Bitte registrieren Sie sich neu, um alle nicht kostenpflichtigen Inhalte auf fuchsrichter.de einsehen zu können.
0,00 €
1567
Wochenbericht zu Projekt VIII: Performance, Tops und Flops im Vergleich

Projekt 8: Benchmarkdepot überzeugt – Nur wenige Fondsmanager schlagen die Messlatte in KW 42

Erstellt mit Canva
In Kalenderwoche 42 zeigte das Benchmarkdepot im Projekt 8 gemäß den Daten von infront erneut Stärke. Nur wenige Banken konnten die solide Wochenperformance übertreffen. Während einige Institute mit Zuwächsen glänzten, blieben viele hinter der Benchmark zurück. Handelsaktivitäten fanden in dieser Woche nicht statt. Die Ergebnisse im Überblick.

Solide Benchmark, wenig Outperformance

Das Benchmarkdepot (ID 609) setzte in KW 42 mit einem Wertzuwachs von +0,73 Prozent eine hohe Messlatte für die vermögensverwaltenden Fonds im Wettbewerb. Die meisten Banken und Vermögensverwalter konnten dieses Ergebnis nicht übertreffen und mussten sich mit geringeren Renditen oder leichten Verlusten begnügen. Insgesamt waren 99 Depots aktiv, Handelsaktivitäten gab es keine – sämtliche Veränderungen resultierten ausschließlich aus Marktbewegungen.

Die Daten von infront belegen: Nur eine kleine Gruppe schaffte es, die Benchmark zu schlagen. Die Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (ID 702) erzielte mit +0,92 Prozent den höchsten Wochenzuwachs, dicht gefolgt von der Hoerner Bank AG (ID 657) mit +0,88 Prozent, der Prometheus Vermögensmanagement GmbH (ID 639) mit +0,85 Prozent und der B. Metzler seel. Sohn & Co. Holding AG (ID 632) mit +0,77 Prozent.

Viele Institute bleiben hinter dem Benchmarkdepot zurück

Unter den schwächeren Performern finden sich unter anderem die Eyb & Wallwitz Vermögensmanagement GmbH (ID 680) mit einem Minus von −0,94 Prozent, die Deka Vermögensmanagement GmbH (ID 688) mit −0,19 Prozent sowie die FOCUS Asset Management GmbH (ID 677) mit −0,13 Prozent. Auch weitere Häuser wie die Nordea Investment Funds S.A. (ID 644) und die Berliner Sparkasse – Niederlassung der BSK 1818 AG (ID 619) konnten das Benchmarkdepot nicht schlagen.

Auffällig: Die Korrelation zwischen Wochenrendite und Δ Max‑Drawdown betrug −0,98. Positive Wochen führten fast immer zu einer Verbesserung des Maximalverlusts, negative Wochen zu einer Verschlechterung – ein mechanischer Effekt, der bei fehlenden Umschichtungen typisch ist.

Drawdown und Rendite: Ein klarer Zusammenhang

Die Analyse zeigt: Gewinne senken den Max‑Drawdown, Verluste erhöhen ihn. Von den 99 Depots verbesserten 57 ihren Drawdown, 33 verschlechterten ihn, 8 blieben unverändert. Bei positiven Wochenrenditen reduzierten die meisten Depots ihr Risikoprofil, weil neue Höchststände den maximalen Verlust rechnerisch verringerten. Umgekehrt verschlechterte sich der Drawdown bei Verlusten, wenn neue Tiefs erreicht wurden. Anomalien wie ein konstanter Drawdown trotz starker Bewegung traten kaum auf.

Top-Performern in Projekt 8 für KW 42 


RangTeilnehmer (Name)IDWochenrendite (%)
1Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG702+0,92
2Hoerner Bank AG657+0,88
3Prometheus Vermögensmanagement GmbH639+0,85
4B. Metzler seel. Sohn & Co. Holding AG632+0,77
Benchmarkdepot609+0,73

Erklärung:

Alle in der Tabelle oberhalb des Benchmarkdepots platzierten Institute haben das Benchmarkdepot in KW 42 bei der Wochenrendite geschlagen. Das Benchmarkdepot selbst dient als Vergleichswert.


Das Benchmarkdepot in PP 8 erwies sich in KW 42 als robuste Messlatte für vermögensverwaltende Fonds. Nur ausgewählte Anbieter konnten diesen Wertzuwachs übertreffen. Für Anleger empfiehlt es sich, die Benchmark stets als Maßstab zu nutzen – und auf Kontinuität sowie Transparenz bei der Depotentwicklung zu achten. Der Grund: In KW 42 war es für die meisten Fondsmanager eine Herausforderung, die solide Entwicklung des Benchmarkdepots zu übertreffen. Für Anleger bleibt das Benchmarkdepot ein verlässlicher Orientierungspunkt – nur wenige Anbieter konnten mit einer besseren Wochenperformance überzeugen. Wer Outperformance erzielte, verbesserte in der Regel auch den Max‑Drawdown und damit das Risikoprofil.
Neueste Artikel
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 48: Performance, Gewinner und Verlierer

FV Frankfurter Vermögen und INVIOS vorne

Erstellt mir Canva
In KW 49 rutschen viele Teilnehmer von Projekt 8 ins Minus. Das Benchmarkdepot (ID 609) verliert 1.777,65 Euro und sein Maximal‑Drawdown steigt auf 0,7634 Prozent (0,7634 %). Gleichzeitig setzen FV Frankfurter Vermögen und INVIOS positive Akzente; CSR Beratungsgesellschaft und Steiermärkische Sparkasse fallen klar zurück. Handelsaktivitäten gab es in Projekt 8 keine.
  • Wochenbericht zu Projekt VII: Benchmarkdepot bleibt Maßstab

FV Frankfurter Vermögen und Fürst Fugger vorn

Erstellt mit Canva
In KW 49 legt das Benchmarkdepot um 1.795,03 Euro zu. Fünf Häuser schlagen die Referenz, angeführt von FV Frankfurter Vermögen AG und Fürst Fugger Privatbank AG. Am Ende der Skala: DGK & Co. und Bankhaus Carl Spängler & Co. AG. Parallel sinkt der Benchmark‑Drawdown auf 0,614 Prozent. In Projekt 7 (Private Banking Depot) wurden drei Transaktionen getätigt – die Benchmark handelte nicht.
  • Fuchs plus
  • Strategisch statt spekulativ: Die Weberbank inszeniert eine Reise zur Vermögenssicherheit

Die Tauchreise zur Strategie

Erstellt mit Canva
Die Weberbank präsentiert ihren Anlagevorschlag als persönliche Reise vom Glück zur Strategie. Drei Vertreter des Hauses greifen die Lebenssituation des Kunden auf, inszenieren eine klare Story – und stoßen auf Lob und Widerspruch. Der Auftritt überzeugt durch Nähe, verliert jedoch am Ende durch Floskeln und Rollenkonflikte.
Zum Seitenanfang