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Harris punktet im TV-Duell, Trump leistet sich Fehltritte

Gegen Harris sieht Trump alt aus

Das erste TV-Duell zwischen Kamala Harris und Donald Trump war hitzig zu. Harris ging strategisch vor und reizte die Schwachstellen ihres Gegners aus. Die Taktik ging auf: Trump stieg auf Harris ein ein und machte mehrfach Falschaussagen. Auch nach dem TV-Duell tritt Trump nach. Harris spürt dagegen Rückenwind und will ein zweites Duell.

US-Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris treibt Donald Trump nach dem ersten TV-Duell vor sich her. Sie war in der Wahrnehmung der US-Amerikaner bei dem Duell sympathischer und erfolgreicher aufgetreten. Sie punktete, indem sie Schwächen ihres Gegners gezielt ausgenutzt und Trump zielgenau provoziert hat. Der stellte dagegen eine Reihe von Falschbehauptungen auf und konnte - wie von einigen Republikanern befürchtet - sein Temperament und eine gewisse Wut nicht zügeln. So behauptete Trump z.B. beim Thema Energiewende, dass Deutschland wieder zu Atomkraftwerken zurückkehren würde, weil die Energiewende nicht funktioniere. 

Streit um zweites TV-Duell

Gegenüber Harris sah Trump im TV-Duell ein wenig so aus wie Joe Biden zuvor gegen Trump. Er wirkte alt, verbittert, wütend, teils desorientiert und unsicher in den Fakten. Das wiegt umso schwerer, da ohnehin ohne viel Substanz über die Themen (z.B. Migration, Wirtschaft) debattiert wurde. 

Harris hat unterdessen ihre Chance erkannt, die Umfragen für sich zu beeinflussen. Nachdem sich Pop-Ikone Taylor Swift klar zugunsten von Harris positioniert und für sie eine Wahlempfehlung ausgesprochen hat, drängt Harris auf ein weiteres TV-Duell. Trump hält dagegen und attackierte den US-Sender ABC, der die Debatte ausgetragen hatte. Trumpf forderte sogar, dem Kanal die Sendelizenz zu entziehen, weil die Moderatoren unfair gewesen seien. Das wirkt lächerlich. Darum hadern einige Republikaner jetzt öffentlich mit der Performance von Trump. Es besteht die Gefahr, dass der Ex-Präsident vor allem bei den Unentschlossenen nicht überzeugt hat.

Fazit: Das Rennen um die Wählerstimmen bleibt nach dem ersten TV-Duell weiter eng. Neue Trends, insbesondere in den Swing-States, gibt es noch nicht. Allerdings scheint Trump gegenüber der jüngeren Harris etwas in der Defensive zu sein.
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