Spängler leistet sich einen Ausrutscher
Wer sich als Private Banking-Kunde auf der Website von Spängler umschaut, glaubt sich im siebten Himmel. „Best in Family Banking“ versprechen die Wiener, die sich auf Visionäre und Rebellen berufen. Sie bezeichnen sich als älteste Privatbank Österreichs, die in den Regionen Salzburg, Wien, Linz, Graz, Zell am See, Kitzbühel und Innsbruck tätig ist. „Beratung ist für uns keine Dienstleistung, sondern eine Haltung. Deshalb ist persönliche Beratung eine Selbstverständlichkeit“, heißt es. Wie schön!
Das Gespräch mit dem Berater verläuft enttäuschend. Die Struktur des Gesprächs ist vage, eine detaillierte Produktvorstellung fehlt völlig. Der Berater erkundigt sich nach den Zielen des Kunden, bleibt jedoch allgemein und macht keine konkreten Vorschläge. Das zentrale Thema Ruhestandsplanung spricht er nur oberflächlich an, die ganzheitliche Beratung kommt zu kurz.