Projekt 8: Deka Vermögensmanagement und Nordea setzen sich an die Spitze – Benchmark im Mittelfeld
Benchmarkdepot als Maßstab der Woche
Das Benchmarkdepot (ID 609, „StifterVergleich“) erzielte in KW 43 einen Wertzuwachs von 8.303,38 Euro, was einer Wochenrendite von +0,65 Prozent entspricht. Der maximale Drawdown lag bei 0,52 Prozent und verringerte sich gegenüber der Vorwoche um 0,63 Prozentpunkte – ein Zeichen für stabile Risikokontrolle.
An der Spitze des Feldes setzten sich Deka Vermögensmanagement GmbH mit einem Wochenplus von 11.657,74 Euro (+0,90 %) sowie Nordea Investment Funds (+10.829,73 Euro, +0,89 %) ab. Beide übertrafen das Benchmarkdepot deutlich. Auch FV Frankfurter Vermögen AG, Schoellerbank AG und Landes-Hypothekenbank Steiermark AG lagen klar über dem Vergleichswert. Insgesamt konnten 20 von 99 Teilnehmern das Benchmark schlagen. Bemerkenswert: Die Top-Performer reduzierten gleichzeitig ihr Risikoprofil. So senkte Deka den Maximalverlust um 0,83 pp, Nordea um 0,13 pp.
Verlierer der Woche und keine Handelsaktivitäten
Nicht alle Institute konnten mithalten: Die INVIOS GmbH verbuchte mit −33.155,69 Euro den deutlichsten Wochenverlust (−2,95 %). Auch Gridl Asset Management GmbH (−1,24 %) und antea vermögensverwaltung gmbh (−0,88 %) blieben weit hinter dem Benchmark zurück. Insgesamt lagen 78 Teilnehmer unter dem Vergleichswert, 1 Depot performte exakt auf Benchmark-Niveau.
Wichtig für Anleger: In KW 43 fanden keinerlei Transaktionen oder Umschichtungen statt. Die Performance sämtlicher Teilnehmer wurde ausschließlich durch die allgemeine Marktentwicklung beeinflusst. Das macht die Ergebnisse besonders aussagekräftig für die Qualität der Strategien in ruhigen Marktphasen. Auch beim Risiko gab es Unterschiede: Während die Top-Performer ihre Drawdowns reduzierten, stieg der Maximalverlust bei den Flop-Depots teils deutlich an – bei INVIOS um +3,32 pp, bei Gridl um +1,97 pp.