Geschäftschancen in Afrika
Deutsche Unternehmen können davon profitieren, dass Afrika in den kommenden Jahren hohe Summen in die Infrastruktur investieren wird. China ist zwar weiterhin der größte Infrastruktur-Investor in Afrika, aber bei weitem nicht mehr so dominant wie etwa vor zehn Jahren. Afrikanische Länder suchen inzwischen öfter nach alternativen Anbietern.
Hohe Investitionen in Verkehr und Energie
Der Markt ist groß und wächst schnell. In den nächsten 10 Jahren werden die afrikanischen Staaten über 140 Mrd. Euro in Infrastruktur investieren. Ganz oben auf der Agenda stehen Verkehrsinfrastruktur-Projekte (Schiene, Straßen, Hafen, Flughäfen), Energieprojekte (Kraftwerke, Speicherung, Übertragung) und Wasser-Projekte (Aufbereitung, Speicherung, Transport). Investitionsschwerpunkte sind das südliche und östliche Afrika.
Deutsche Unternehmen sind in Afrika gern gesehen. „Der Ruf deutscher Unternehmen ist exzellent, wenn es um Verlässlichkeit, Kompetenz und soziales Engagement geht.“ Das erklärt Fausi Najjar von der deutschen Wirtschaftsförderungsagentur GTAI. Anbieter müssen allerdings die Finanzierung für die Projekte in Afrika mitbringen. Dafür stehen aber viele Programme zur Verfügung, etwa der EU-AITF (Africa Infrastructure Trust Fund), Global Gateway und Global Europe der EU. Hinzu kommen Programme der Europäische Investitionsbank (EIB) und aus Deutschland die GIZ und DEG.
Fazit: Infrastrukturprojekte bieten deutschen Unternehmen in den nächsten Jahren viele Chancen in Afrika.
Hinweis: In unserem Dossier "Chancen in Afrika" finden Sie ausführliche Informationen, Hintergründe zu Marktchancen und diverse Porträts für Türöffner-Länder in Afrika. Mehr Informationen finden Sie hier: https://tinyurl.com/54hde6vf.