Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1897
Notenbanken werden neue Gold-Impulse geben

Goldpreis macht noch Sommerurlaub

Notenbanken werden neue Gold-Impulse geben. Pixabay
Der Goldpreis dümpelt noch träge durch den Sommer, dürfte aber alsbald in Schwung kommen. Dafür spricht die Nachfrage-Entwicklung in China. Aber auch die Inflationsraten und die Notenbank-Politik werden das Edelmetall schon bald wieder in Schwung setzen.

Der Goldpreis macht gerade "Sommerurlaub". Die Notierungen dümpeln ein wenig träge um 1.800 US-Dollar je Feinunze herum. Zwar hat sich der Preis des gelben Edelmetalls zuletzt wieder deutlich von seinen Jahrestiefs gelöst. Für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends reichte der Schub jedoch bislang nicht. Ein endgültiger Richtungsentscheid steht damit noch aus.

Auch charttechnisch gibt es keine guten Anhaltspunkte. Auf dem aktuellen Niveau handelt Gold im „charttechnischen Niemandsland“. Erst ein Anstieg über 1.850 US-Dollar -  besser noch 1.900 US-Dollar je Feinunze – würde dem Goldpreis wieder neuen Schwung verleihen und einen Angriff auf die Vorjahreshochs realistisch erscheinen lassen.

Goldpreis im Niemandsland

Fundamental sprechen jedoch einige Faktoren für weiter steigende Gold-Notierungen. Die zuletzt gemeldeten Importdaten aus China unterstützen das Szenario einer Goldpreiserholung. Demnach war die Goldnachfrage im Reich der Mitte im Juni und im zweiten Quartal äußerst robust. So hat China im vergangenen Monat auf Nettobasis rund 31 Tonnen Gold aus Hongkong importiert. Das waren neun Tonnen mehr als im Mai und der zweithöchste Wert seit Dezember 2019. Im zweiten Quartal summierten sich die Netto-Importe auf 105,5 Tonnen – dies waren die stärksten Einfuhren seit dem ersten Quartal 2019. Vor allem die in der zweiten Junihälfte deutlich gesunkenen Goldpreise dürften das Kaufinteresse Chinas begünstigt haben.

Weniger solide war die Nachfrageentwicklung in Indien – dem nach China zweitwichtigsten Konsumentenland. Laut Angaben der Zentralbank hat der Subkontinent im Juni lediglich 16,5 Tonnen Gold importiert. Das waren zwar fünf Tonnen mehr als im Mai. Allerdings blieben die Goldimporte damit deutlich hinter dem sehr hohen Niveau der letzten fünf Monate zurück, als im Durchschnitt fast 100 Tonnen pro Monat importiert wurden.  

Fazit: Fundamental unterstützt wird der Goldpreis auch durch die global anziehende Inflation bei zugleich stillhaltenden Notenbanken. Gold hat darum weiter Aufwärtspotenzial. Ein Anstieg über 1.850 US-Dollar je Feinunze dürfte das Edelmetall schnell in Richtung der 1.900 Dollar-Marke treiben. Mit Xetra-Gold (ISIN: DE 000 A0S 9GB 0) können Anleger einfach und kostengünstig von steigenden Goldnotierungen profitieren.

Hier FUCHS-DEVISEN abonnieren

Meist gelesene Artikel
  • Juristische Hindernisse stehen nach Zeitungsbericht im Weg

M.M. Warburg: Cum-Ex-Mitarbeiter bleiben vorerst an Bord

Seit vielen Monaten ist die Hamburger Privatbank M.M. Warburg mit der juristischen Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals belastet. Die Geister, die sie rief, wird sie nun nicht los.
  • Die Sozialstaats-Lobby ist viel zu mächtig

Deutschlands verkehrte Welt

FUCHSBRIEFE-Herausgeber Ralf Vielhaber. © Verlag FUCHSBRIEFE
Unser Staat gängelt die Leistungsträger und bemuttert die Leistungslosen. Bedingungsloses Grundeinkommen: Der Name ist Programm. Noch wurde es im Gesetzgebungsverfahren abgelehnt. Doch schon das Bürgergeld führt in die falsche Richtung.
  • "Wir machen Qualität im Private Banking transparent"!

FUCHS|RICHTER: 20 Jahre und kein bisschen leise

20 Jahre FUCHS|RICHTER Prüfinstanz. © erstellt mit Canva
20 Jahre und kein bisschen leise – die FUCHS|RICHTER Prüfinstanz feiert Jubiläum. Seit 20 Jahren machen Fuchsbriefe Verlagschef Ralf Vielhaber und der geschäftsführende Gesellschafter des IQF, Dr. Jörg Richter, Qualität im Private Banking transparent. Es profitieren nicht nur vermögende Privatanleger, sondern auch Stiftungen und Kleinanleger.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • TOPs 2023, Auswahlrunde, Schoellerbank AG

Schoellerbank bleibt Antworten zu Zukunftsthemen schuldig

Wie schlägt sich die Schoellerbank im Markttest TOPS 2023? © FUCHS | RICHTER Prüfinstanz, Verlag Fuchsbriefe
„Wir verwalten seit Anfang der 1990er Jahre das Geld unser Kund:innen mit höchster Professionalität. Der langfristige Vermögensaufbau gelingt, weil wir uns eingehend mit den Kundenbedürfnissen auseinandersetzen und einen disziplinierten Investmentprozess verfolgen.“ Diese Begrüßung auf den Seiten des Wealth Managements der Schoellerbank AG gibt Anlass zu hochfliegenden Erwartungen.
  • Der Stand in den Performance-Projekten nach dem 3. Quartal 2022

Vermögensverwalter vs. ETF-Benchmark im 3. Quartal 2022

Symbolbild Geldanlage. © phongphan5922 / stock.adobe.com
Die Teilnehmer der Performance-Projekte durchleben eine bewegte Marktphase mit hoher Unsicherheit und Volatilität. Wie sie sich dabei im Vergleich zu einem einfach strukturierten ETF-Portfolio schlagen, zeigt die aktuelle Auswertung der Performance-Projekte.
  • Im Fokus: Pipeline-Infrastruktur

Profiteure des Pipelinebaus

Pipeline. © tomas / stock.adobe.com
Pipelines stehen mehr denn je im Fokus der Öffentlichkeit: Sie transportieren das so essenziell wichtige Erdgas und perspektivisch auch Wasserstoff. Pipelines sind daher eine zentral notwendige Infrastruktur, die uns noch über Jahre begleiten wird. FUCHS-Kapital schaut daher in dieser Woche auf Aktien, die vom Ausbau der Pipeline-Infrastruktur profitieren.
Zum Seitenanfang