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Der Stiftungsmanager 2022

Stiftungsgründer suchen Finanzpartner

Ralf Vielhaber, Partner der FUCHS | RICHTER Prüfinstanz. © Verlag FUCHSBRIEFE
Stifter sein zu wollen, ist nicht schwer, eine Stiftung zu gründen, umso mehr. Denn eine rechtsfähige gemeinnützige Stiftung ist keineswegs mehr „alternativlos“. Zudem schließen sich zahllose weitere Fragen an. Den richtigen Partner für diese Belange zu finden, ist also zentral. Auch, wenn sich viele Stifter um diesen Part nicht gerade „reißen“, er gehört mit zum Wichtigsten, was der Stifter bedenken muss. Die FUCHS | RICHTER Prüfinstanz nimmt Stiftern hier viel Arbeit ab.

Immer mehr Unternehmer sind ohne Nachkommen. Sie stehen im letzten Drittel ihres Lebens vor der Frage: Was tun mit meinem Vermögen? In der Regel will jeder seinem Dasein einen Sinn geben. Etwas schaffen, was über ihn hinausreicht und auch nach ihm noch wirkt. Der Gesellschaft etwas zurückgeben.

Hier bietet sich die Gründung einer Stiftung an. Der Stifter-Unternehmer bringt sein Vermögen ein und definiert den zentralen Zweck der Stiftung in der Satzung. Es ist sein Vermächtnis an die Nachwelt.

Die Qual der (Rechtsform-)Wahl

Doch hier beginnt bereits die Qual der Wahl: Welche Rechtsform soll er wählen? Tendiert er zu einer gemeinnützigen Stiftungs-GmbH (wie die Robert Bosch Stiftung, Mahle Stiftung, Freudenberg Stiftung GmbH, Stiftung Mercator GmbH, Klaus Tschira Stiftung gGmbH, Dietmar Hopp Stiftung u.a.). Sie unterliegt nicht der Stiftungsaufsicht. Dafür entfällt der Sonderausgabenabzug von 2 Mio. EUR. Oder will er ein klassische selbständige und gemeinnützige Stiftung gründen? Es käme aber auch eine Zustiftung infrage oder mittlerweile könnte er über eine Verbrauchsstiftung nachdenken.

Leider gibt es nicht die eine Rechtsform, die alle denkbaren Anforderungen erfüllt. Und so ist die Wahl der Rechtsform eine wichtige Weichenstellung für die späteren Stiftungsaktivitäten. Gute Beratung und kluge Praxishinweise können hier „Gold“ wert sein.

Zahlreiche Fragen an Stiftungsgründer

Doch die Fragen gehen weit darüber hinaus: Was bietet sich als Sitz der Stiftung an? Wie können und sollten die Gremien besetzt werden? Wer kann bei der Umsetzung des Stiftungszwecks Erfahrungen einbringen? Und wer bei der Neumitteleinwerbung unterstützen? Das sind einige, aber längst nicht alle Themen, die bei einer Stiftungsgründung auftauchen.

Eine kluge Formulierung der Satzung mit einem rechtlich kundigen Spezialisten ist das eine. Aber es kann sich als nützlich erweisen, wenn ein auf den Bereich des Stiftungsvermögens fokussierter Anbieter vor der Verabschiedung auch noch seine Expertise einbringt. Denn die Satzung der Stiftung ist nicht veränderbar und will „dreimal überlegt“ und vorausschauend gedacht sein.

Richtlinien für die Vermögensanlage

Nicht zuletzt muss eine Anlagerichtlinie formuliert werden, die die Vorstellungen des Stifters, etwa im Bereich des nachhaltigen Investierens, erfasst, aber zugleich genügend Spielraum lässt, um die notwendigen Mittel zur Erreichung des Stiftungszwecks zu erwirtschaften.

Viele Finanzinstitute bieten sich hier als Sparringspartner für Stifter an. Doch nur wenige sind sowohl als „Coach“ für Stiftungsgründer als auch Vermögensverwalter ideal geeignet. Im konkreten Fall der Stiftung i. Gr. «Money Kids» suchen die Stifter – ein Unternehmerehepaar aus Köln – vor allem Hilfestellung bei der Erstellung eines Anlagekonzepts, aber auch bei der Ausformulierung der Anlagerichtlinien und der Frage, ob sich eine Teilverbrauchsstiftung anbietet, um die Ziele der Stifter möglichst rasch zu erreichen und dennoch dauerhaft wirken zu können. Die Stiftung soll Lehrpersonal für Schulen finanzieren, die zur Finanzbildung (junger) Menschen beitragen. Die Idee ist, dass Schulen die von der Stiftung finanzierten Lehrkräfte anfordern können. Die Stiftung soll aber auch für mehr Finanzbildung an Schulen werben.

FUCHS | RICHTER hat Stiftungsgründer begleitet

Die FUCHS | RICHTER Prüfinstanz hat die Ausschreibung der Stiftungsgründer fachlich begleitet und bei der Auswahl des richtigen Partners geholfen. Dies gelang durch die Qualifizierung der eingegangenen Konzepte und eine nachfolgende mündliche Präsentation der besten Vorschläge sowie eine Fragerunde an die Anbieter, Banken und Vermögensverwalter.

Die Ergebnisse – manche davon überraschend – präsentieren wir in diesem Report. Er soll Stiftern eine wichtige Orientierungshilfe bei der Auswahl des Finanzpartners geben. denn oftmals werden recht wahllos Institute um Anlagekonzepte gebeten, so dass am Ende des Prozesses oft die zweite Wahl zur ersten wird. Doch auch bereits bestehende Stiftungen werden mit diesem Report wichtige Hinweise erhalten, ob sie mit ihrem Finanzinstitut noch richtig aufgestellt sind.

Ich wünsche Ihnen eine nützliche Lektüre und anschließend ein sicheres Händchen bei der Auswahl des richtigen Finanzinstituts für Ihre Stiftung oder gemeinnützige Organisation Ihr Ralf Vielhaber Partner FUCHS | RICHTER Prüfinstanz
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