Bitte registrieren Sie sich neu, um alle nicht kostenpflichtigen Inhalte auf fuchsrichter.de einsehen zu können.
030-288 817-20
0,00 €
2038
Abschluss im Projekt V, Zwischenstand in den Projekten VI und VII

Sigma Bank triumphiert im Performance-Projekt V

Pokal auf einem Siegertreppchen. © fotomek / Fotolia
Nach fünf Jahren ist die erste Etappe des fünften Performance-Projekts abgeschlossen. Sie kennt nur wenige Gewinner und ungleich mehr Verlierer. Interessant sind zudem auch die Entwicklungen in den Performance-Projekten VI und VII.

Die erste Etappe des V. Performance-Projekts der FUCHS|RICHTER Prüfinstanz ist abgeschlossen – das Ergebnis ist für die allermeisten Teilnehmer ein Schuss vor den Bug! Nur 6,85% (5 der 73 Teilnehmer) schaffen es besser zu performen als ein ETF-Portfolio. Die vermögensverwaltenden Fonds der Sigma Bank (ehemals Volksbank Liechtenstein) haben in den letzten 5 Jahren am besten performt. 42,6% Rendite konnten diese für den Kunden erwirtschaften. Damit kommen die Liechtensteiner nach Rendite zwar nur auf Platz 4. Allerdings konnten sie durch eine geringere Schwankungsbreite (Volatilität) als die Konkurrenz wieder Boden gut machen und so den Gesamtsieg ergattern.

Nur fünf Häuser schlagen die Benchmark

Neben den Liechtensteinern schafften es gerade mal vier weitere Häuser die Benchmark zu übertrumpfen. Diese sind in der Reihenfolge Ihrer Platzierung: ODDO BHF, Raiffeisen Capital Management, Geneon Vermögensmanagement AG und die Zürcher Kantonalbank Österreich. Knapp schlechter als die Benchmark (aber eben nicht besser) performten die Portfolios der Deutschen Oppenheim Family AG, der Privatbank Berenberg und der Globalance Bank AG.

Auch wenn nur fünf Häuser (6,85%) die Benchmark schlugen, schafften es fast alle anderen Häuser aber immerhin die Kundenvorgaben einzuhalten. Drei Teilnehmer schafften es allerdings nicht den Kapitalerhalt einzuhalten. Das sind Reichmuth & Co Privatbankiers, Pictet Asset Management und das Portfolio der Commerzbank. Fünf Häuser bekamen zudem Punktabzug für das Überschreiten des maximalen Verlusts.

FIS Privatbank setzt sich im Projekt VI weiter ab

Im Projekt VI sind die Teilnehmer dazu aufgerufen das Vermögen einer Stiftung zu managen. Hier übertrumpfen 25 der 38 teilnehmenden Häuser die Benchmark. Das ist zwar deutlich mehr als im Projekt V, aber bereits einer weniger als noch vor drei Monaten, dem Zeitpunkt unserer letzten Auswertung. Mit deutlichem Abstand führt hier die FIS Privatbank das Teilnehmerfeld an, gefolgt von der Neuen Bank und der Dahl und Partner Vermögensverwaltung.

Teilnehmer im jüngsten Projekt noch eng beieinander

Mit dem Performance-Projekt VII startete im Oktober 2021 das jüngste Projekt. Interessanterweise wird auch hier das Teilnehmerfeld von der FIS Privatbank und der Neuen Bank angeführt. Nach drei Monaten schlagen aktuell 10 der 43 Teilnehmer die Benchmark. Im Mittelfeld liegen die Teilnehmer nach Punkten allerdings eng zusammen – wir sind gespannt, wer hier noch den Sprung in die Spitzengruppe schafft!

