Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2986
Lissabon kurbelt Investitionen an und senkt gleichzeitig Schuldenlast

Gute Wirtschaftsstimmung in Portugal

Drohnenbild, Blick auf Vila Real de Santo Antonio (Portugal). © Luis Pina / Zoonar / picture alliance
Während Deutschlands Wirtschaft im Jahr 2022 stagnieren wird, tut sich Portugal mit hohen Wachstumszahlen hervor. Auch im kommenden Jahr schlagen uns die Portugiesen. Das hat vielfältige Ursachen.
Portugal ragt mit seinem starken Wirtschaftswachstum unter den Mitgliedern der Eurozone heraus. In diesem Jahr wird das BIP um mehr als 6% wachsen (Prognose portugiesische Regierung: 6,5%, IWF: 6,2%). Die Eurozone schafft es immerhin auf 3,1%. Für 2023 prognostiziert Lissabon für Portugal 1,3%, der IWF 0,7%. Das Wachstum der Eurozone soll bei 0,5% liegen. Portugals Staatsschulden sollen von derzeit 115% zum BIP auf 110% sinken.

Viele gute Entwicklungen in Portugal

Portugals Wachstum hat vielfältige Ursachen. Sie liegen etwa im vergleichsweise günstigen Lohnniveau am Arbeitsmarkt und geringeren Energiekosten als in Deutschland oder Spanien. Zudem verfügt Portugal durch seine Lage am Atlantik über ein hohes Potenzial für Erneuerbare Energien. 

Die Universitäten setzen sehr auf Internationalisierung und ziehen gut ausgebildete "Digital Natives" an. Gleichzeitig fördert die Regierung mit öffentlichen Investitionen das Wachstum. Im kommenden Jahr sollen sie 36,9% über den diesjährigen Werten liegen. Davon profitieren vor allem der Energie-Bereich, der Technologie-Sektor, die Automobilbranche und die Konsumindustrie. Als Investitionsstandort ist Portugal damit sehr attraktiv (FB vom 13.01.2022).

Fazit: Für deutsche Investoren ist Portugal inzwischen eine gute Adresse.
Neueste Artikel
  • Wochenbericht zu Projekt VII: Bewegung, Mut und Momentum im Private Banking

Struktur schlägt Aktion – Lektionen aus Projekt 7

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Kalenderwoche 15 im Performance‑Projekt 7 (Private Banking Depot) war keine Woche der lauten Entscheidungen, sondern der leisen Wirkungen. Das Benchmarkdepot blieb passiv, nur wenige Vermögensverwalter handelten aktiv – und dennoch entstand eine klare Rangordnung. Wer genauer hinsieht, erkennt: Diese Woche erzählt viel darüber, wie Struktur, Markt und Risiko zusammenspielen, wenn Aktion zur Nebensache wird.
  • Wochenbericht zu Projekt V in KW 15: Rendite, Risiko und Marktdynamik

Risiko ohne Aktion: Die stille Woche im Performance‑Projekt 5

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Kalenderwoche 15 war eine Woche ohne Handelsaktivitäten – und genau deshalb besonders aufschlussreich. Die Vermögensverwalter im Performance‑Projekt 5 (vermögensverwaltende Fonds) ließen ihre Portfolios unverändert, während die Märkte arbeiteten. Wer genauer hinschaut, erkennt: Gerade in der Ruhephase zeigen sich Struktur, Risikoprofil und Managementstil deutlich. Diese Woche liefert seltene Klarheit darüber, wie Vermögen, Entwicklung und Drawdown wirklich zusammenhängen.
  • Fuchs plus
  • Positive Marktreaktionen auf Waffenstillstandsaussichten im Iran-Krieg: Euro und Anleihen profitieren

Euro holt gegenüber US-Dollar auf

Die Kombination aus stärkerem Euro und niedrigeren Ölpreisen dürfte sich dämpfend auf die Inflation auswirken. Damit kommt die EZB vielleicht an einer Erhöhung des Leitzinses vorbei. Das ist gut für die Konjunktur.
Zum Seitenanfang