Projekt 8: Benchmarkdepot überzeugt – Nur wenige Fondsmanager schlagen die Messlatte in KW 42
Solide Benchmark, wenig Outperformance
Das Benchmarkdepot (ID 609) setzte in KW 42 mit einem Wertzuwachs von +0,73 Prozent eine hohe Messlatte für die vermögensverwaltenden Fonds im Wettbewerb. Die meisten Banken und Vermögensverwalter konnten dieses Ergebnis nicht übertreffen und mussten sich mit geringeren Renditen oder leichten Verlusten begnügen. Insgesamt waren 99 Depots aktiv, Handelsaktivitäten gab es keine – sämtliche Veränderungen resultierten ausschließlich aus Marktbewegungen.
Die Daten von infront belegen: Nur eine kleine Gruppe schaffte es, die Benchmark zu schlagen. Die Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (ID 702) erzielte mit +0,92 Prozent den höchsten Wochenzuwachs, dicht gefolgt von der Hoerner Bank AG (ID 657) mit +0,88 Prozent, der Prometheus Vermögensmanagement GmbH (ID 639) mit +0,85 Prozent und der B. Metzler seel. Sohn & Co. Holding AG (ID 632) mit +0,77 Prozent.
Viele Institute bleiben hinter dem Benchmarkdepot zurück
Unter den schwächeren Performern finden sich unter anderem die Eyb & Wallwitz Vermögensmanagement GmbH (ID 680) mit einem Minus von −0,94 Prozent, die Deka Vermögensmanagement GmbH (ID 688) mit −0,19 Prozent sowie die FOCUS Asset Management GmbH (ID 677) mit −0,13 Prozent. Auch weitere Häuser wie die Nordea Investment Funds S.A. (ID 644) und die Berliner Sparkasse – Niederlassung der BSK 1818 AG (ID 619) konnten das Benchmarkdepot nicht schlagen.
Auffällig: Die Korrelation zwischen Wochenrendite und Δ Max‑Drawdown betrug −0,98. Positive Wochen führten fast immer zu einer Verbesserung des Maximalverlusts, negative Wochen zu einer Verschlechterung – ein mechanischer Effekt, der bei fehlenden Umschichtungen typisch ist.
Drawdown und Rendite: Ein klarer Zusammenhang
Die Analyse zeigt: Gewinne senken den Max‑Drawdown, Verluste erhöhen ihn. Von den 99 Depots verbesserten 57 ihren Drawdown, 33 verschlechterten ihn, 8 blieben unverändert. Bei positiven Wochenrenditen reduzierten die meisten Depots ihr Risikoprofil, weil neue Höchststände den maximalen Verlust rechnerisch verringerten. Umgekehrt verschlechterte sich der Drawdown bei Verlusten, wenn neue Tiefs erreicht wurden. Anomalien wie ein konstanter Drawdown trotz starker Bewegung traten kaum auf.
Top-Performern in Projekt 8 für KW 42
| Rang | Teilnehmer (Name) | ID | Wochenrendite (%) |
|---|---|---|---|
| 1 | Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG | 702 | +0,92 |
| 2 | Hoerner Bank AG | 657 | +0,88 |
| 3 | Prometheus Vermögensmanagement GmbH | 639 | +0,85 |
| 4 | B. Metzler seel. Sohn & Co. Holding AG | 632 | +0,77 |
| – | Benchmarkdepot | 609 | +0,73 |
Erklärung:
Alle in der Tabelle oberhalb des Benchmarkdepots platzierten Institute haben das Benchmarkdepot in KW 42 bei der Wochenrendite geschlagen. Das Benchmarkdepot selbst dient als Vergleichswert.