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Vom Gesprächsprotokoll zur Vermögensstrategie

Was Kunden von einem guten Anlagekonzept erwarten dürfen

Anlagevorschlag. Copyright: Pixabay
Das Beratungsgespräch ist gut gelaufen. Sie haben den Eindruck gewonnen, dass sich Ihr Berater in Sie hineigedacht hat und sich gründlich mit Ihnen, Ihren Wünschen und Vorstellungen auseinandergesetzt hat. Jetzt geht es darum, was die Bank konkret daraus macht. Nicht immer setzt sich hier der gute Eindruck fort. Beim Anlagevorschlag sollten Kunden ebenfalls die Qualitätsmerkmale im Auge behalten.

Vor der Zusendung des eigentlichen Vorschlags steht das Gesprächsprotokoll. Es handelt sich dabei nicht um das gesetzliche Beratungsprotokoll! Dieses müssen Banken und Vermögensverwalter seit der Fi­nanzkrise erstellen, sofern sie Empfehlungen zu kon­kreten Produkten wie Investmentfonds, Aktien oder anderen Wertpapieren aussprechen. Aber dieses ge­setzliche Protokoll ist für Sie in der Praxis nur begrenzt hilfreich. Nicht selten werden Sie mit einer Fülle von "Factsheets'' und sog. "Anlegerinformationen'' über­schüttet. Die vielen Details lenken den Blick weg vom großen Ganzen, dem eigentlichen Beratungsziel.

Was ein gutes Protokoll auszeichnet

Fernab von gesetzlichen Vorgaben und for­mularmäßigen Protokollen zeichnet sich ein gutes Gesprächsprotokoll durch seine Individualität aus. Der Kunde sollte es drei bis fünf Tage nach der Beratung per Brief oder Mail erhalten. Darin sollten die wesent­lichen Eckdaten des Gesprächs 

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