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Performance-Projekte: Überraschungen im unteren Drittel

Vermögensverwalter mit reichlich Potenzial

Eine Hand hält einen Schutzschild in die Höhe. © vegefox.com / stock.adobe.com
Der Blick geht gewöhnlich nach oben: Wer ist besser als die Benchmark? Diese Frage hat mein Kollege Philipp Heinrich bereits vor zwei Wochen beantwortet. Heute schauen wir uns den „unteren Rand“ der Performance-Projekt an. Und da gibt es manche Überraschung …

Im Performance-Projekt V („Vermögensverwaltende Fonds“) – es ist das am längsten (seit 2017) laufende Projekt – „schmücken“ einige bekannte Namen das hintere Feld der insgesamt 74 Teilnehmer. Darunter Pictet Asset Management mit dem „PWM Funds - Balanced EUR DE“ und die Commerzbank mit dem „CBK-Com.Strategiefds Mul.Asse. R EUR“ auf den hintersten Plätzen direkt vor dem letztplatzierten DO Investment mit „Do – Balanced“. Auch die Privatbankiers von Reichmuth und Co. durften mit ihrem Fonds „Reichmuth & Co Funds-Alpin EUR R“ gegen die Benchmark antreten. Sie sehen sich in der Eigenwahrnehmung sicher woanders als auf dem viertletzten Platz.

Die Deka mit ihrem „Deka-BasisAnlage ausgewogen“ fühlt sich auf Rang 69 sicherlich auch nicht sehr wohl. Außerdem unter den letzten zehn: die Hamburger Sparkasse mit dem „Hamburger Stiftungsfonds I“ sowie die BW Bank mit einem Portfolio aus „VV-Strategie-Wertstrategie 50 T2“ und „VV-Strategie-BW-Bank Potenzial T3“ – in der Tat, da ist noch reichlich Potenzial. Schauen wir auf das erweitere untere Mittelfeld finden sich auch hier bekannte Adressen wie die DZ Privatbank (Schweiz), die Fürstlich Castell’sche Bank, das Bankhaus Metzler, die Weberbank und auch die Fürst Fugger Privatbank. Ebenfalls überraschend ist das mäßige Abschneiden der FIS Privatbank mit ihrem . In den individuell gemangten Mandaten der Projekte x und y belegt sie jeweils mit Abstand vordere Ränge.

Stiftungs-Depot (Projekt VI): Auch hier überrascht mancher Name

Im Projekt VI, das mit 38 Teilnehmern seit Anfang 2020 läuft und in dem es im Wettbewerb zur ETF-Benchmark ein Stiftungsportfolio zu managen gilt, zeigen sich unter den letzten zehn KANA Vermögensmanagement, die VZ VermögensZentrum Bank, CONCEPT Vermögensmanagement, die Wiener Privatbank sowie Hauck Aufhäuser Lampe und die Vermögensverwalter von Spiekermann mit jeweils individuell gemangten Depots, die gemäß Kundenvorgabe zusammengestellt wurden. Verlangt sind u.a. mind. 100.000 EUR an jährlicher Ausschüttung, die maximale Verlustvorgabe beträgt 20% vom erreichten Höchststand.

Private-Banking-Portfolio (Projekt VII):

Im Private Banking-Portfolio hat es den Doppelsieger in Projekt 2 und 4 übel erwischt: Die Dr. Kohlhase Vermögensverwaltungsgesellschaft hat sich nach einer Laufzeit von neun Monaten auf dem vorletzten Platz niedergelassen. Ebenfalls auf einem Platz unter den hinteren (zehn) Rängen: die Zürcher Kantonalbank Österreich sowie die Liechtensteinische Landesbank. Trost: Das Projekt ist gerade erst angelaufen, die Frist von neun Monaten noch nicht sehr aussagekräftig. Hier kann sich noch einiges tun.

Fazit: Insbesondere bei den Depots, die aus Vermögensverwaltenden Fonds zusammengestellt sind und gegen die ETF-Benchmark antreten, überrascht die Fülle bekannter Assetmanager, die sich auf den hinteren Rängen wiederfinden.

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