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Unternehmen | Cyber-Sicherheit

Hacker legen Fa. Pilz lahm

Spätestens wenn eigens bei Sicherheitsspezialisten ein Hackerangriff erfolgreich durchgeführt wird, sollten sich Unternehmen nochmals bezüglich der eigenen Vorkehrungen abklopfen. Und falls es doch passiert ist ein gutes Krisenmanagement unerlässlich...

Hacker haben die Technik-Firma Pilz GmbH & Co. KG lahmgelegt. Sämtliche Server- und PC-Arbeitsplätze inklusive Kommunikationsnetzwerk des Automatisierungsspezialisten (Ostfildern) sind offline. Der Angriff zeigt, wie ernst die Gefahr zu nehmen ist. Denn Pilz bietet selbst Sicherheitskonzepte rund um den gesamten Lebenszyklus von automatisierten Maschinen an.

Deshalb sollte jedes Unternehmen ausreichend vorbereitet sein. Risikomanagement mit definierten Maßnahmen im Krisenfall ist unerlässlich. Abtauchen ist keine Lösung. Pilz hat bisher eine gute Krisen-PR betrieben, nennt diverse Kontaktmöglichkeiten wie Mail, Telefon für Vertrieb, Einkauf, Technik und deutsche Regionen sowie Social Media.

Weitere Maßnahmen beim Mittelständler: Staatsanwaltschaft und Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik sind eingeschaltet. Ein Krisenstab soll Störungen schnell beheben und die Herkunft des Angriffs identifizieren. Ein Spezialistenteam führt mit externen Forensikern in enger Verbindung mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg eine Analyse des Security-Vorfalls durch.

Wichtig der Gedanke an die Kunden. Auf der Interimsseite im Netz heißt es: „An uns gesendete Daten von Partnern und Kunden sind nicht verloren gegangen oder widerrechtlich in die Hände von Dritten gelangt. Zum aktuellen Zeitpunkt können wir dies aber nicht abschließend ausschließen. Über Neuigkeiten werden wir auf unserer Website und den Social Media Kanälen berichten."

Fazit

Hier können Sie lernen, wie mit einer solchen Situation umgegangen werden kann. Wir wünschen jedem Unternehmen, dass ihm das erspart bleibt.

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