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Wochenbericht zu Projekt V: Stabilität oder Schwankung? Die Banken in KW 41

Performance-Projekt 5 zeigt klare Unterschiede bei Drawdown und Vermögensentwicklung

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Im aktuellen Wochenbericht zum Performance-Projekt 5 (vermögensverwaltende Fonds) zeigen sich deutliche Unterschiede in der Risikostruktur und Vermögensentwicklung der teilnehmenden Banken. Während viele Institute stabile Werte liefern, fallen einige durch besonders hohe Drawdowns oder auffällige Vermögensveränderungen auf. Die Analyse bietet einen Überblick über zentrale Kennzahlen und identifiziert die auffälligsten Teilnehmer – mit Blick auf Chancen und Risiken. Lesen Sie hier.

77 Banken und Vermögensverwalter im Härtetest

Die Analyse des Wochenberichts für Projekt 5 umfasst 77 Banken und Vermögensverwalter sowie das Benchmarkdepot (ID 488). Im Fokus stehen der maximale Drawdown, die Vermögensentwicklung zur Vorwoche und deren jeweilige Differenzen. Die zentralen Kennzahlen zeigen ein breites Spektrum: Der durchschnittliche Drawdown liegt bei rund 2,4 Prozent. Das verdeutlicht, dass viele Institute sehr stabil agieren und keine oder nur geringe Rücksetzer verzeichnen.

Gleichzeitig reicht die Spanne der Drawdowns von 0 Prozent bis zu über 23 Prozent, was auf einzelne riskante Positionierungen hindeutet. Besonders auffällig ist Geneon Vermögensmanagement AG (ID 471) mit einem maximalen Drawdown von 23,75 Prozent – ein Wert, der deutlich über dem Projektdurchschnitt liegt. Auch bei der Vermögensentwicklung zur Vorwoche setzt Geneon mit einem Plus von +27.382 Euro eine starke Marke. Weitere Ausreißer sind antea vermögensverwaltung (ID 484) mit einem Zuwachs von +19.461 Euro sowie ODDO BHF SE (ID 490) mit +22.977 Euro. Diese Institute zeigen: Hohe Volatilität kann mit erheblichen Chancen einhergehen und muss nicht zwangsläufig negativ bewertet werden.

Benchmark erfüllt Referenzfunktion

Das Benchmarkdepot (ID 488) erfüllt erneut seine Referenzfunktion: Mit einem minimalen Drawdown von 0,0027 Prozent und einer nahezu stabilen Vermögensentwicklung dient es als Maßstab für Risikokontrolle. Viele Banken erreichen dieses Niveau, darunter Hypo Vorarlberg Bank AG, Landes-Hypothekenbank Steiermark AG, Spiekermann & Co AG, Liechtensteinische Landesbank AG, Alpen Privatbank, von der Heydt & Co. AG, Bankhaus Jungholz – Zweigniederlassung der Raiffeisenbank Reutte reg.Gen.m.b.H. und Zürcher Kantonalbank Österreich AG. Diese Institute bieten Anlegern maximale Sicherheit im aktuellen Betrachtungszeitraum.

Während zahlreiche Banken mit geringen Drawdowns überzeugen, fallen einige durch temporär erhöhte Verlustrisiken auf: Donner & Reuschel AG (5,39 %), Bremer Landesbank Kreditanstalt Oldenburg-Girozentrale (4,19 %), Bank Gutmann AG (2,91 %) und Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG (1,41 %) liegen spürbar über dem stabilen Mittelfeld. Dennoch konnten viele Institute ihren maximalen Drawdown gegenüber der Vorwoche reduzieren – allen voran Berenberg – Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG mit einer Verbesserung um -1,67 Prozentpunkte.

Das Performance-Projekt 5 (vermögensverwaltende Fonds) zeigt ein differenziertes Bild: Während viele Banken mit stabilen Kennzahlen überzeugen, stechen einzelne Teilnehmer durch hohe Drawdowns und starke Vermögensveränderungen hervor. Diese Ausreißer verdienen besondere Aufmerksamkeit – sowohl im Hinblick auf ihr Risikoprofil als auch auf ihre Performancechancen. Die Analyse unterstreicht die Bedeutung eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen Risiko und Rendite in PP 5.
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