Performance-Projekt 5 in KW 45 - GFA und Geneon vorn
Das Benchmarkdepot (ID 488) bildet die Referenz für den Wochenvergleich in Projekt 5 (vermögensverwaltende Fonds). In der laufenden Kalenderwoche sank das Vermögen von 1.525.881,51 Euro auf 1.523.850,03 Euro, was einer Wochenrendite von −0,13 Prozent entspricht. Damit setzte die Benchmark einen moderaten Maßstab, den 32 Teilnehmer übertreffen konnten, während 41 Banken schlechter abschnitten und ein Depot exakt gleichauf lag.
Auch das Risikoprofil der Benchmark verschlechterte sich leicht: Der maximale Drawdown stieg von 0,1765 Prozent auf 0,3796 Prozent, ein Plus von 0,2031 Prozentpunkten gegenüber der Vorwoche. Nur zwölf Depots wiesen einen niedrigeren aktuellen Drawdown auf, die Mehrheit lag darüber. All das zeigen die Daten von infront.
Gewinner der Woche
Die besten Ergebnisse lieferten GFA Vermögensverwaltung GmbH mit einer Wochenrendite von +0,24 Prozent und Geneon Vermögensmanagement AG mit +0,23 Prozent. FIVV AG Finanzinformation & Vermögensverwaltung AG folgt mit +0,18 Prozent, Hansen & Heinrich AG mit +0,15 Prozent und die Berliner Sparkasse – Niederlassung der BSK 1818 AG mit +0,13 Prozent. Diese Häuser konnten sich in einem ruhigen Marktumfeld klar von der Benchmark absetzen.
Auch beim Risiko gab es positive Signale: Reichmuth & Co Privatbankiers und von der Heydt & Co. AG verzeichneten in KW 45 keinen neuen Tiefpunkt, ihr aktueller Drawdown liegt bei 0 Prozent. Hypo Vorarlberg Bank AG, Commerzbank Private Wealth Management und DZ Privatbank (Schweiz) AG zeigten ebenfalls ein besseres Risikoprofil als die Benchmark.
Verlierer der Woche
Am unteren Ende der Rangliste steht Sal. Oppenheim jr. & Cie. AG & Co. KGaA mit einem Wochenverlust von −1,65 Prozent, gefolgt von Pictet Asset Management (−0,86 %) und Schneider, Walter & Kollegen Vermögensverwaltung AG (−0,75 %). Auch Deutsche Oppenheim Family Office AG (−0,75 %) und avesco Sustainable Finance AG (−0,69 %) mussten deutliche Rückgänge hinnehmen.
Beim Drawdown fallen Geneon Vermögensmanagement AG, Liechtensteinische Landesbank (Österreich) AG und avesco Sustainable Finance AG negativ auf: Ihre aktuellen Werte liegen zwischen 11 Prozent und über 21 Prozent. Zwar gab es bei einigen dieser Häuser eine leichte Entspannung gegenüber der Vorwoche, doch das absolute Risiko bleibt hoch.
Handelsaktivitäten und Einordnung
In Projekt 5 gab es in KW 45 keine Transaktionen. Weder Käufe noch Verkäufe wurden durchgeführt. Sämtliche Veränderungen bei Vermögen, Renditen und Drawdowns sind ausschließlich auf Marktbewegungen zurückzuführen. Das macht die Alpha-Werte besonders aussagekräftig: Sie spiegeln die kurzfristige Marktresilienz der Strategien in dieser Woche wider.
Die Benchmark zeigte eine leichte Schwäche, wurde aber von einer breiten Gruppe an Teilnehmern übertroffen. Auf der Risikoseite blieb sie im mittleren Bereich. Einzelne Häuser überzeugten mit minimalen Drawdowns, während andere trotz relativer Entspannung weiterhin hohe absolute Risikowerte aufweisen.
Top- und Flop-Tabelle (KW 45)
| Rang | Bank | Wochenrendite | Alpha ggü. Benchmark |
|---|---|---|---|
| Top 1 | GFA Vermögensverwaltung GmbH | +0,24 % | +0,37 pp |
| Top 2 | Geneon Vermögensmanagement AG | +0,23 % | +0,37 pp |
| Top 3 | FIVV AG Finanzinformation & Vermögensverwaltung AG | +0,18 % | +0,31 pp |
| Flop 1 | Sal. Oppenheim jr. & Cie. AG & Co. KGaA | −1,65 % | −1,52 pp |
| Flop 2 | Pictet Asset Management | −0,86 % | −0,73 pp |
| Flop 3 | Schneider, Walter & Kollegen Vermögensverwaltung AG | −0,75 % | −0,62 pp |
KW 45 zeigt: Die Benchmark verlor leicht, doch GFA, Geneon und FIVV setzten sich klar ab. Sal. Oppenheim und Pictet AM enttäuschten. Keine Handelsaktivitäten – alle Ergebnisse sind reine Marktbewegungen. Für Anleger lohnt der Blick auf Rendite und Risiko: Wer Sicherheit sucht, achtet auf niedrige Drawdowns, wer Chancen sucht, auf positives Wochen-Alpha.