Gold im Zentralbank-Aufwind
Der Goldpreis konsolidiert auf hohem Niveau. Doch mit der vermeintlichen Ruhe könnte es schon bald vorbei sein. Denn Gold bleibt bei den internationalen Notenbanken stark gefragt. Laut einer vor wenigen Tagen veröffentlichten Umfrage des Official Monetary and Financial Institutions Forum (OMFIF) planen ein Drittel der 75 befragten Zentralbanken in den kommenden 1 bis 2 Jahren Gold zu kaufen. Auf Sicht der nächsten zehn Jahre beabsichtigen dies 40% der Zentralbanken.
Auf der anderen Seite verliert der Greenback zusehends an Beliebtheit. Von Platz eins in der Beliebtheitsskala fiel der US-Dollar binnen eines Jahres auf Platz sieben zurück. 70% der Zentralbanken gaben in diesem Zusammenhang an, dass das politische Umfeld in den USA sie davon abhalten würde, in US-Dollar zu investieren.
Wertverlust des US-Dollars freut andere
Gewinner dieser Entwicklung sind neben Gold auch der Euro und der chinesische Renminbi. Dennoch soll der US-Dollar in zehn Jahren mit einem durchschnittlich erwarteten Anteil von 52% noch immer die führende Reservewährung sein. Der Anteil des Euro soll dann bei rund 22% liegen.
Der Euro fiel im vergangenen Jahr hinter Gold auf Platz drei der wichtigsten Reservewährungen zurück, zeigt eine kürzlich erschienene EZB-Studie. Auch die jüngste Umfrage des World Gold Council hatte vor kurzem ergeben, dass die Zentralbanken in den kommenden zwölf Monaten weitere Goldkäufe beabsichtigen. Vor diesem Hintergrund dürfte der Goldpreis auf der Unterseite gut unterstützt bleiben. Auch die aktuelle Dollarschwäche spielt dem Edelmetall in die Hände. Aus technischer Sicht ist Gold im Bereich um 3.200 US-Dollar solide unterstützt.
Fazit: Die Nachfrage der Notenbanken nach Gold bleibt hoch und stützt damit den Goldpreis tendenziell. Mittel- und langfristig orientierte Anleger können die aktuelle Konsolidierungsphase zum Auf- oder Ausbau von Gold-Investments nutzen. Einfach, schnell und kostengünstig geht dies mit Xetra-Gold (ISIN: DE 000 A0S 9GB 0).