Fazit: Performance-Projekt V sollte den Banken und Vermögensverwaltern zu denken geben. Nur ein Bruchteil schafft es, die Benchmark zu schlagen. Hinweis: Eine ausführliche Analyse zum Projekt V und zu den laufenden Projekten lesen Sie in unserem jährlichen Report „Besser als die Benchmark“, der voraussichtlich wieder im April erscheinen wird. Die Fortsetzung des Projekts V, quasi die zweite Etappe, startet im Sommer 2022.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Erbschaftsteuer kennt Bedingungen

Zweites Grabmal steuerlich absetzen

Beerdigung. © Kzenon / stock.adobe.com
Nicht immer ist das erste Grabmal eines Verstorbenen auch sein letztes. Wer internationale Wurzeln hat, wird möglicherweise später in sein Heimatland umgebettet. Das hat Implikationen für die Erbschaftssteuer, ist aber auch an Bedingungen geknüpft.
  • Fuchs plus
  • Gute-Laune-Nachrichten vom 16.05.2022

Erneuerbare Energien global auf dem Vormarsch

Mehrere Windräder auf einem Feld. © kamisoka / Getty Images / iStock
Trotz steigender Preise finden wir positive konjunkturelle Meldungen. Mit dabei: ein international steigender Prozentsatz erneuerbarer Energie, eine Region, die sogar eine negative CO2-Bilanz hat und einem Tourismus-Sektor, der kräftig in Schwung kommt.
  • Fuchs plus
  • Frankfurter Sparkasse 1822 / Frankfurter Bankgesellschaft (Deutschland) AG, Stiftungsmanagement 2022, Auswahlrunde

Unglücklicher Mischmasch

Wie schlagen sich Frankfurter Sparkasse und Frankfurter Bankgesellschaft im Markttest Stiftung? © styleuneed / fotolia.com
Frankfurter Sparkasse und Frankfurter Bankgesellschaft reichen einen gemeinsamen Vorschlag für die Neugründung der Stiftung ein. Warum, wird dem Leser zumindest anfänglich nicht recht klar. Auf der Website der Bankgesellschaft wird dann erhellt, dass sie „die Privatbank“ der Sparkassen-Finanzgruppe sei. „Wir stehen für traditionelle Werte und vertrauensvolle Kundenbeziehungen – über Generationen hinweg.“ Ok, mal sehen, ob sie dieses Versprechen halten können.
Neueste Artikel
  • Editorial

Angriff der Neobroker

FUCHS-Broker Chefredakteur Stefan Ziermann. (c) Verlag Fuchsbriefe
Die Neobroker rollen den Markt in Deutschland auf. Scalable, Trade Republic und Co. werben omnipräsent und mit großen Budgets um die Gunst der Anleger. Viele klassische Broker scheinen neben den Angreifern fast zu "verzwergen". Doch was ist vom Angebot der Neobroker zu halten und für welche Anleger sind klassische Anbieter die bessere Wahl? Diesen Fragen gehen wir in unserem Mystery-Shopping nach und dokumentieren es im FUCHS Broker-Rating 2022.
  • Fuchs plus
  • Der Broker-Testfall 2022

Neobroker oder Klassiker?

Ein Aktienchart schimmert aus einem Tablet empor. © Sitthiphong / Getty Images / iStock
Die Deutschen entdecken so langsam die Börse. Einen wesentlichen Anteil daran haben die Neobroker. Sie erleichtern vielen Interessierten den Zugang zur Börse, machen ihn gerade zu zu einem Kinderspiel. Und sie sind sehr präsent in den Medien. Wer sich für Börse interessiert und in den Markt einsteigen will, kommt fast nicht an den Neobrokern vorbei. Die Frage ist aber: Sind die klassischen Broker die besseren Anbieter?
  • Fuchs plus
  • Führungskraft ohne Personalkompetenz

Arbeitgeber kann Führungskraft problemlos versetzen

Zwei Personen sitzen sich gegenüber. © vchalup / stock.adobe.com
Eine Führungskraft in einem Betrieb hat eigentlich auch Personalverantwortung. Wenn es aber ausschließlich um eine fachliche Leitungsaufgabe geht, hat dann der Betriebsrat überhaupt eine Beteiligungsrecht?
Zum Seitenanfang