozent bei vollständig eliminiertem Drawdown. Pictet Asset Management (ID 610) erzielt mit einer Wochenperformance von ebenfalls rund einem Prozent bei stark gesunkenem Risiko nahezu identische Werte. Am unteren Ende steht INVIOS GmbH (ID 656), deren Portfolio um fast drei Prozent nachgibt. Zugleich steigt der Drawdown sprunghaft auf über drei Prozent an. Auch in diesem Projekt gibt es keinerlei Trades – sämtliche Veränderungen beruhen auf Marktbewegungen. Besonders die Outperformer profitieren dabei von einer breiten Reduktion der Risiken, das Benchmarkdepot selbst entlastet sich deutlich.

Hier geht’s direkt zu Projekt 8 (vermögensverwaltende Fonds)

Ausblick

Die Auswertung für KW 43 macht die Unterschiede zwischen den Projekten deutlich: In Projekt 5 und Projekt 8 profitieren die Depots breit vom positiven Marktumfeld, die Benchmarks bleiben stabil und die Risiken sinken – ganz ohne Handelsaktivität. Im Gegensatz dazu präsentiert sich Projekt 7 differenzierter: Die Benchmark entwickelt sich solide weiter, doch das Risiko steigt leicht an und aktive Trader liefern ein gemischtes Bild. Nur zwei Institute schlagen die Benchmark klar, andere wie A&Q Asset Management verschlechtern sowohl Rendite als auch Risiko trotz hoher Aktivität erheblich. Selbst ein enorm hoher Turnover wie beim Family Office Volksbank Kraichgau bringt keinen Vorteil gegenüber dem Benchmarkdepot.

Beim Vermögenszuwachs erzielen in KW 43 vor allem die Fondsprojekte gleichmäßige Zugewinne über breite Teilnehmerfelder hinweg; im Private Banking fällt das Ergebnis heterogener aus und hängt stärker vom aktiven Management ab. Beim Drawdown überzeugen die Fondsprojekte mit sinkenden Risiken – auch dank ausbleibender Transaktionen –, während im Private Banking das Risiko teilweise steigt oder nur punktuell gesenkt werden kann. Die Handelsaktivität bleibt in den Fondsprojekten ausnahmslos aus, sämtliche Wertveränderungen sind marktgetrieben. Im Private Banking hingegen zeigen zahlreiche Trades keine konsistente Outperformance.

Projekt 5 – Ranking (Top‑10 Vorschau)


Benchmark (ID 488): +0,0909 %. In KW 43 schlagen 56/74 Teilnehmer die Benchmark. (keine Trades)

RangIDBankWochenrendite %MaxDD aktuell %Δ MaxDD pp> Benchmark
1520Pictet Asset Management1,05199,3543−0,9836
2457Bankhaus Jungholz – Raiffeisenbank Reutte0,93350,2570−0,7710
3470HSBC Deutschland0,86210,2384−0,9505
4464Volksbank Vorarlberg e. Gen.0,79822,3672−1,2063
5487Berliner Sparkasse – BSK 18180,78380,1527−0,8840
6513Raiffeisen Capital Management0,77612,2238−1,0758
7451Liechtensteinische Landesbank AG0,77500,1384−0,5272
8458LGT Bank (Schweiz) AG0,76251,3942−0,9243
9459LGT Bank AG0,76251,3942−0,9243
10471Geneon Vermögensmanagement AG0,695525,2548−0,8267




Projekt 8 – Ranking (Top‑10 Vorschau)


Benchmark (ID 609): +0,6462 %. In KW 43 schlagen 20/99 Teilnehmer die Benchmark. (keine Trades)

RangIDBankWochenrendite %MaxDD aktuell %Δ MaxDD pp> Benchmark
1700BNP Paribas Wealth Management1,10170,0000−0,6904
2610Pictet Asset Management1,10034,6985−1,2957
3652J.P. Morgan1,05960,1591−0,8453
4688Deka Vermögensmanagement GmbH0,90180,2367−0,8346
5644Nordea Investment Funds0,89370,4636−0,1336
6667HSBC Deutschland0,84100,2135−0,8415
7709Postbank0,83360,2010−0,0488
8629Triodos Bank N.V. Deutschland0,81951,4477−0,9383
9655Schoellerbank AG0,80080,1107−0,5004
10617Liechtensteinische Landesbank AG0,78010,1405−0,5354



Quelle: infront



Die Bilanz der Woche lautet: Passivität zahlt sich aus – insbesondere durch konsequente Risikodisziplin und den Verzicht auf hektische Umschichtungen. Für Anleger bleibt entscheidend: Wer Outperformance erzielen will, muss das Risiko konsequent steuern – denn nicht jeder Trade zahlt sich am Ende aus! 
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